Thiago vor Atlético-Spiel: "Wir wissen, was wir zu tun haben"

ine " style="border: 0px; box-sizing: border-box; height: 0px; margin: 0px; padding: 0px 0px 434.25px; position: relative; vertical-align: baseline;">
+
Freuten sich gemeinsam: Thiago und Manuel Neuer.

SPANIER IST WIEDER ZAUBERER STATT ZAUDERER

Thiago vor Atlético-Spiel: "Wir wissen, was wir zu tun haben"

München - Unter Carlo Ancelotti blüht Thiago auf und zeigt seine Qualität. Gegen Atlético Madrid hat er etwas gutzumachen - und kennt die Schwächen und Stärken der Spanier.
Von Rachegelüsten gibt es bei Thiago vor der Rückkehr ins Vicente Calderon keine Spur, doch den bitteren Abend im April hat er noch genau im Kopf. „Es war ein Detail. Eine Situation, wegen der Atlético 1:0 gewonnen hat“, erinnert er sich an die Hinspiel-Niederlage im CL-Halbfinale. Kein Wunder, schließlich war er an dieser Aktion maßgeblich beteiligt. Oder auch nicht. Denn Thiago ließ Saul Niguez gewähren, griff ihn nicht an und war nur Statist bei dessen Super-Solo zum Siegtreffer – der Anfang vom Ende.
Im Sommer gab es einen Neuanfang für den Spanier. Ziehvater Pep Guardiola, der ihn 2013 mit den Worten „Thiago oder nix“ nach München gelotst hatte, verließ den FC Bayern. Thiago blieb. Und zeigt plötzlich unter Carlo Ancelotti schon fast vergessene Qualitäten. Unter Pep wirkte er häufig zu verspielt, verzettelte sich immer wieder in seinen Szenen. Jetzt ist Thiago wieder Zauberer statt Zauderer. 

So lange laufen die Verträge der Bayern-Stars

Es sind geniale Momente wie sein Pass auf Franck Ribéry vor dem Siegtreffer in Hamburg. Volley mit dem Außenrist schickte er die Kugel in den Lauf des Franzosen, der Joshua Kimmichs Tor vorbereitete. „Genau der richtige Pass in dieser Situation“, lobte Philipp Lahm seinen Teamkollegen und meinte anerkennend. „Technisch war der höchst anspruchsvoll. Aber wenn ihn einer kann, dann Thiago.“ Ähnlich beeindruckt zeigte sich Mats Hummels von Thiagos Traumpass. „Der war schon lächerlich gut. Da hat er ja dann auch die Anerkennung von der Bank bekommen“, so der Abwehrmann. Selbst Manuel Neuer hielt es nicht mehr in seinem Kasten, der Torhüter rannte auf Thiago zu und führte mit ihm auf dem Rasen einen spontanen Tanz auf.

Thiago: "Keiner verteidigt besser als Atlético"

Unter Ancelotti zählt der 25-Jährige zu den wenigen Spielern, die nur ganz selten aus der Startelf rotieren. Lediglich gegen Ingolstadt saß Thiago zunächst auf der Bank, ansonsten spielte er immer von Beginn an. Am Mittwoch ziemlich sicher auch. Und er hat ja noch etwas gutzumachen gegen die Madrilenen. „Wir kennen ihre Stärken, und wir kennen ihre Schwächen. Wir wissen genau, was wir zu tun haben“, gibt sich der Zauberfuß selbstbewusst. Vor Atlético hat er dennoch großen Respekt, vor allem vor der Defensive: „Sie verteidigen besser als wir, als Barcelona, als Real. Keiner verteidigt besser als Atlético.“ Es braucht Lücken in der Defensive der Rojiblancos. Und Thiago muss sie finden.
WhatsApp-News zum FC Bayern gratis aufs Handy: tz.de bietet einen besonderen Service für FCB-Fans an. Sie bekommen regelmäßig die neuesten Nachrichten zu den Roten direkt per WhatApp auf Ihr Smartphone. Und das kostenlos: Hier anmelden!

WIRTSCHAFT Deutsche Bank verliert die Gunst der Anleger


Das Frankfurter Geldhaus wird morgen vermutlich gute Zahlen für das abgelaufene dritte Quartal vorlegen. Trotzdem wird es von den Anlegern derzeit abgestraft. Denn die haben Angst vor einer Kaptalerhöhung.
Deutschland Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main
Lange Gesichter hat es am Montagmorgen (26.09.2016) bei den Aktionären der Deutschen Bank gegeben: Spekulationen über eine Kapitalerhöhung hatten die Aktien um bis zu 6,9 Prozent auf ein Rekordtief von 10,62 Euro gedrückt. Börsianer führten den Kursrutsch auf einen Bericht im "Focus" zurück, wonach die Bundesregierung nicht bereit ist, dem größten deutschen Geldhaus mit Staatshilfen unter die Arme zu greifen. Eine Kapitalerhöhung werde nun immer wahrscheinlicher, sagte ein Aktienhändler.
Der Focus-Bericht, wonach sie die Bundesregierung im milliardenschweren US-Hypothekenstreit um Unterstützung gebeten hat, ist inzwischen von der Deutschen Bank zurückgewiesen worden. "Die Deutsche Bank ist fest entschlossen, ihre Herausforderungen alleine zu lösen", sagte ein Banksprecher am Montag.
Das Magazin "Focus" hatte am Wochenende berichtet, Kanzlerin Angela Merkel habe Bankchef John Cryan bei einem vertraulichen Treffen im Sommer signalisiert, dass die Regierung nicht bereit sei, dem größten deutschen Geldhaus mit Staatshilfen unter die Arme zu greifen. Die Bank erklärte dazu: "John Cryan hat zu keinem Zeitpunkt die Bundeskanzlerin darum gebeten, dass die Regierung im Hypothekenverfahren mit dem amerikanischen Justizministerium interveniert."
Neue Kapitalerhöhung - nur Gerücht?!

Auch die Bundesregierung hat den Focus-Bericht dementiert. "Es gibt keinen Anlass für solche Spekulationen, wie sie da angestellt werden, und die Bundesregierung beteiligt sich auch an solchen Spekulationen nicht", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag.Auch die Sorgen über eine neue Kapitalerhöhung versuchte der Sprecher der Bank am Montag zu zerstreuen: "Die Frage nach einer Kapitalerhöhung stellt sich derzeit nicht, wir erfüllen alle regulatorischen Vorgaben." Das gerade zu Ende gehende dritte Quartal zeige, dass das Geschäftsmodell der Bank fundamental in Ordnung sei, sagte der Sprecher der Bank dem Sender "CNBC". Die Zahlen zum dritten Quartal werden am Dienstag (17.09.2016) erwartet.

