Kolumbien zwischen Tränen und Jubel


Die Kolumbianer haben dem Friedensvertrag zwischen Regierung und FARC eine Absage erteilt. Die Befürworter sind entsetzt, die Gegner feiern ihren Triumph. Wie es weitergeht ist unklar. Von Tobias Käufer aus Bogota
Der historische Tag in Kolumbien beginnt mit schlechten Nachrichten: Schwere Schauer sorgen in den nördlichen Küstenregionen für Überschwemmungen und vieler Wähler müssen zu Hause bleiben. Auch in der Hauptstadt Bogota regnet es in Strömen. Trotzdem hat sich Claudia Lopez, eine der populärsten Senatorinnen des Landes von der Partido Verde (Grüne Partei) nicht nehmen lassen, mit dem Fahrrad die wichtigsten Stadtteile abzufahren, um für ein Ja zu werben. Die grüne Regenjacke und die weißen Luftballons am Lenker dürfen im Bild nicht fehlen.
"Heute ist ein historischer Tag für den Frieden", sagt Lopez im Gespräch mit der DW. "Die Kolumbianer haben die große Chance den Krieg an den Wahlurnen zu beenden." Auch Angela Giraldo, eines der FARC-Opfer, deren Bruder von den Rebellen erst entführt und dann ermordet wurde, ist am Morgen noch optimistisch: "Ich habe mit Ja gestimmt, weil ich möchte, das künftige Generationen losgelöst von diesem Konflikt leben können", sagt sie vor ihrem Wahllokal im vornehmen Stadtteil Chico. Es fehlt nur noch die Zustimmung des Volkes zum am vergangenen Montag unterzeichneten Friedensvertrag zwischen der Guerilla und der Regierung.
Senatorin Claudia Lopez diskutiert am Wahltag mit Studenten (DW/T. Käufer)
Überzeugungsarbeit bis zur letzten Minute: Senatorin Claudia Lopez am Wahltag mit Studenten
Kopf-an-Kopf-Rennen
Knappe sieben Stunden später ist das zuversichtliche Strahlen aus den Gesichtern von Lopez und Giraldo verschwunden. Im Fünf-Minuten-Takt eilen die Zwischenstände der staatlichen Wahlbehörde über die Bildschirme der zahlreichen Wahlpartys. Schon die ersten Daten sind eine Überraschung: Im Gegensatz zu allen Umfrageergebnissen ist der Vorsprung des Ja-Lagers gegenüber den Nein-Sagern nur hauchdünn und mit jeder neuen Hochrechnung wird er knapper. Nach 17 Uhr Ortszeit herum haben die Gegner der Friedensvereinbarung erstmals die Nase vorn. Um Ende des Herzschlagfinales siegt das No mit 50,23 Prozent gegenüber den 49,76 des Ja-Lagers. Die Überraschung ist perfekt.
Enttäuschung und Appelle
Claudia Lopez schaltet inzwischen in den Kampfmodus über. In Richtung der Partei des rechtskonservativen Ex-Präsidenten Alvaro Uribe, Centro Democratico (CD), sagt sie: "Von heute an liegt jede Minute, jeder Tote dieses Konfliktes in ihrer Verantwortung." Nach Versöhnung klingt das nicht, auch nicht nach Anerkennung des demokratischen Ergebnisses. FARC-Opfer Angela Giraldo reagiert besonnener: Es könne nur einen Weg geben. Es müssten beide Lager mit nur einem einzigen Ziel zusammengeführt werden: Einem stabilen und dauerhaften Frieden. Uribe selbst schaltet sich erst spät am Abend ein: "Die Demokratie des Vaterlandes hat dem Druck des Ja widerstanden." Zugleich öffnet er zwischen den Zeilen die Möglichkeiten eines Dialogs, wenn es Korrekturen am Vertrag gebe. Für Präsident Santos bedeutet das: Ohne die Zustimmung seines ehemaligen Ziehvaters und heutigen Intimfeindes gibt es kein erfolgreiches Abkommen mehr.
