Die Luxus-Schuhmarke Jimmy Choo geht im Oktober an die Börse,
um Geld für ihre Expansion in Asien einzusammeln. Der Eigentümer JAB Luxury
habe eingewilligt, 25 Prozent der Anteile an der Londoner Börse zu platzieren,
teilte das Unternehmen mit. Wie aus dem Umfeld des Luxuskonzerns verlautete,
will Jimmy Choo auf dem Handelsparkett 200 Millionen Pfund (254 Millionen Euro)
einnehmen.
.
Der in Malaysia geborene Jimmy Choo hatte die Marke 1996
zusammen mit der britischen Salonlöwin Tamara Mellon gegründet. Der in London
lebende Designer verkaufte seine Anteile bereits im Jahr 2001, die Marke mit
inzwischen 120 Läden weltweit trägt aber weiterhin seinen Namen. Seit 2011
gehört sie der Investmentfirma JAB Luxury. Verkauft werden nicht nur Schuhe,
sondern auch edle Handtaschen, Lederwaren, Schals, Brillen und Düfte.
Das Unternehmen hatte 2013 einen Umsatz von 282 Millionen
Pfund erzielt. Im ersten Halbjahr 2014 erhöhten sich die Verkaufszahlen um 9,4
Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum: 150,2 Millionen Pfund wurden
zwischen Januar und Juni dieses Jahres in die Unternehmenskasse gespült

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