Zu den laufenden Gesprächen von Vertretern des Geldinstituts mit den amerikanischen Justizbehörden sagte Seibert, die Bundesregierung wisse, dass sich das US-Justizministerium mit anderen Kreditinstituten in der Vergangenheit auf Vergleiche geeinigt habe. Die Bundesregierung gehe davon aus, "dass auch hier ein faires Ergebnis erzielt wird".
Zu Kontakten der Regierung mit der Deutschen Bank wollte er keine Stellung nehmen. Bundeskanzlerin Angela Merkel sei regelmäßig mit Spitzen der deutschen Wirtschaft im Gespräch, hieß es lediglich.
14 Milliarden-Dollar Strafe - nicht das Ende vom Lied?!
Im Konflikt um US-Hypothekengeschäfte hat das amerikanische Justizministerium in der vergangenen Woche eine Strafe von 14 Milliarden Dollar aufgerufen, die die Rückstellungen der Deutschen Bank von rund 5,5 Milliarden Euro deutlich übersteigen. Der Konzern geht davon aus, die Summe in den Verhandlungen noch drücken zu können. Dabei handelt es sich nur um eine von Hunderten Rechtsstreitigkeiten.
Kapitalerhöhungen sind für Aktiengesellschaften nur das äußerste Notfall-Mittel, um an frisches Kapital zu kommen. Denn durch die Ausgabe neuer Aktien wird der Wert der Altaktien verwässert, was die Altaktionäre verärgert, oft zu Verkaufswellen und sinkenden Kursen führt und so die Marktkapitalisierung sinken lässt. Letzteres könnte eventuell interessierte Institute aus dem Ausland dazu ermuntern, die Deutsche Bank zu übernehmen. Da die Deutsche Bank jedoch in über 7000 Prozesse verwickelt ist, dürfte sich das Interesse der Konkurrenz an einer Übernahme durchaus im Grenzen halten.

OLYMPIA Keine Lust auf Olympia


Rom lehnt eine Olympia-Bewerbung für die Sommerspiele 2024 ab, genau wie zuvor Hamburg oder Boston. Die emotionale Begeisterung für Olympia kann die nüchternen Zahlen nicht mehr übertrumpfen. Eine Ursachenforschung.
Rom restaurierte Spanische Treppe Virginia Raggi
Wer das Nein von Bürgermeisterin Virginia Raggi verstehen will, muss nur nach Tor Vergata am Rande Roms gehen. Da wurde für die Schwimm-WM 2009 eine kühne Konstruktion von Stararchitekt Santiago Calatrava geplant: Ein weißes Segel sollte sich über dem Schwimmstadion blähen. Es bläht sich auch heute, allerdings wurde der Innenausbau zur WM nicht fertig. Etwa 200 Millionen Euro waren in den Sand gesetzt. Weitere 300 bis 400 Millionen Euro braucht es, das Objekt fertigzustellen, lauteten spätere Schätzungen. Jetzt ist das weiße Segel Calatravas ein Monument für Fehlplanungen, für die "Spiele aus Beton", die Raggi nicht haben will. Die Politikerin der Fünf-Sterne-Bewegung hatte sogar ihre Pressekonferenz zum Nein zu den fünf Ringen für Tor Vergata geplant. Sie nahm von dem Coup aber Abstand, möglicherweise aus Pietätsgründen.
Wer nachvollziehen will, warum nicht nur die Bürgermeisterin, sondern auch viele römische Bürger von Sportgroßveranstaltungen mit blumigen Versprechen bezüglich der Infrastruktur nichts mehr wissen wollen, kann auch zur Strandstadt Ostia pilgern. Dort wurden, die Finanzkrise hatte gerade zugeschlagen, 26 Millionen Euro für ein weiteres WM-Schwimmbad verbaut. Das immerhin wurde fertig. Die Bahnen jedoch waren anderthalb Meter länger als das Wettkampfmaß von 50m. WM-Entscheidungen fanden dort selbstverständlich nicht statt.
Olympische Kostenexplosionen
Fehler am Bau sind ein Kostenfaktor, bei olympischen Bauprojekten sogar ein ganz gewaltiger. Bei der Analyse der Kostenstrukturen der Olympischen Spiele seit 1960 in Rom kam ein Forscherteam der Oxford University zu einer durchschnittlichen Kostensteigerung von 156 %. Im Schnitt war Olympia für jeden Gastgeber zweieinhalb Mal so teuer wie geplant. In den Kosten waren nur direkte Ausgaben wie für den Bau des Olympischen Dorfes, der Sportstätten und des Medienzentrums berücksichtigt. Jene für Straßenbau und öffentlichen Nahverkehr waren wegen der unübersichtlichen Datenlage ausgeklammert. Laut Studie ist Olympia auch im Vergleich mit anderen Großprojekten eine ungewöhnlich riskante Angelegenheit. Beim Bau von Brücken etwa sind die Baukosten im Schnitt um 34% höher, bei Staudämmen um 90 % und bei der IT-Infrastruktur verschätzt man sich im Schnitt um beachtliche 107 %. Auf Werte darüber, eben 156%, kommt nur Olympia. Gut, die Zahlen sind etwas verzerrt durch die Spiele 1976 in Montreal. Da überstiegen die realen Kosten die Erstkalkulation um 720%. Aber auch Barcelona mit 266%, Lake Placid mit 324 % oder Lillehammer mit 277% leisteten sich gewaltige Fehlplanungen.