Kolumbiens Präsident Santos (Mitte) kurz nach dem Bekanntwerden des Ergebnisses
Kolumbiens Präsident Santos (Mitte) kurz nach dem Bekanntwerden des Ergebnisses
Das spürt offenbar auch CD-Politiker Francisco Santos, als er den Wahlsieg feiert. Francisco Santos, Vizepräsident unter Uribe und familiär mit dem aktuellen Präsidenten eng verbunden, war einer der erbittertsten Gegner seines Cousins. Nun versucht er einen verbalen Brückenschlag im Wissen um die brisante und dramatische Situation. Die Rebellen nennt er aber erstmals seit Monaten nur noch FARC-Guerilla und nicht mehr Nacro-Terroristen wie im gesamten Wahlkampf zuvor. Sie könnten sich darauf verlassen, dass das Uribe-Lager an einer Fortsetzung des Friedensprozesses interessiert ist. "Wir wollen einen neuen Vertrag, einen gerechteren Vertrag, der einen dauerhaften und wirklichen Frieden garantiert", sagt Santos.
FARC verspricht am Frieden festzuhalten
Auch die FARC bemüht sich darum, kein Feuer ins Öl zu gießen. Weit weg im Verhandlungsort Havanna verfolgen sie das Geschehen auf einer Großbildleinwand. Es dauert eine Weile bis sich FARC-Chef Timochenko sich zu Wort meldet: "Die FARC bekräftigen ihren Willen zum Frieden und wiederholen ihre Bereitschaft, nur das Wort als Waffe zum Bau einer neuen Zukunft zu verwenden." Leider hätten die Kräfte, die den Hass gesät haben, die Entscheidung der Kolumbianer beeinflusst, kritisiert Timochenko das Uribe-Lager.
Kuba Timoshenko kommentiert den Ausgang des Referendums (picture alliance/dpa/E. Mastrascusa)
Guerilla-Chef Timoschenko (Mitte) kommentiert das Referendum
Und dann tritt der große Geschlagene vor das Mikrofon: Präsident Santos versucht zu retten, was zu retten ist. Jetzt geht es nicht mehr um den Friedensvertrag. Jetzt geht es um seine Präsidentschaft. Er wolle die Stabilität des Landes garantieren, verspricht Santos und kündigt an: "Bis zur letzten Minute meiner Amtszeit werde ich den Frieden suchen." Am Montag werde seine Verhandlungsdelegation, die eigentlich die Gespräche im August erfolgreich abgeschlossen hatte, erneut nach Havanna reisen. Einen Fahrplan B habe er nich
Kolumbien Volksabstimmung zum Abkommen mit der FARC (DW/T. Käufer)
Gespaltene Gesellschaft: Wählerin in Bogota vor dem Wahllokal
t, hatte Santos im Vorfeld erklärt. Nun werden die Uhren wieder auf Null gestellt.
Draußen vor dem Casa Narino, dem Amtssitz des Präsidenten, haben sich noch in der hereinbrechenden Dämmerung ein paar junge Kolumbianer versammelt, die die Niederlage nicht wahrhaben wollen. Sie rufen Santos aufmunternde Worte zu. Mehr ist nicht übrig geblieben von dieser dramatischen Nacht in dem die Hälfte eines Landes Nein gesagt hat zu einem historischen Friedensvertrag.

