Kohle, Indiens. Auf der Weltklimakonferenz ist noch einmal klar geworden: Der CO2-Ausstoß muss verringert werden. Dazu will auch Indien beitragen, aber der Subkontinent steckt in einem Dilemma.
In Indien leben noch immer mindestens 400 Millionen Menschen in großer Armut, ohne Stromversorgung. Selbst in Metropolen wie Neu Delhi und Mumbai fällt der Strom regelmäßig aus.
Der Energiemangel hemmt Armutsbekämpfung und Wachstum, sagt die Regierung. Um mehr Energie produzieren zukönnen, will Indien seine Kohleförderung bis 2020 auf 1,5 Milliarden Tonnen pro Jahr verdoppeln und dutzende neue Kohlekraftwerke bauen.
Indiens Entwicklung wird also in den nächstenJahrzehnten für tonnenweise klimaschädliche Treibhausgase sorgen und zur globalen Erwärmung beitragen. Und die Kohle wird oft unter menschenunwürdigen Bedingungen gefördert.




No hay comentarios:
Publicar un comentario