Fairerweise muss man sagen, dass die jüngst proklamierte Abkehr des IOC vom Gigantismus früherer Zeiten Wirkung zeigt. Die Wettbewerbe von Rio 2016 waren das erste Mal seit langer Zeit nicht teurer als die Spiele vier Jahre zuvor. Die 4,5 Milliarden US-Dollar in Brasilien wirken regelrecht schlank gegenüber den 14,9 Milliarden US-Dollar von London 2012. Glaubt man den offiziellen Zahlen, hat die brasiliansische Metropole auch in Sachen Kostenüberschreitung Maß gehalten. "Nur" 51 % Mehrausgaben stehen den 76 % Mehrausgaben von London gegenüber.
Jahrzehntelange Folgekosten
Solcherlei Rechenspiele hatten die Römer, die die Studie aber sehr wohl zur Entscheidungsgrundlage nahmen, gar nicht nötig. Sie finden noch im heutigen Haushaltsplan Schulden von den Olympischen Spielen 1960. Olympiasieger von damals wie der legendäre Marathonläufer Abebe Bikila, Boxlegende Muhammed Ali (damals noch Cassius Clay) oder die Sprintkönigin Wilma Rudolph sind längst tot, die Schulden der Spiele belasten aber noch immer den Haushalt der Gastgeber. Das macht nicht Lust auf mehr.
Italien Muhammad Ali bei den Olympischen Spielen in Rom 1960
Noch unter dem Namen Cassius Clay: Boxlegende Muhammad Ali holte 1960 in Rom Gold
Hinzu kommen römische Spezifika. "Die Stadt braucht die Olympischen Spiele nicht. Sie ist andererseits gar nicht bereit für Olympia", sagt Mauro Valeri der Deutschen Welle. Valeri ist Römer. Der Sportsoziologe hat unter anderem das Barometer für Rassismus im Sport ins Leben gerufen. Seiner Ansicht nach ist Rom bekannt genug in der Welt, um keine Werbung durch Olympia zu benötigen. Und nicht bereit für die Spiele sei die Stadt wegen der alltäglichen Probleme: Verkehrchaos, Müllprobleme, marode Infrastruktur. Die Hoffnung, dass ausgerechnet Olympia diese Probleme beseitigen kann, hat er nicht. Viele andere Römer auch nicht. Zu frisch noch ist das Baudebakel der Schwimm-WM 2009.
Fehlendes Gespür für soziale Probleme
"Wenn sie im Olympia-Dossier wenigstens soziale Aspekte mit berücksichtigt hätten, dann wäre ich vielleicht dafür gewesen", seufzt Valeri. "Es fehlt an Sportstätten, zu denen alle Zugang haben. Es gibt beispielsweise viel zu wenig Basketballplätze, die man kostenlos benutzen kann", erklärt er. Abhilfe dafür, eben kostenlos zugängliche Sportplätze, sah das Dossier nicht vor. Sogar den einzigen positiven Aspekt, den Valeri aus der Beobachtung von Rio mitnahm, würde er für Rom 2024 nicht gelten lassen. "Es war schön, dass Rio auch einen Rahmen für Geflüchtete bot. Aber hierzulande tut die Politik so gut wie nichts für Geflüchtete. Das schöne Image würde nicht zur Realität passen", meint er.
Und so gibt es für Römer kaum Gründe, für Olympia zu sein. Natürlich sind einzelne Sportler traurig über das Nein. Daniele Lupo, Silbermedaillengewinner im Olympischen Beachvolleyballturnier 2016, meint bedauernd: "Olympische Spiele in der eigenen Stadt sind großartig. Sie motivieren dich zu 400%." Ist das ein Grund für Millioneninvestments?
Attraktivitätsverlust durch Doping
Zum Finanzierungsproblem kommt die Glaubwürdigkeitslücke. "Viele meiner Freunde haben sich von Rio eigentlich nur das 100m-Finale in der Leichtathletik angeschaut. Das Interesse war geringer als in früheren Jahren. Das hat auch damit zu tun, dass viele davon ausgehen, dass ohnehin viele Sportler dopen", meint Valeri.
Auch Entscheidungsprozesse haben sich geändert. Konnten in früheren Zeiten Bürgermeister und Präsidenten Olympiaplanungen ganz einfach durchziehen, so will die Bevölkerung jetzt genauer wissen, was da eigentlich passiert - und wählt Olympia gegebenfalls ab, wie zuletzt in Hamburg geschehen. In Rom eroberte mit Raggi die Frontfrau einer Institutions-kritischen Bewegung das Bürgermeisteramt. Wichtiger Punkt im Wahlkampf: Das Nein zu Olympia.
Schmutzige Tricks der Macher
Dieses Nein muss allerdings nicht das letzte Wort sein. Industriellenverbände machen Front und beklagen Milliardenverluste, wenn die Spiele nicht kommen. Premierminister Matteo Renzi, ein Fan der Spiele, lässt derzeit prüfen, wie man sich um Olympia auch gegen den Willen der Stadtregierung bewerben kann. CONI-Präsident Malago, ein Sportfunktionär vom ganz alten Schlag, spekuliert munter darüber, ob er die Stadt verklagen soll, öffentliche Gelder verschwendet zu haben. Auch die Finanzen für das Organisationskomitee Roma 2024 sind Steuergelder. Kommen die Spiele wegen des Nein von Raggi nicht zustande, habe sie Fehlausgaben zu verantworten und müsse dafür mit ihrem Privatvermögen einstehen, lautet Malagos Kalkül. Das nennt man Drohkulisse.
Pech für ihn ist allerdings, dass im aktuellen Haushaltsplan seines CONI bereits 6 Millionen Euro für Kosten oberhalb des bisher geplanten Budgets für die Olympiabewerbung eingestellt sind. Das CONI fängt noch vor dem Vergabetermin des IOC mit der Kostenüberziehung an - man muss fürchten, dass das im Ringen um die Ringe gerade kein Alleinstellungsmerkmal ist.