Kommentar: Jetzt also auch noch Hitler


Mit seinen Schimpftiraden blamiert der philippinische Präsident Duterte sein Land. Jüngste Entgleisung: Ein Hitler-Vergleich. Dabei könnte Duterte eine Chance für die Philippinen sein, meint Bastian Hartig.
Philippinen festgenommene Drogendealer (Getty Images/D. Tawatao)
Wenn es um die verbalen Entgleisungen des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte geht, verwundert eigentlich kaum noch etwas. Der Mann hat schon den Papst als Hurensohn bezeichnet und das in einem zutiefst katholischen Land. Die gleichen Worte benutzte er unlängst, um den US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama zu verunglimpfen. Duterte drohte, die Philippinen würden aus den Vereinten Nationen auszutreten, seinen Kritikern in der Europäischen Union zeigte er den Mittelfinger und benutzte die dazugehörige Wortwahl.
Besonders empfindlich reagiert Duterte auf Kritik an seinem gnadenlosen Anti-Drogen-Krieg. Seit seiner Amtseinführung Ende Juni sind mehr als 3500 Menschen getötet worden, gute 1200 davon von der Polizei. Wer für den Rest verantwortlich ist, ist unklar. Von Todesschwadronen ist die Rede. Duterte duldet diese außergerichtlichen Hinrichtungen nicht nur, er begrüßt sie ausdrücklich. Und dazu hat er jetzt ausgerechnet einen Hitlervergleich bemüht.
"Hitler hat drei Millionen Juden ermordet, verkündete Duterte nach einer Rede in seiner Heimatstadt Davao. "Es gibt drei Millionen Drogenabhängige auf den Philippinen. Es wäre mir eine Freude, sie hinzurichten."
Hartig Bastian Kommentarbild App
DW-Südostasienkorrespondent Bastian Hartig
Abstruse Zahlenspiele
Mit den Zahlen nimmt Duterte es bei seinen Einlassungen nicht so genau. Während er die Zahl der von den deutschen Nationalsozialisten ermordeten Juden mal eben halbiert, verdoppelt er die Anzahl der Drogenabhängigen auf den Philippinen fast. Zumindest, wenn man der jüngsten von der philippinischen Kommission für gefährliche Drogen in Auftrag gegebenen Studie glauben darf. Demnach gibt es im Land rund 1,8 Millionen Drogenabhängige. 2004 waren es nach Angaben der Kommission noch 6,7 Millionen. Das bedeutet, dass die Zahl der Süchtigen in den vergangenen 13 Jahren massiv gesunken ist, ganz ohne die martialischen Methoden Rodrigo Dutertes.
Und noch eine Zahl ist interessant: Die überwiegende Mehrheit der in Therapie befindlichen Drogenabhängigen ist männlich und verfügt über ein monatliches Einkommen, das nur knapp oberhalb der Armutsgrenze liegt. Viele haben keine Arbeit und einen vergleichsweise geringen Bildungsstand.
Selbstjustiz statt Rechtsstaat
Rodrigo Duterte hat Recht, wenn er sagt, dass die Philippinen ein massives Drogen- und damit auch Kriminalitätsproblem haben, dass es die Gesellschaft zerfrisst und viele Menschen in ihr Verderben führt. Er hat auch Recht, wenn er den Kampf dagegen zur höchsten Priorität erklärt. Nur mit den Methoden, die er anwendet, ist er im Unrecht. Mit seiner blutrünstigen Rhetorik goutiert und befeuert er die Auslöschung Tausender Menschenleben unter dem Vorwand der Drogenbekämpfung. Ob diese Massenmorde jemals aufgeklärt oder gar gesühnt werden, ist äußerst fraglich. Selbstjustiz kann und darf kein probates Mittel eines Rechtsstaates sein, egal zu welchem Zweck.
Die Zahlen legen nahe, dass Duterte mit effektiver Armutsbekämpfung sowie einem rigorosen Vorgehen gegen Einfuhr und Produktion illegaler Drogen den offenbar rückläufigen Trend beim Drogenkonsum fortsetzen könnte, ganz ohne ein Blutbad anzurichten.
Rodrigo Duterte könnte eine Chance für die Philippinen sein. Die von ihm geforderte Föderalisierung des Landes ist längst überfällig. Weil er als erster Präsident in der Geschichte der Philippinen aus dem Süden des Landes kommt, haben viele die Hoffnung, dass er die Jahrzehnte währenden Rebellenaufstände dort endlich befrieden könnte. Wenn er aber weiterhin de facto zum Massenmord aufruft und die Philippinen auf der internationalen Bühne fortwährend blamiert, schadet er seinem Land weitaus mehr, als er ihm nützt.

Estos son los diez integrantes de la gestora del PSOE


Las federaciones de Castilla-La Mancha, País Vasco, Galicia y Aragón no tendrán representación en el nuevo órgano de dirección socialista.


Javier Fernández Fernández (Asturias). Hasta sus críticos le otorgan la condición de ser el referente moral del PSOE. La elección del presidente de Asturias (2012) y secretario general de la federación socialista del Principado para presidir la gestora que dirigirá al partido tras la renuncia este sábado de Pedro Sánchez estaba cantada, aunque el resto de principales líderes territoriales –salvo la presidenta de Baleares, el resto de presidentes autonómicos eran críticos con Sánchez- tuvo que convencerle para que aceptara llevar el timón socialista hasta que se celebre un congreso en el que se elija, por primarias, al secretario del PSOE.


