Rückenbeschwerden sind
eine der häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit in Deutschland. Jeder
Dritte leidet unter Schmerzen. Der Tag der Rückengesundheit, jährlich am 15.
März, soll daran erinnern, dass JEDER etwas tun kann, um Rückenbeschwerden
vorzubeugen.
Doch wenn der Schmerz
einmal da ist, greifen viele zum Wärmepflaster. In den meisten Fällen kann man
sich damit Linderung verschaffen – wenn es sich um Muskelverspannungen im
Bereich der Wirbelsäule handelt.
Doch was ist das
eigentlich für ein Stoff, der das Pflaster so extrem aufwärmt und unsere Haut
„brennen“ lässt?
Die größten Hersteller von
Wärmepflastern verwenden den Wirkstoff Capsaicin, der aus den getrockneten
Früchten des Cayennepfeffers gewonnen wird. Aber: Die Behandlung mit diesem
Wirkstoff kann nur die Symptome behandeln, NICHT die Ursache.
Capsaicin verursacht
bei den meisten Patienten eine Durchblutungserhöhung – daher kann es zu einer
Hautrötung und einem extremen Wärmegefühl kommen.
Diese Reaktion gehört
zur normalen und gewünschten Wirkung eines Wärmepflasters. Sie geht in der
Regel nach Therapieende innerhalb kurzer Zeit zurück.
Insbesondere während
der ersten Behandlungstage kann darüber hinaus ein brennendes, ja stechendes
Gefühl auftreten – außerdem Juckreiz. Sollten diese Nebenwirkungen als zu stark
empfunden werden, muss die Behandlung abgebrochen werden.

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