CHAMPIONS LEAGUE BVB vor Härtetest, Bayer vor Angstgegner


Der jungen, euphorisch aufspielenden Mannschaft von Borussia Dortmund steht der Härtetest gegen Real Madrid bevor. Bayer Leverkusen peilt beim AS Monaco den ersten Sieg in der Gruppenphase der Champions League an.
Bundesliga Wolfsburg vs Dortmund Aubameyang
Im Torrausch hatte Borussia Dortmund zuletzt die "kleineren" Gegner regelrecht vom Platz gefegt,nun soll auch die Fußball-Übermacht Real Madrid fallen. "Wenn wir so weitermachen, kann uns niemand aufhalten", sagte Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang vor dem Champions-League-Spiel gegen den spanischen Titelverteidiger am Dienstag (beide 20.45 Uhr MESZ). Das Selbstvertrauen beim BVB ist nach dem 6:0 bei Legia Warschau enorm. Mario Götze betonte die "Gier" der Dortmunder, "unbedingt gewinnen zu wollen und Tore zu schießen". "Wir haben viel vor", sagte der Weltmeister wörtlich.
Die Chancen, im Gruppenspiel Cristiano Ronaldo, Gareth Bale, Toni Kroos und Co. zu überrumpeln, stehen gut. Die hochtalentierte BVB-Mannschaft wächst mehr und mehr zusammen, insgesamt 20 Tore erzielte sie in den vergangenen vier Pflichtspielen. Zudem hat Real die letzten drei Spiele in Dortmund verloren, in den jüngsten Ligaspielen gepatzt und eine Diskussion um Ronaldo am Hals.
Majestätsbeleidigung
Real-Profi Cristiano Ronaldo konzentriert sich auf die Ausführung eines Freistoßes (Foto: picture alliance/augenklick/firo Sportphoto)
Real-Spiel ohne Ronaldo? Nur bei Verletzung erlaubt!
Trainer Zinedine Zidane hatte es gewagt, seinen Weltstar nach 71 Minuten bei UD Las Palmas vom Feld zu nehmen. In Madrid erfüllt das den Straftatbestand der Majestätsbeleidigung. Ronaldo saß stinkwütend auf der Ersatzbank und knurrte vor sich hin, seine Mutter schaltete sich ein, und in den Medien brach ein Sturm los. Im Auge des Orkans: Zidane. Der sagte: "Ich habe dabei an Borussia Dortmund gedacht." Respekt ist also da, was aber auch kein Wunder ist, denn auch auch das 2:1 gegen Sporting Lissabon zum Auftakt der Champions League war kein Glanzstück.
Eine ganz andere Stimmung herrscht derweil in Dortmund: Die Hoffnungstransfers haben sich gut eingelebt. Raphael Guerreiro, Europameister und ein erklärter Bewunderer seines Nationalmannschaftskollegen Ronaldo, darf bereits nach wenigen Einsätzen Volltreffer genannt werden. "Es ist eine Ehre, gegen Ronaldo und Real zu spielen", sagte der 22-Jährige. Auch den erst 19-jährigen Ousmane Dembele oder Emre Mor ist ihre große Veranlagung in jeder Szene anzusehen. Thomas Tuchel lässt seine Talente, die noch zu Fehlern neigen, gewähren. "Mut ist ein Merkmal, das sie versprühen müssen und dürfen. Dafür haben wir sie geholt", sagte der BVB-Trainer - wohl auch im Spiel gegen die Königlichen aus Madrid.
Offene Rechnung
Javier Chicharito Hernandez von Bayer Leverkusen bejubelt einen Treffer (Foto: picture alliance/Mika)
Ist auf Bayer-Stürmer Javier Chicharito Hernandez auch in Monaco Verlass?
Angeführt vom Dreifach-Torschützen Javier "Chicharito" Hernandez will Bayer 04 Leverkusen an der Cote d'Azur bei Angstgegner AS Monaco für einen Paukenschlag sorgen und die Weichen in der Champions League auf Achtelfinale stellen. "Wir haben mit Monaco noch eine kleine Rechnung offen", sagte Routinier Stefan Kießling vor dem erneuten Duell mit den Monegassen am Dienstag (20.45 Uhr MESZ) im Stade Louis II. In der Königsklasse konnte die Werkself in vier Versuchen noch nie gegen Monaco gewinnen, zuletzt gab es in der Saison 2014/15 zwei 0:1-Niederlagen. Drei Siege und ein Remis stehen insgesamt aus Sicht der Monegassen zu Buche.
"Jede Serie geht einmal zu Ende", sagt aber Bayer-Trainer Roger Schmidt vor dem Gastspiel beim Tabellenführer, der zum Gruppenauftakt bei Tottenham Hotspur 2:1 gewinnen konnte. Der Bayer-Coach weiß aber ebenso wie sein Kapitän Lars Bender, dass im Fürstentum eine andere Leistung nötig ist als beim mickrigen 2:2 zum Start gegen den russischen Meister ZSKA Moskau, als Bayer binnen zwei Minuten einen komfortablen 2:0-Vorsprung leichtfertig aus der Hand gab. "Wir stehen unter Zugzwang und wissen, was auf uns zukommt", sagt Bender, der sich zu Wochenbeginn ebenso wie Hakan Calhanoglu wieder fit gemeldet hat. Für Bender zählen nur drei Punkte: "Mit anderen Zielen dürfen wir da gar nicht hinfahren."
Beide gut drauf
Torhüter Bernd Leno von Bayer Leverkusen hält einen Ball (Foto: Getty Images/A. Grimm)
Auf Bayer-Keeper Bernd Leno könnte viel Arbeit zukommen
Nach dem 3:2 beim FSV Mainz, bei dem der mexikanische Wirbelwind Chicharito alle Bayer-Tore erzielt hatte, läuft die Werkself mit dem nötigen Rückenwind im Fürstentum auf. "Wenn wir wieder Punkte verloren hätten, wäre die Grundstimmung nicht so toll gewesen. So schauen wir zuversichtlich auf die Champions League. Wir wollen in Monaco gewinnen", sagte Nationaltorwart Bernd Leno, und Sportchef Rudi Völler forderte nach dem erfolgreichen Auftakt in die Woche der Wahrheit: "Jetzt müssen wir dranbleiben, schließlich haben wir mit Monaco und Dortmund zwei Riesenkaliber vor uns."
Mit breiter Brust treten aber auch die Gastgeber an, die bei ihrer Generalprobe Angers SCO mit 2:1 bezwangen und damit ihre Meisterschaftsambitionen unterstrichen. AS-Coach Leonardo Jardim kann gegen Bayer aller Voraussicht nach wieder auf seinen kolumbianischen Topstürmer und Kapitän Radamel Falcao zurückgreifen, der zuletzt wegen einer Gehirnerschütterung gefehlt hatte.
Die Spiele des BVB gegen Real und der Leverkusener in Monaco beginnen am Dienstag um 20.45 Uhr MESZ. Im DW-Liveticker können Sie das Geschehen mitverfolgen. Los geht es rund 15 Minuten vor Anpfiff.