Mario Jiménez Díaz (Andalucía). La presencia delportavoz del grupo parlamentario socialista en el Parlamento andaluz (2013), justo a continuación del nombre de Javier Fernández, constata el significado de su presencia en la gestora, en la que el PSOE-A de Susana Díaz tiene dos miembros. Jiménez (Moguer, Huelva; 45 años) fue secretario general del PSOE de su provincia entre 2008 y 2012, cuando pasó a ser, durante un año, vicesecretario general de la federación andaluza. Diplomado en Economía y con un máster en Derecho, en la gestora será el hombre fuerte de Díaz.
María Jesús Serrano Jiménez (Andalucía). La otra representante de la federación territorial más poderosa del PSOE fue consejera de Medio Ambiente y Ordenación de Territorio de la Junta de Andalucía entre 2013 y 2015. Compaginó temporalmente ese cargo con la consejería de Fomento y Vivienda durante el primer semestre de 2015.Diputada electa por Córdoba, tiene 45 años y también ha sido alcaldesa de Baena de 2011 a 2013.
Ascensión Godoy (Extremadura). Guillermo Fernández Vara, presidente extremeño, propuso para la gestora a la secretaria de organización del PSOE en Extremadura. Nacida en Castuera en 1966, también es diputada autonómica por la circunscripción de Badajoz. Es ingeniera técnica informática. Muy enérgica, un ejemplo de la actividad que despliega lo demostró en el mitin de campaña de las elecciones del 26-J de Pedro Sánchez con Fernández Vara en Villanueva de la Serena.
Soraya Vega (Extremadura). Concejala en el Ayuntamiento de Herrera del Duque, donde coordina áreas de juventud y participación. En 2012 se convirtió en la primera secretaria general de las Juventudes socialistas de Extremadura, la única federación junto a Andalucía con dos miembros en la gestora. De 28 años, fue secretaria de organización en la agrupación local de Juventudes Socialistas de Don Benito. Justo donde Pedro Sánchez habría dado las primeras señales de que tenía opciones de ser elegido secretario general por las bases. Las Juventudes Socialistas también respaldan su presencia en la gestora: su secretario general, Nino Torre, es además muy cercano a Javier Fernández.
Francesc Antich (Baleares). El expresidente del archipiélago (1999-2003 y 2007-2011) entra en la gestora a propuesta de Francina Armengol. La presidenta del archipiélago es la única de los siete presidentes autonómicos del PSOE afín a Pedro Sánchez. Licenciado en Derecho, Antich tiene 57 años y es portavoz en el Senado de la Comisión Constitucional, viceportavoz de la comisión nacional de las comunidades autónomas y vocal en la comisión de medio ambiente y cambio climático.
Francisco Ocón Pascual (La Rioja). Secretario de Organización de la federación de la que procede César Luena, hasta ayer el número dos de Pedro Sánchez y, por extensión, del PSOE. Su presencia en la gestora se interpreta, por tanto, como otro gesto en busca de la unidad de los socialistas. Ha estudiado Ciencias Políticas. También tiene experiencia como concejal en el Ayuntamiento de Arnedo.
José Enrique Muñoz Lladró (Comunidad Valenciana). El portavoz del PSPV en las Cortes valencianas está en la gestora a propuesta del presidente de la Comunidad Valenciana, Ximo Puig. Miembro del Comité Nacional del PSPV-PSOE, tiene 31 años y es licenciado en Derecho y Administración y Dirección de Empresas. Especialista en Derecho Mercantil y Administración Concursal, es secretario general de las Juventudes socialistas valencianas.
Ricardo Cortés Lastra (Cantabria). El 27 de septiembre tomó posesión como diputado en el Congreso en lugar de Puerto Gallego, que renunció después de que el Tribunal Supremo la imputara  por un delito de prevaricación continuada cuando era alcaldesa de Santoña. Eurodiputado entre 2009 y 2014, ha presidido la delegación de la Comisión Parlamentaria Mixta UE-México. Licenciado en Derecho, tiene 47 años y nació en Castro Urdiales. Su inclusión en la gestora se entiende como un guiño a Rosa Eva Díaz Tezanos, vicepresidenta del Gobierno cántabro. Díaz Tezanos fue uno de los miembros de la ejecutiva federal del PSOE que no renunció de la dirección la semana pasada.
María Dolores Padrón Rodríguez (Canarias). Presidenta del PSOE de las Islasdesde 2010, año en el que José Miguel Pérez, uno de los dimitidos de la ejecutiva federal el pasado miércoles, fue elegido secretario general. Diputada autonómica entre 1999 y 2015, fue la primera mujer alcaldesa de Puerto de la Cruz, donde nació en 1963. Diputada autonómica en varias legislaturas, es maestra especialista en Ciencias Humanas y licenciada en Psicopedagogía.

Eleanor Roosevelt escribía apasionadas cartas de amor a su amante lesbiana

La homosexualidad de la esposa del presidente Roosevelt es un secreto a voces que ha quedado documentado en más de 3000 cartas intercambiadas entre Eleanor y su amante, Lorena Hickok. Ahora, sus apasionados mensajes han salido a la luz.
"¡Oh! Cómo he querido poner mis brazos alrededor tuyo en lugar de en espíritu", le escribió la Primera Dama a su amante. "En lugar de eso, fui y besé tu fotografía y tenía lágrimas en los ojos", desvelaba. Lorena Hickok, el amor secreto de Eleanor Roosevelt, también le confesaba sus más profundos sentimientos: "Je t'aime and je t'adore".
Más de 3000 cartas recogidas en una nueva biografía escrita por Susan Quinn, Eleanor and Hick, the Love Affair that Shaped a First Lady, en el que además relata que ambas mujeres se conocieron durante la campaña presidencial de Franklin Roosvelt. Lorena, más conocida como 'Hick', era la única mujer siguiendo al futuro presidente en un tren que recorrió 15.000 kilómetros durante 21 días por 17 estados en total. Una de las amigas de la reportera, Malvina Thompson, le contó a Eleanor Roosevelt que la periodista era lesbiana y eso comenzó a despertar el interés de una mujer que se casó con poco convencimiento.
Un amor 'secreto' que duró toda la vida, ya que las misivas se sucedieron hasta 1962, fecha en la que falleció la Primera Dama. La autora asegura que ambas mujeres se amaron a distancia, pero también compartieron viajes a escondidas e incluso fechas tan señaladas como Navidad. Un amor que, aunque escandaloso para la época, el presidente permitía para 'contrarrestar' su propia aventura amorosa con Lucy Mercer.
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Las orgías vips llegan en España.

