Schokolad Gute Nachrichten für Naschkatzen: Der regelmäßige Genuss von Schokolade verbessert die Funktion unseres Hirns.
Eine neue Studie der Universitäten von South Australia, Maine und des Gesundheits-Instituts von Luxemburg belegt: Menschen, die oft Schokolade essen, schneiden bei Tests des visuell-räumlichen Gedächtnisses und beim abstrakten Denken besser ab als eine schokolose Vergleichsgruppe.
Die Mediziner vermuten, Schokolade könne helfen, den altersbedingten Verfall der geistigen Leistungsfähigkeit deutlich zu vermindern. Außerdem verringert sie das Schlaganfall-Riskio und senkt den Cholesterinspiegel.
Guten Appetit!
Wer hat die
Schokolade erfunden?
Der süße Genuss -
Schokolade
Schokolade begegnet
uns Tag für Tag. Doch ursprünglich wurde sie nur getrunken. Wer hat die
„Schokolade“ –
dieses Wort zergeht auf der Zunge. Einfach lecker. Egal, ob als Osterhase,
Tafel oder Weihnachtsmann. Schokolade begegnet uns Tag für Tag. Doch
ursprünglich wurde sie nur getrunken. Wer hat die Schokolade erfunden?
3.000 Jahre alt
Die ersten
Menschen, die Kakao und Schokolade kannten, waren die Olmeken, ein Indianervolk
in Mittelamerika. Sie lebten dort vor über 3.000 Jahren. Von ihnen übernahmen
die Mayas und die Azteken die Schokolade. Bei den Indianervölkern wurde
Schokolade als Schokoladengetränk genossen.
Schokolade der
anderen Art
Die Azteken und
Mayas bereiteten Schokolade zu, indem sie die gerösteten und gemahlenen
Kakaobohnen nur mit heißem oder kaltem Wasser mischten. Damit sich das begehrte
Schäumchen bildete, wurde die Flüssigkeit immer wieder von einer Schale in die
andere gegossen. Das Getränk war nicht nur bitter, es wurde je nach Lust und
Laune mit Pfeffer oder Chilipulver, mit Vanille, Honig oder Rosenwasser
gewürzt.
Ein königliches
Getränk
Nach der
offiziellen Entdeckung Amerikas durch Christoph Columbus im Jahr 1492 fand die
Trinkschokolade ihren Weg nach Spanien, um sich letztendlich über Italien und
Frankreich in ganz Europa auszubreiten. Schokolade war die meiste Zeit ein
elitäres Getränk der oberen Klassen. Erst während der industriellen Revolution
im 19. Jahrhundert wurde Schokolade zum Massenprodukt. Im Jahr 1875 schließlich
erfanden Henri Nestlé und Daniel Peter nach vielen Jahren des Experimentierens
die Milchschokolade, wie wir sie heute als Tafel oder Osterhase kennen.
Der Name der
Schokolade
Als die Spanier die
neue Welt eroberten, lernten sie auch das Schokoladengetränk der Azteken und
Maya kennen. Die Azteken nannten ihr Getränk „cacahuatl“, was übersetzt
„Kakaowasser“ heißt. Die Maya nannten das Schokoladengetränk „chocol haa“, was
soviel wie „heißes Wasser“ bedeutet. Doch die Spanier hatten große
Schwierigkeiten mit der Mayasprache. So wurden Wörter falsch ausgesprochen und
vermischt.
So geht man heute
davon aus, dass die spanische Bezeichnung „chocolate“ entstanden ist, weil man
das Maya-Wort “chocol“ (= heiß) mit dem aztekischen Wort „atl“ (= Wasser)
vermischte. So entstand zunächst das Wort „chocolatl“. Die Endung auf „tl“ ist
typisch für die Sprache der Azteken. Aber sie bereitete den Spaniern große
Schwierigkeiten. Sie konnten oder wollten das “tl“ nicht richtig aussprechen.
Sie sagten dafür immer „te“. So wurde aus “chocolatl“ schließlich „schokolade“.



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