Liveticker: Erstes TV-Duell zwischen Hillary Clinton und Donald Trump


Das erste direkte Aufeinandertreffen der beiden Kandidaten der großen Parteien für die US-Präsidentschaftswahl Anfang November sorgt für Hochspannung. Verfolgen Sie das Fernsehduell
USA Wahlkampf TV Duell
5:45 Uhr: Eine erste Blitzumfrage des Senders CNN sieht Clinton mit 62 Prozent vorn. Trump sehen nur 27 Prozent der Befragten als Sieger. Trump machte einen teils aggressiven und oftmals atemlosen Eindruck, als er die Fragen von Moderator Lester Holt beantwortete, öfter fiel er Clinton ins Wort. Clinton gab sich meist gelassen und versuchte, mit Argumenten zu überzeugen. Häufig reagierte Clinton auf Trumps Anwürfe belustigt. 
4:50 Uhr: Die ersten Analysen konstatieren Trump einen guten, weil angriffslustigen Start in die Debatte. Doch dann habe er sich verzettelt und der Polit-Profi Clinton habe sich wesentlich besser verkauft. 
4:40 Uhr: Die erste TV-Debatte zwischen Hillary Clinton und Donald Trump ist beendet. Beide wenden sich ihren Unterstützern im Publikum zu, schütteln Hände, nehmen Gratulationen entgegen. Denn natürlich sind beide Lager davon überzeugt, die andere Seite besiegt zu haben. Doch die Analysen dazu stehen noch aus.
4:37 Uhr: Letzte Frage vom Moderator: "Werden Sie im Falle einer Niederlage das Ergebnis akzeptieren?": Clinton sagt, sie akzeptiere die Demokratie in den USA. Es gehe nicht um "uns Kandidaten, sondern um Ihre Zukunft", lautet ihre Botschaft in Richtung der Wähler. Trump sagt, er wolle Amerika wieder groß machen. Auf die Nachfrage, ob er das Ergebnis akzeptieren werde, sagt er, er werde Clinton als Präsidentin voll unterstützen.
4:36 Uhr: Clinton habe Erfahrung, aber keine gute Erfahrung. Clinton kontert mit frauen- und fremdenfeindlichen Zitaten ihres republikanischen Kontrahenten. Er habe Frauen "Schweine" genannt und Schwangerschaft eine "Unannehmlichkeit für Arbeitgeber".
4:34 Uhr: Gastgeber Holt fragt Trump, was er mit seiner Bemerkung meinte, Clinton habe nicht den "präsidialen Look". Trump erwidert, er habe gemeint, sie habe nicht das Durchhaltevermögen, das eine Präsidentin brauche. Clinton verweist auf ihre zahlreichen Auslandsreisen und ihre diplomatische Erfahrung.
4:32 Uhr: Nachdem Trump den Iran-Deal als den "schlechtesten Deal aller Zeiten" kritisiert hat, sagt Clinton, es gebe zwar noch Probleme mit dem Iran, aber mit denen beschäftige sie sich lieber als mit dem - jetzt gelösten - Problem der Atompolitik. Außerdem habe Trump noch nie gesagt, was er stattdessen getan hätte. "Hätte er einen Krieg angefangen? Hätte er Bomben auf den Iran geworfen?"
4:27 Uhr: Moderator Holt leitet die letzte Fragerunde ein. Sie dreht sich um die Atompolitik der USA.
USA Wahlkampf TV Duell (Getty Images)
4:25 Uhr: Clinton weist darauf hin, dass sie und ihr Nachfolger als US-Außenminister gemeinsam mit Präsident Obama den Atom-Deal mit dem Iran ohne jede militärische Aktion ausgehandelt hätten. "Das ist Diplomatie", sagt sie in Richtung Trump.
4:23 Uhr: Trump sagt, seine wichtigste Qualität sei seine "Gewinner-Mentalität". Außerdem habe er ein besseres Urteilsvermögen als Clinton.
4:15 Uhr: Sehr schnell kommen die Duellanten zum Thema "Kampf gegen den IS". Trump wirft Clinton vor, dass sie und Präsident Obama durch den Abzug aus dem Irak ein Vakuum geschaffen hätten, das die Gründung des "Islamischen Staates" erst ermöglicht bzw. forciert habe. Clinton ihrerseits weist darauf hin, dass Trump die Invasion des Iraks unterstützt habe - was Trump verneint - und dass er mit Libyen Geschäfte gemacht habe.
Trump erneuert seine Forderung, mit militärischer Gewalt gegen den IS vorzugehen.
4:06 Uhr: Die nächste Diskussionsrunde dreht sich um das Thema "Cyber-Sicherheit" und wie die Kandidaten die Cyber-Attacken auf US-Einrichtungen und -Unternehmen angehen wollen.
4:05 Uhr: Moderator Holt fragt Trump, warum er jahrelang angezweifelt hat, dass US-Präsident Barack Obama US-Bürger sei. Trump weicht aus und betont, erst er habe es geschafft, dass die Geburtsurkunde aufgetaucht sei. Clinton wirft Trump vor, seine politische Karriere auf dieser "politischen Lüge" überhaupt erst begonnen zu haben.
3:52 Uhr: Clinton erwidert, dass die Kriminalitätsrate in den vergangenen 25 Jahren um 40 Prozent gesunken sei. Doch zu viele Afroamerikaner würden verhaftet und verurteilt - um ein Vielfaches häufiger als Weiße. Es müsse mehr Resozialisierungsprogramme geben - und weniger militärähnliche Waffen auf den Straßen. Die Polizei sei oftmals weniger schwer bewaffnet als die Kriminellen.
USA Wahlkampf TV Duell (Getty Images/AFP/D. Angerer)
3:50 Uhr: Trump will der Kriminalität mit "Law and Order"-Politik begegnen und hart gegen Straftäter durchgreifen.
3:45 Uhr: Nächstes Thema ist die Gewalt gegen Schwarze in den Vereinigten Staaten und die Diskriminierung in vielen Bereichen der Gesellschaft. Wie wollen die Kandidaten diese Situation angehen, wenn Sie Präsident würden.
3:40 Uhr: Trump und Clinton streiten sich über Trumps Weigerung, seine Steuererklärung zu veröffentlichen - was seit Richard Nixon alle anderen Präsidentschaftskandidaten getan haben. Clinton wirft ihrem Gegner vor, noch nie Steuern gezahlt zu haben, er habe etwas zu verbergen. Trump kontert: "Veröffentlichen Sie Ihre E-Mails, dann veröffentliche ich meine Steuererklärung!"
USA Wahlkampf TV Duell (Getty Images/AFP/W. McNamee)