Resultado de imagen de orgías vips
Un sitio elegante en el ático de un edificio señorial especialmente elegido para el evento. Habitaciones prácticamente a oscuras iluminadas por velas que insinúan chicas y chicos muy atractivos con rostros cubiertos con máscaras. Una música elegida para ambientar un ambiente que dicen selecto y sensual lleno de mujeres vestidas de cóctel y hombres de esmoquin. Quizás en esta ocasión (cada cita es diferente) los reciban con champán y ostras en una recepción improvisada. Si han conseguido entrar, han pasado el filtro de Emma Sayle, la reina de las orgías vips y millonaria gracias a sus más de 40.000 fieles clientes. Ella les invita a acudir. Asegura que la experiencia no les defraudará.
Ahora es posible. Hasta la fecha, Emma organizaba sus 'sex parties' en medio mundo, pero ha puesto los ojos en España y en la expansión internacional de su negocio que está llevando a cabo ya tiene prevista su primera orgía en nuestro país. “Vamos a llevar el concepto principal a España con una fiesta privada en el ático de una residencia privada. Será un evento pequeño e íntimo con 30-50 personas con un toque muy sensual y de gama alta”, revela esta rubia de 38 años a Vanitatis.
Emma Sayle, organizadora de estas orgías vips.
© Proporcionado por Vanitatis Emma Sayle, organizadora de estas orgías vips.

“Tenía mucho sentido montar una fiesta en Madrid porque varios de los miembros de la red nos lo pedían. Además tenemos grandes socios con base en Madrid que nos ayudarán a ejecutar las 'parties'”, asegura Emma. El precio es diferente para cada ciudad o evento. Para España oscilarán entre los 120 y 300 euros y entre 50 y 100 euros para fiestas de chicas solas. Todo lo que necesitan para acudir es inscribirse de forma gratuita (y con foto) en la web Killingkittens.com. La foto manda. “Elegimos a la gente a través de la foto que nos envían a la web”. Aunque ya han experimentado con algunos eventos en Ibiza, “estamos planeando más fiestas regulares en Madrid y Barcelona y el año que viene en Mallorca. Nuestro primer evento será el 29 de octubre en Madrid para festejar el Día de los Muertos con una fiesta temática al estilo Halloween.

¿En qué consisten estas orgías?

“Creo que hay una gran diferencia entre la actualidad y cuando puse en marcha este negocio hace años. Las mujeres son mucho más abiertas con su sexualidad; hay más libertad para ser quien quieres ser y experimentar. Si las mujeres quieren múltiples parejas, ahora se ve mejor que antes. Es verdad que aún hay un largo camino por recorrer porque hay una gran cantidad de países y culturas en las que se sigue viendo a las mujeres como ciudadanos de segunda clase que deben servir a sus maridos y permanecer en la cocina”, afirma Sayle. En sus fiestas hay un 70% de mujeres y un 30% de hombres. “Mucho más excitante”, dice. Chicas solas o con pareja. Parejas con ganas de explorar, pero nunca chicos solos. Pero hay reglas: un no es un no.
Cartel de la próxima cita organizada en Madrid el 29 de octubre.
© Proporcionado por Vanitatis Cartel de la próxima cita organizada en Madrid el 29 de octubre.

Los hombres no pueden acercarse a las mujeres en sus fiestas a menos que ellas se lo hagan saber o sean ellas quienes lo hagan. Tampoco pueden protagonizar las escenas sexuales que surjan. “No lo permitimos. La gente llega tan lejos como ellos quieran, pero las fiestas Killing Kittens no van de eso”, afirma rotunda. Ellas sí pueden llegar tan lejos como quieran: explorar con mujeres o con otra pareja. La máscara, al más puro estilo de aquella escena de la película 'Eyes Wide Shut', aumenta su poder y esconde su timidez.
Los lugares elegidos son secretos hasta prácticamente el momento de la fiesta. “Buscamos residencias privadas con 3 o 5 dormitorios y que tengan bastante espacio, situadas en buenas zonas de las ciudades y con un aspecto elegante”, dice Emma, quien asegura que ni la seguridad ni los curiosos son un problema. “Es fácil: controlamos la lista de invitados, no les decimos la dirección de la fiesta hasta la noche antes del evento, justo cuando hemos finalizado la lista de invitados”.