3:25 Uhr: Trump wirft Clinton vor, dreißig Jahre lang nichts gegen den Verlust von amerikanischen Jobs getan zu haben. Clinton kontert mit Statistiken und Studien, dass nach ihren Wirtschaftsplänen zehn Millionen Jobs entstehen würden, während durch Trumps Wirtschaftspolitik 3,5 Millionen Jobs verloren gehen würden.
3:06 Uhr: Erstes Thema: "Achieving prosperity". Hillary Clinton darf als erstes auf die Frage von Lester Holt antworten, warum sie die bessere Kandidatin ist, um mehr Wohlstand für amerikanische Arbeitnehmer zu schaffen.
USA Wahlkampf TV Duell (Reuters)
Es geht los! Die Kontrahenten begrüßen sich
3:04 Uhr: Es geht los! Das erste TV-Duell zwischen Clinton und Trump hat begonnen, die beiden Kontrahenten haben die Bühne in der Hofstra University betreten. Ein historischer Moment, denn zum ersten Mal stellt sich eine Frau in einer "presidential debate".
2:57 Uhr: Moderator Lester Holt begrüßt das Publikum im Saal - und die 100 Millionen Zuschauer weltweit - und bittet noch einmal darum, die Aussagen der Kandidaten nicht mit Buh-Rufen oder Applaus zu begleiten. "Damit machen Sie meinen Job viel leichter", sagte Holt und nahm am Moderatoren-Pult Platz.
2:50 Uhr: Die Debatte Clinton vs. Trump wirkte sich auch an den Aktienmärkten aus: Die Wall Street registrierte Verluste sowohl beim Index Dow Jones Industrial als auch beim breit aufgestellten Aktienindex Standard & Poor's 500, der ebenso viele börsennotierte US-amerikanische Unternehmen umfasst.
Die Investoren warten Experten zufolge gespannt darauf, wer aus dem TV-Duell als Sieger hervorgeht. Grundsätzlich sind sich viele Analysten einig, dass ein Wahlerfolg des Populisten Trump das größere politische und wirtschaftliche Risiko mit sich brächte.
2:47 Uhr: Vor der Debatte gab es Diskussionen darüber, ob der Moderator vor laufender Kamera den Wahrheitsgehalt der Aussagen beider Kandidaten überprüfen darf oder nicht. Das Trump-Lager fand die Idee gar nicht gut und sagte, das sollte den Kandidaten gegenseitig vorbehalten bleiben. Im Clinton-Lager hat man gegen einen Faktencheck noch während der Debatte weniger einzuwenden. Man bitte nur darum, dass darauf hingewiesen werde, wenn Trump lüge, sagte Clintons Wahlkampfmanager Robby Mook dem Sender ABC News.
2:35 Uhr: Noch 25 Minuten. Für das Rededuell gibt es klare Regeln: Die Dauer ist auf 90 Minuten begrenzt. Insgesamt wird es in sechs jeweils 15-minütige Themenblöcke aufgeteilt. Jeder der Kandidaten antwortet zunächst auf eine Frage des Moderators - maximal zwei Minuten. Danach haben beide die Möglichkeit, aufeinander einzugehen. Sollte pro Segment noch Zeit bleiben, vertieft der Moderator das Thema mit einer erneuten Frage.
Zumindest in einer Hinsicht hat Hillary Clinton schon gewonnen: Sie darf als erstes auf die erste Frage antworten - das wurde mit einem Münzwurf ausgelost.
2:25 Uhr: Auch auf Inhalte in der ersten Debatte kann gewettet werden. Am häufigsten genannt werden die Begriffe "E-Mail", "Abschieben" und "Lügner".
In der Frage, wie aggressiv die Kontrahenten miteinander umgehen werden, gehen die Wetten ziemlich auseinander: Die Internet-Buchmacher glauben eher nicht, dass Trump seine Konkurrentin "Betrügerische Hillary" (Crooked Hillary) nennen wird. Aber 80 Prozent sind überzeugt, dass er auf jeden Fall sein Lieblingsthema ansprechen wird: den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko.
2:20 Uhr: Zu den meistdiskutierten Themen vor dem TV-Duell gehörte die Frage nach der Kleidung der Kandidaten. In den Wettbüros konnte auch darauf gewettet werden. Wer auf eine rote Krawatte Trumps oder eine blaue Jacke Clintons setzt, wird vermutlich nicht viel rausbekommen - diese Accessoires gelten als sehr wahrscheinlich. Lukrativer würde es vermutlich, wenn die beiden Rivalen sich zu Beginn ein Begrüßungsküsschen gäben - doch diese Geste ist wohl so unwahrscheinlich wie ein Sechser im Lotto.
USA Wahlkampf TV Debatte Trump Clinton (picture-alliance/AP Photo/M. Altaffer)
Die Veranstaltungshalle der Hofstra University in Hempstead
2:12 Uhr: Der große Saal in der Hofstra-University in Hempstead wird bis auf den letzten Platz gefüllt sein. Sowohl Clinton als auch Trump durften ein gewisses Kontingent an persönliche Gäste vergeben.
Für Clinton sitzt unter anderem Mark Cuban im Publikum. Der milliardenschwere Unternehmer und Besitzer des Basketballclubs Dallas Mavericks, für den der Deutsche Dirk Nowitzki spielt, ist eine der führenden Figuren in der Anti-Trump-Bewegung.
Der republikanische Kandidat seinerseits wird Clinton nach Informationen des pro-republikanischen Senders Fox News wohl mit Mark Geist zu irritieren versuchen, einem Überlebenden der Terrorattacke auf das US-Konsulat in Bengasi. Der Anschlag 2012 wird von Kritikern als Folge schwerer Fehler der damaligen US-Außenministerin Clinton betrachtet. Ob diese kontroversen Figuren wirklich im Saal sitzen? Schon bald werden wir es wissen.
2:00 Uhr: Das 90-minütige Fernsehduell zwischen der demokratischen Kandidatin Hillary Clinton und ihrem republikanischen Kontrahenten Donald Trump beginnt zur besten US-Sendezeit: Um 21.00 Uhr Ortszeit (3.00 Uhr MESZ) betreten die beiden die Arena in der Hofstra University in Hempstead im Bundesstaat New York. Moderiert wird die Debatte von NBC-Moderator Lester Holt. Die letzten Vorbereitungen laufen, der Saal füllt sich. Die renommierte Hochschule ist nach 2008 und 2012 bereits zum dritten Mal Gastgeberin für eine Präsidentschaftsdebatte. Diesmal sprang sie jedoch erst kurzfristig vor zwei Monaten ein, weil die eigentlich vorgesehen Universität in Dayton, Ohio, die strengen Sicherheitsanforderungen nicht gewährleisten konnte.

Manuel Bissopo:Número dois do Movimento Democrático de Moçambique denuncia perseguição


Depois de várias denúncias de assassinatos e perseguição de elementos da RENAMO, a segunda figura do MDM, Manuel de Araújo, diz que está a ser perseguido por homens armados.
Mosambik Kommunalwahl 20.11.2013 Quelimane Manuel de Araújo
Em janeiro, o secretário-geral da Resistência Nacional Moçambicana (RENAMO), Manuel Bissopo, foi baleado por desconhecidos na Beira, em Sofala. Recentemente, homens armados tentaram disparar contra a líder da bancada parlamentar da RENAMO, Ivone Soares, em Quelimane, na Zambézia. Agora, o edil de Quelimane, Manuel de Araújo, segunda figura do Movimento Democrático de Moçambique (MDM), denuncia que está a ser perseguido por homens armados com a intenção de o matar.
Ouvido pela DW África, Araújo afirma que vive "um clima de muito medo” nos últimos dias, com pelo menos dois homens armados a persegui-lo "dentro e fora da província da Zambézia”.
Manuel de Araújo não revelou a identidade dos homens em causa, mas garante que sabe quem são as pessoas que o perseguem, "caso seja morto ou vítima de qualquer acção criminosa”.
Há já quem aponte a proximidade do edil de Quelimane ao líder da RENAMO como o motivo para a alegada perseguição do número dois do MDM. Manuel de Araújo é casado com uma sobrinha de Afonso Dhlakama.
Polícia promete esclarecer o caso
"Desde quarta-feira (22.09) que estão a seguir-me. Já conhecemos os dois homens. Foram detectados pelo meu sistema de segurança”, adianta o edil de Quelimane, acrescentando que já alertou "a polícia, o Governo da província e o Serviço de Informação e Segurança do Estado (SISE)”.
O porta-voz do Comando Provincial da Polícia da Zambézia, Jacinto Félix, afirma que não tem conhecimento da denúncia, mas garante que vão ser tomadas providências para esclarecer o caso.
Manuel de Araújo tornou-se presidente do Conselho Municipal de Quelimane pelo MDM, em 2013, através de eleições intercalares realizadas quando o anterior edil da FRELIMO, Pio Augusto Matos, se demitiu das funções.
Políticos, civis e polícias são alvo de ataques no país
A região centro de Moçambique tem sido palco de confrontos entre o braço armado do principal partido de oposição e as Forças de Defesa e Segurança, além de denúncias mútuas de raptos e assassínios de dirigentes políticos das duas partes.
No ano passado, o líder da RENAMO, Afonso Dhlakama, escapou ileso a dois ataques à sua comitiva no centro do país, acabando por se refugiar, alegadamente, na Serra da Gorongosa, onde diz que se encontra atualmente.
Mais recentemente, a líder parlamentar da RENAMO, Ivone Soares, foi alvo de uma alegada tentativa de assassinato em Quelimane. Entretanto, a chefe da bancada do maior partido da oposição anunciou que apresentou queixa sobre o alegado atentado, mas a polícia moçambicana afirma que não recebeu nenhuma queixa de Ivone Soares, adiantando que não foi iniciada nenhuma investigação oficial.
Mosambik Parteien Ivone Soares von RENAMO
Ivone Soares, líder da bancada parlamentar da RENAMO
Além de assassínios políticos, a atual onda de violência tem sido caracterizada por ataques a alvos civis e das Forças de Defesa e Segurança no centro e norte do país.
Vários dirigentes locais da FRELIMO, partido no poder, também têm aparecido mortos em ações que o Governo atribui ao braço armado da RENAMO.
O maior partido da oposição exige governar em seis províncias onde reivindica vitória nas eleições gerais de 2014, acusando a FRELIMO de fraude no escrutínio.
O Governo e o principal partido de oposição retomaram há uma semana as negociações para a restauração da estabilidade no país, após um interregno de três semanas, a pedido dos mediadores internacionais.

Venezuela: La MUD anunciará mañana su estrategia para continuar con el revocatorio


"Este lunes habla el país", anuncia el secretario ejecutivo de la Mesa de la Unidad Democrática. La oposición venezolana denuncia agresiones contra un parlamentario que, a pesar de estar aforado, fue detenido.
Pressekonferenz des Democratic Unity Roundtable MUD
"A pesar de todos los esfuerzos que se hacen, no parece haber una real convicción del gobierno de querer ir a un dialogo constructivo", dice el vicepresidente del Parlamento venezolano, el opositor Enrique Márquez, en palabras recogidas por un comunicado difundido este domingo (26.09.2016) por la alianza de partidos opositores Mesa de la Unidad Democrática. Márquez afirma que las conversaciones previas para establecer un diálogo con el Gobierno de Nicolás Maduro fueron una pérdida de tiempo.
Quien sí se ha reunido este domingo es la propia MUD para debatir su respuesta a la decisión de la autoridad electoral que imposibilita la celebración del referéndum revocatorio contra Nicolás Maduro este año. El secretario ejecutivo de la MUD, Jesús Torrealba, dijo que mañana hará un anuncio al país respecto a esas condiciones, pero puntualizó que el "pueblo democrático venezolano ni avalará condiciones inconstitucionales, ni abandonará la lucha por el referéndum revocatorio, ni se va a dividir". "Todos juntos vamos a decirle al mundo como vamos a revocar el hambre, la falta de medicinas, las mafias oficiales y el poder de los pranes (caciques carcelarios). Este lunes habla el país", señaló. A las diez de la mañana (hora local) está convocada una rueda de prensa en Parque Miranda para anunciar su estrategia.

Diputados opositores denunciaron también hoy que el parlamentario Leandro Domínguez "fue agredido por simpatizantes del Gobierno" al salir de una tertulia radiofónica, tras lo que fue "detenido momentáneamente" por la policía municipal del céntrico estado Carabobo. Para parlamentarios como Stalin González, Ángel Álvarez Gil y Karim Vera, con la detención se violó la inmunidad parlamentaria de Domínguez.El pasado 13 de septiembre tanto oposición como Gobierno confirmaron que se habían reunido en dos oportunidades para establecer un diálogo que ayude a resolver los problemas del país caribeño. Sin embargo, la MUD señaló que los encuentros eran para defender la celebración del referendo este año. Las condiciones de la oposición para el diálogo son permitir la celebración del referendo revocatorio, la liberación de los políticos presos y la presencia de un mediador del Vaticano (cuya invitación ya ha cursado el Gobierno, según informó el alcalde chavista Jorge Rodríguez).


 

Susana Díaz pone precio a la cabeza de Pedro Sánchez.

Resultado de imagen de Susana Díaz pone precio a la cabeza de Pedro Sánchez.
Antes tan enamorados, ahora tan distancias.LA VIDA ROSA
Posiblemente, Andalucía sea la única Comunidad que o puede aguantar ni un solo día más el bloqueo que ha puesto su propio partido al Gobierno. Para navidades tendría que solicitar el aplazamiento voluntario de los pagos y en Marzo quedaría intervenida.  Suerte que son los "jefes" de su propio partido. Tampoco es mucho, para antes de Mayo caerían otras 6 comunidades. 
“Una torpeza increíble”. Los socialistas andaluces no daban crédito este lunes a la decisión de Ferraz, no comunicada formalmente a la principal federación del PSOE, de celebrar unas primarias y convocar un congreso exprés a comienzos de diciembre cuando aún no se ha resuelto el bloqueo institucional. Y han mostrado sus cartas: “no es momento de congresos, sino de asumir responsabilidades políticas”.
Ha sido el número 2 del partido, el secretario de Organización Juan Cornejo, el encargado de valorar los últimos movimientos en el seno del PSOE. Pensaban que la reunión de hoy de la permanente era para analizar la jornada electoral del PSOE en Galicia y País Vasco, y se han encontrado con lo que ha definido como una “cortina de humo”, una “huida hacia delante” para tapar “unos resultados nefastos”. Un congreso “trampa” cuando los votantes deberían estar más preocupados del bloqueo institucional que de los líos internos del PSOE.
Cornejo, hombre de confianza de la baronesa Susana Díaz, se ha mostrado más contundente que en otras ocasiones, dejando ver que pensaban que el secretario general Pedro Sánchez no se atrevería a ir tan lejos y convocar el congreso y las primarias por su cuenta. Es más, ha recordado que fue el propio Sánchez quien decidió aparcar el cónclave socialista hasta que se conformara el gobierno de España. “Ni Rubalcaba ni Almunia convocaron congresos”, rememorando a otros secretarios generales a los que el descalabro electoral y la mala trayectoria obligaron a marchar. “Cuando está en juego el partido, hay que actuar con responsabilidad y generosidad”, ha sentenciado, “por encima de los intereses personales, sean de quien sean”.
Por eso, Cornejo no ha dudado en mostrarse entristecido por el rumbo actual de su partido, donde las decisiones se toman unilateralmente y no hay contacto entre federaciones. “Llevamos demasiado tiempo desdibujados y no somos reconocibles” ha dicho, lo que acerca del riesgo de “dejar de ser útiles a los ciudadanos”.  El secretario de organización del PSOE-A ha abogado en este punto porque, una vez que Sánchez haya asumido sus responsabilidades, es decir, haya dado un paso atrás, se desbloquee el gobierno y los socialistas laman sus heridas con un “congreso refundacional”, única opción que contemplan ahora mismo y que ya fue abonada hace unos meses por la propia Díaz al señalar que el papel del PSOE con 90 escaños en diciembre y 85 escaños en junio estaba en la oposición, lo que daría pie a lamer las heridas y reformular el proyecto de partido. Y ha dicho desconocer si la presidenta de la Junta de Andalucía, Susana Díaz, se presentaría a las primarias. “Tendrá que decirlo ella”. 