¿Cómo surge este negocio?

Hablemos un poco antes del cerebro de la que llaman 'la red más sexy del mundo’. Casada con el jugador de hockey olímpico James Tindall y madre de un niño de dos años, aún hay quien le pregunta a sus 38 años cuándo va a buscar un trabajo de verdad. Hija de un militar y diplomático, su madre es su verdadera cómplice. No solo apoya la profesión de su hija, sino que se lanzó a abrir Silver Kittens, fiestas sexuales para mayores de 60 años.
Emma ha logrado combinar negocio y vida personal con absoluta naturalidad. Ella no espera que a sus fiestas acudan solo supermodelos, sino chicas atractivas a las que les guste el placer y quieran practicar sexo en un sitio seguro. “Tener el control” es una frase que la CEO de las orgías de la élite repite mucho. Ella parece que lo tiene. Lo refleja su mirada y su actitud segura al hablar de un negocio que sonroja a muchos.
La idea se le ocurrió tras una despedida de soltera en Ibiza, “allá por 2005”, indica a Vanitatis. Entonces ella era una relaciones públicas en un mundo de hombres en el que la mayoría de los eventos estaban organizados por hombres o enfocados a ellos. En aquella fiesta se dio cuenta cómo las chicas (muchas ricas y famosas, pero cuyos nombres no desvela) tomaban la iniciativa mientras ellos se dejaban hacer. Y pensó que era el momento ideal. El sexo estaba en la televisión (se refiere a películas y series como 'Sexo en Nueva York') y las mujeres cada vez eran más capaces de hablar públicamente y sin tapujos de vibradores y su vida sexual. “Yo quería poner en marcha una empresa dedicada a las mujeres, en la que ellas tuvieran el control y pudieran explorar su sexualidad en un ambiente seguro”, asegura Emma a este medio.
El nombre del negocio, Killing Kittens (matando gatitos, en inglés), es una vuelta de tuerca irónica a una expresión puritana inglesa que dice que 'cada vez que una mujer se masturba, Dios se venga matando una gatita'. “¿Qué mejor nombre para un club que reivindica la búsqueda del placer femenino?”, señala. Aunque acaba de mudarse de sede, sus primeras oficinas se instalaron en la calle Portland Place, 33, en el londinense barrio de Marylebone, en el que se rodó la película 'El discurso del Rey' y que, curiosamente, era propiedad del Gobierno de Sierra Leona. Más tarde fue vendido al polémico estafador Eddie Davenport, que lo convirtió en el escenario de sus fiestas sin desenfreno.

Detrás de la máscara

Cuando Emma cumplió 36 años, decidió publicar 'Detrás de la máscara', una biografía en la que quedó al descubierto parte de su intimidad y su ‘morbosa’ amistad con Kate Middleton, que fue su compañera de estudios en la escuela Downe House School de West Berckshire y que fue uno de los miembros de la Hermandad de Sloaney, solo para chicas, cuya ideóloga fue también Emma. Aquella sociedad quizás fue el embrión de su negocio actual, aunque con un ‘espíritu’ muy diferente. Aquello era una especie de club de chicas para hacer cosas juntas. Nada de sexo, asegura la empresaria a Vanitatis: “Tan solo un lugar en el que refugiarse cuando has acabado una relación y te has perdido tu vida social”. Y ese parece que fue el caso de Kate cuando Guillermo y ella tuvieron su ‘gran crisis’ antes de casarse. “Ningún miembro de la Casa Real ha pasado por nuestras fiestas sexuales”, asegura. “Sí lo han hecho actores y actrices muy conocidos e incluso algún diputado laborista que se pasó toda la fiesta en calzoncillos paseando un perro mientras una mujer le seguía con una correa”. Sus nombres no los conoceremos nunca. Intimidad, secreto… Son algunos de los ingredientes más codiciados de sus fiestas.
Otro cartel de la próxima cita en Madrid el 29 de octubre
Otro cartel de la próxima cita en Madrid el 29 de octubre

Dice Emma que sus “diez años en un colegio de chicas” la ayudaron, y mucho, a poner en marcha este negocio que incluso ha implantado en Irlanda desafiando los límites de su férrea sociedad católica. Lo cierto es que Emma reconoce a Vanitatis que “nunca pudo imaginar el éxito que iba a cosechar con sus primeras 'parties'” y, mucho menos, el éxito de su negocio. “Las mujeres se emocionaron con este concepto mientras los hombres se sentían un poco más amenazados. Es lógico, siempre han sido ellos los que han tenido el control”. Está convencida de que su empresa seguirá creciendo porque “experimentar –asegura– está cada vez más aceptado socialmente”.
La duda nos corroe. Le preguntamos si suele participar en alguna de sus fiestas... “No, no... Siempre me he ocupado de los negocios. ¡Alguien tiene que mantener sus bragas!”. Ahí queda.