La Infanta Cristina y urdangarin -Su último verano en Libertad-disfrutan de unas vacaciones a solas en la Costa Brava

Resultado de imagen de La Infanta y su marido disfrutando de unas vacaciones a solas en la Costa Brava.
La Infanta y su marido disfrutan de unas vacaciones a solas en la Costa Brava. Unos días de descanso sin niños en los que pretenden olvidar todos los amargos momentos vividos y prepararse para lo que viene: la sentencia del Caso Nóos que puede determinar el ingreso en prisión de Iñaki Urdangarin.
La hija del rey emérito Juan Carlos y el ex jugador de balonmano se encuentran en una masía catalana, a pocos kilómetros de Barcelona, según informa El programa del verano. Este lugar es familiar para ellos ya que allí fue donde Cristina de Borbón celebró el verano pasado su 50 cumpleaños.
Con la ausencia de sus cuatro hijos, Juan Valentín, Pablo Nicolás, Irene y Miguel, que se encuentran en Palma junto a sus primos y su abuela, la reina Sofía, Iñaki y Cristina pasan un tiempo de asueto antes de enfrentarse al motivo de su desvelo, la sentencia del Caso Nóos, que se conocerá entre los meses de septiembre y octubre.



Así pues, Urdangarin podría estar viviendo su último verano en libertad, ya que puede ser condenado varios años por supuestos delitos de prevaricación, fraude, tráfico de influencias, malversación, falsedad documental, estafa, falsificación y blanqueo de capitales.

No obstante, aunque Urdangarin podría ser condenado en primera instancia, el marido de la Infanta defenderá empecinadamente su inocencia, por lo que recurrirá a instancias superiores, desde la Audiencia al Tribunal Supremo, al Constitucional y hasta al de Derechos Humanos de Estrasburgo. Recursos que alargarán su entrada en prisión lo máximo posible.

El PP arrolla en Galicia con una abultada mayoría absoluta


Alberto Nuñez Feijóo ha conseguido el objetivo que se había marcado en el momento en el que decidió volver a optar a la Presidencia de la Xunta, conseguir, en un contexto político adverso, llevar la excepción a Galicia y abrochar su tercera mayoría absoluta consecutiva, que ha retenido.
El PP arrolla en Galicia con una abultada mayoría absoluta
Lo ha hecho exactamente con los mismos escaños que en 2012, con 41, y es la única mayoría absoluta que hay en el mapa autonómico pero, pese a ello, se ha esforzado en hacer ver que no es el triunfo de un candidato y sí de "un partido", y de todo el trabajo hecho a nivel interno y en su Gobierno. 

En estos comicios en los que han acudido a votar más gallegos que hace cuatro años, el PP gallego cosechó casi la mitad de los votos en Galicia (47,54%) y 41 diputados, seguido del partido instrumental En Marea, que da el "sorpasso" al PSdeG en votos (19,06% frente a 17,88), aunque han empatado en escaños, 14. El BNG, con el 8,36 por ciento de los votos, mantuvo el tipo mejor de lo que pronosticaban los sondeos y únicamente perdió uno de los siete escaños que obtuvo en 2012.

El candidato de En Marea a la Presidencia de la Xunta, Luis Villares, que telefoneó a Feijóo, ha valorado que la confluencia, en la que está integrado Podemos, haya conseguido irrumpir como segunda fuerza en el Parlamento y se ha fijado 2020 como fecha para que consiga gobernar.

El aspirante del partido instrumental, en su intervención tras seguir el escrutinio en la compostelana sede de En Marea, ha insistido en que "de aquí a 2020" su formación conseguirá "capacidad de Gobierno". "La ciudadanía nos dijo que somos la segunda fuerza" en Galicia y "somos los que representamos el antagonismo al PP", ha observado.

El candidato del PSdeG a la presidencia de la Xunta, Xoaquín Fernández Leiceaga, que también felicitó a Feijóo, ha analizado igualmente en la sede unos resultados electorales de los que ha extraído una clara victoria de Alberto Núñez Feijóo y el PPdeG y ha prometido una "oposición constructiva" los próximos cuatro años. 

Leiceaga, que ha evitado definir como un fracaso la caída del PSdeG -en votos- al tercer lugar de la política gallega, ha avanzado que, desde el partido, realizarán una "reflexión seria" de los resultados en los próximos días para evaluar las causas y las consecuencias. Los socialistas pierden cuatro representantes respecto a hace cuatro años y En Marea gana cinco si se compara con la confluencia de izquierdas que se presentó hace cuatro años a los comicios.

La candidata del BNG, la portavoz nacional Ana Pontón, ha considerado que su formación logró "remontar a las encuestas", que les pronosticaban una masiva pérdida de diputados. Pese a perder más de 20.000 votos y 1,8 puntos porcentuales en comparación con los comicios autonómicos de 2012, el BNG solo tuvo un escaño menos y logró seis diputados en las elecciones celebradas hoy en Galicia.

Acompañada de los demás candidatos del BNG y de militantes de su grupo, reunidos en un establecimiento de la afueras de Santiago de Compostela, la nave de Vidán, Pontón ha destacado que "no son los resultados que queríamos", ya que su pretensión era derrotar al PPdeG, pero "no fue posible" esta vez.

Por último, el punto de seguimiento del escrutinio de Ciudadanos a nivel gallego ha visto lágrimas de alguno de sus afiliados según avanzaba el recuento que dejaba al partido lejos del Parlamento de Galicia.