Todos vivimos prestados por la muerte, a su voluble e indecente exlider ya le ha reclamado.

En el Parlamento, Javier Fernández manifestó que es imposible la formación de un gobierno de izquierdas porque el PSOE no se puede coaligar con partidos independentistas que se saltan la legalidad y tampoco considera factible la opción de llegar a un pacto con Podemos y Ciudadanos, ya que Rivera se ha excluido de cualquier acuerdo que incorpore a la formación de Iglesias. El presidente del Principado concluyó afirmando que la salida al bloqueo institucional sólo pasa por dos opciones: dejar gobernar a Rajoy o ir a unas terceras elecciones. A la exposición del presidente sólo cabe añadir que siendo natural la incompatibilidad entre el socialismo democrático y los grupos independentistas, no se puede descartar que Pedro Sánchez, con su amigo Miquel Iceta, negocie un acuerdo con ellos que los «libre de Rajoy». Las coordenadas políticas de Sánchez no son las clásicas del PSOE.
La exposición de Javier Fernández fue replicada por Adriana Lastra, miembro de la mutilada Comisión Ejecutiva que resiste junto a Sánchez la ofensiva del sector crítico. La responsable de Política municipal del PSOE afirma que el presidente asturiano quiere que gobierne Rajoy porque está en contra de la convocatoria electoral. Aplicando su método, la deducción de Adriana Lastra se vuelve contra ella, ya que una vez rechazado Rajoy se puede afirmar que todo el plan descabellado de Pedro Sánchez conduce a unas terceras elecciones; una vez visto lo ocurrido en Galicia y País Vasco, la convocatoria electoral de diciembre serviría para diezmar electoralmente al PSOE. Si se aceptan las dos alternativas expuestas por Javier Fernández –gobierno del PP o terceras elecciones– hay que concluir que un gobierno en minoría de Rajoy, totalmente dependiente de la agenda parlamentaria del PSOE, es un mal menor al lado del batacazo electoral. El PSOE ha sufrido tantas pérdidas de escaños bajo el liderazgo de Pedro Sánchez que una tercera derrota en las urnas les ubicaría como tercera fuerza del arco parlamentario. Este es el análisis político al que se debería haber enfrentado la dirección del PSOE, desde el pasado 26 de junio, en lugar de repetir jaculatorias de ideología barata, «no es no», «Rajoy, no».
Claro que hay que hablar claro, Adriana: el pacto con Podemos y Ciudadanos es un engaño, así que hay que escoger entre pactar con los independentistas, abstenerse en la investidura, o ir a las urnas y empezar de nuevo con 75 escaños.

“Il servizio è lo stile di vita cristiano”


La messa di Francesco a Baku per la minuscola comunità cattolica: «Chi è tiepido riserva a Dio e agli altri delle percentuali del proprio tempo e del proprio cuore, senza mai esagerare». «Qualcuno può pensare che il Papa perde tanto tempo, per visitare una piccola comunità, ma il Papa in questo imita lo Spirito Santo, anche Lui è sceso dal cielo in una piccola comunità di periferia chiusa nel Cenacolo. Coraggio, avanti, senza paura»

«Non siamo chiamati a servire ogni tanto, ma a vivere servendo». Papa Francesco celebra la messa per poche centinaia di fedeli, radunati nella chiesa dell’Immacolata Concezione a Baku, la capitale dell’Azerbaigian, ultima tappa del suo breve viaggio nel Caucaso dov’è arrivato in volo questa mattina dalla Georgia. La prima chiesa cattolica che portava questo nome, costruita nel 1912, venne distrutta dai bolscevichi nel 1931. Giovanni Paolo II nel 2002 celebrò messa in una piccola palestra. Dopo la sua visita, l’allora presidente Heydar Aliyev decise di destinare un terreno per la costruzione di una nuova chiesa. È sorta così l’attuale edificio, consacrato nel 2007 dall’allora cardinale Segretario di Stato Tarcisio Bertone. La chiesa, che può contenere circa trecento persone fa parte del Centro Salesiano. Francesco celebra in lingua inglese, un gruppo di filippini anima la liturgia. 

«La fede, che è un dono di Dio e va sempre chiesta - dice il Papa nell’omelia - va anche coltivata da parte nostra. Non è una forza magica che scende dal cielo, non è una “dote” che si riceve una volta per sempre, e nemmeno un super-potere che serve a risolvere i problemi della vita. Perché una fede utile a soddisfare i nostri bisogni sarebbe una fede egoistica, tutta centrata su di noi».  

Francesco ha spiegato che «la fede non va confusa con lo stare bene o col sentirsi bene, con l’essere consolati nell’animo perché abbiamo un po’ di pace nel cuore. La fede è il filo d’oro che ci lega al Signore, la pura gioia di stare con Lui, di essere uniti a Lui; è il dono che vale la vita intera, ma che porta frutto se facciamo la nostra parte». 

«E qual è la nostra parte? - si è chiesto Bergoglio - Gesù ci fa comprendere che è il servizio. Nel Vangelo, infatti, il Signore fa subito seguire alle parole sulla potenza della fede quelle sul servizio. Fede e servizio non si possono separare, anzi sono strettamente collegati, annodati tra di loro». Per spiegarsi Francesco ha utilizzato un’immagine molto familiare ai fedeli presenti, «quella di un beltappeto: i vostri tappeti sono delle vere opere d’arte e provengono da una storia antichissima». 

Anche la vita cristiana «va ogni giorno pazientemente intessuta, intrecciando tra loro una trama e un ordito ben definiti: la trama della fede e l’ordito del servizio. Quando alla fede si annoda il servizio, il cuore si mantiene aperto e giovane, e si dilata nel fare il bene. Allora la fede, come dice Gesù nel Vangelo, diventa potente e fa meraviglie». 

Francesco ha quindi spiegato che cosa sia il servizio. «Possiamo pensare che consista solo nell’essere ligi ai propri doveri o nel compiere qualche opera buona. Per Gesù - ha aggiunto - è molto di più. Egli ci chiede, anche con parole molto forti, radicali, una disponibilità totale, una vita a piena disposizione, senza calcoli e senza utili». 

Dunque, «non siamo chiamati a servire solo per avere una ricompensa, ma per imitare Dio, fattosi servo per nostro amore. E non siamo chiamati a servire ogni tanto, ma a vivere servendo. Il servizio è allora uno stile di vita, anzi riassume in sé tutto lo stile di vita cristiano: servire Dio nell’adorazione e nella preghiera; essere aperti e disponibili; amare concretamente il prossimo; adoperarsi con slancio per il bene comune». 

«Chi è tiepido - ha detto ancora il Papa - vive per soddisfare i propri comodi, che non bastano mai, e così non è mai contento; poco a poco finisce per accontentarsi di una vita mediocre. Il tiepido riserva a Dio e agli altri delle “percentuali” del proprio tempo e del proprio cuore, senza mai esagerare, anzi cercando sempre di risparmiare. Così la sua vita perde di gusto: diventa come un tè che era veramente buono, ma che quando si raffredda non si può più bere». 

Ma Bergoglio ha parlato anche di una «seconda tentazione», nella quale si può cadere «non perché si è passivi, ma perché si è “troppo attivi”: quella di pensare da padroni, di darsi da fare solo per guadagnare credito e per diventare qualcuno. Allora il servizio diventa un mezzo e non un fine, perché il fine è diventato il prestigio; poi viene il potere, il voler essere grandi». 

Al termine della messa, dopo la preghiera dell’Angelus, Francesco ha detto:«Cari fratelli e sorelle, in questa celebrazione eucaristica ho reso grazie a Dio con voi, ma anche per voi. Qui la fede negli anni della persecuzione ha compiuto meraviglie: vorrei ricordare tanti cristiani coraggiosi, hanno avuto fiducia nel Signore, sono stati fedeli nelle avversità. Come Giovanni Paolo II voglio usare le parole dell’apostolo Paolo, `onore a voi che credete´».  


Bergoglio ha poi aggiunto alcune parole a braccio. «Qualcuno può pensare che il Papa perde tanto tempo, fa tanti chilometri di viaggio per visitare una piccola comunità» ha detto Francesco al termine della messa rivolgendosi ai fedeli presenti, notando come la loro comunità non sia «uniforme, perché tra voi si parla l’azero, l’italiano, l’inglese, lo spagnolo, tante lingue!». 

«È una comunità di periferia - ha aggiunto Bergoglio - ma il Papa in questo imita lo Spirito Santo, anche Lui è sceso dal cielo in una piccola comunità di periferia chiusa nel Cenacolo. Quella piccola comunità con timore si sentiva povera, perseguitata forse, o lasciata da parte, e gli dà la forza per proclamare il nome di Gesù. Le porte di quella comunità che erano chiuse dalla paura o dalla vergogna si spalancano ed esce la forza dello Spirito. Il Papa “perde” il tempo come lo ha “perso” lo Spirito Santo in quel tempo».  

«Soltanto due cose sono necessarie», ha concluso. «In quella comunità c’era la Madre, non dimenticare la Madre! - ha detto indicando la statua di Maria - In quella comunità c’era la carità, l’amore fraterno che lo Spirito Santo ha riversato in loro. Coraggio, avanti, senza paura, go ahead!».