La región de Murcia invita a quienes lucharon por el golpe catalanista.



Carles Puigdemont, el bigardo incapaz de sacarse una carrera, el testaferro, el acomplejado nieto de franquistas, el presidente puesto a dedo en el despacho de Artur por el dedo de la CUP, el ceballut de comarques que enfonsà Barcelona en 21 meses, el hazmerreír de la suspendència i de la catxondència, el valent que fugí amagat en el maletero de un coche de un mosso mientras sus cómplices golpistas eran encarcelados, el sufriente exiliado que habita en una mansión en Waterloo de 500m2 con sauna y mayordomo.

Mal tiempo en Bélgica, oi Motxo? Llegaste con la ilusión del paleto (“¡Europa!”), pero duró poco. Mucho frío, lluvia, un día gris tras otro día apagado tras otro día plomizo. Los mejillones y las gofres, tan simpáticos al principio, ya cansan: la comida, un desastre y el vino regular. I lo de sopar a l´hora de berenar fa mal. La gente es la alegría de la huerta, retraída y ensimismada. Exasperantes rotondas en cada pueblo. Quizás te ilusionaste planeando el verano, yendo a la playa… pero ya has visitado Blankenberge y te has deprimido todavía más, una playa ancha como la tripa de l´Oriol con un mar también gris y anodino. Ai la Costa Brava! Y todo carísimo, escolti, aunque esto a tí, subvencionat professional, poco te afecta. Quizás sea todo esto lo que te ha agriado el carácter y amargado el Twitter:
Pues sigue disfrutando, Motxo, que muchos catalanes estamos organizando pasar un fin de semana de primavera en Murcia, esa región que ha invitado a los policías y guardias civiles que defendieron la ley y la convivencia que tú quisiste quebrar. Visitaremos Cieza para ver la espectacular floración de sus melocotones, subiremos caminando a Caravaca para admirar su bella cruz, bajaremos a las salvajes playas de Calblanque, pasearemos al sol por el muelle de Cartagena y su teatro romano y nos alojaremos en el parador de la maravillosa y acogedora Lorca. También nos sentaremos al sol en la Plaza de las Flores mientras nos refrescamos con un tinto de verano y saboreamos caballitos y marineras. Comeremos en cualquier terraza el mejor tomate con bonito de España y regaremos las verduras de la huerta de España con un Jumilla tranquilo. Charlaremos con los murcianos, de conversación fácil y mente abierta, deambularemos Trapería abajo hasta la espectacular Catedral y nos asomaremos al Segura por el Puente de los Peligros. Quizás los más animados subamos a ver a la Fuensanta para agradecerle tantas cosas…
Y sí, todo esto nos cabrá en un fin de semana, que la Región de las Siete Coronas no es muy extensa ... y tampoco es nada cara. Y lo que gastemos hará bien a Hostetur, la valiente asociación de hoteles y restauradores que ha invitado nuestros defensores , los decentes policías y Guardia Civil que nos libraron del golpe nacionalista.

Pflegekräfte protestieren an der Berliner Charité. Kostendruck im Krankenhaus Aufstand der Pfleger

Kostendruck im KrankenhausAufstand der Pfleger

Am heutigen Sonntag ist der Welttag der Kranken. Die Politik will den Kollaps in den Kliniken abwenden und eine Mindestzahl von Pflegekräften vorschreiben. Das wird teuer. Doch längst begehren die überlasteten Helfer auf.
© Christian O. Bruch/ laif
Von Kristina Gnirke
Pflegekräfte protestieren an der Berliner Charité
DPA
Pflegekräfte protestieren an der Berliner Charité
Nachts ist es am Schlimmsten. Dann spielt Katja Gerhart Lotterie mit dem Leben der Patienten. Manche Menschen auf ihrer Station können sich kaum bewegen, ringen nach Luft oder ihr Herz gerät aus dem Takt. Verwirrt fallen Demente aus dem Bett.
Eine Nacht kann Gerhart nicht mehr vergessen. 24 Patienten liegen auf der Station der Krankenpflegerin. Gerhart ist alleine mit ihnen. Sie bewältigt kaum das Nötigste. "Am Morgen danach saß ich heulend da", erzählt sie.
Eine Frau schafft es nicht zur Toilette. Sie klingelt nach der Schwester. "Kaum bin ich bei ihr, läuten drei andere Patienten", sagt Gerhart. Die erste Patientin muss warten, am Ende eine Stunde. Gerhart sieht all die Alarme. Aber wo ist es kritisch? Wer braucht zuerst Hilfe? Sie schätzt ab, wählt die Tür einer Patientin und hofft, dass in keinem anderen Zimmer jemand kollabiert.
Viele Male muss die Pflegerin in dieser Nacht ihre Wahl treffen. Nicht eine Pause schafft sie. So ist es oft, nicht nur in Gerharts Krankenhaus. Seit zehn Jahren pflegt die 31-Jährige im Saarland Klinikpatienten und die Lage wird prekärer. "Jedes Jahr kümmern sich weniger Pflegende um mehr Patienten", sagt sie.
Doch etwas hat sich geändert: Der Frust der Pfleger hat sich aufgestaut, in den Pausen wird nicht mehr nur geklagt. Während der Schichtübergaben schmieden Schwestern und Pfleger Abwehrpläne. Gerharts Station hat gerade zum ersten Mal gestreikt.
Ein Aufstand der Pflegenden überzieht Deutschland
In Berlin haben sich die Spitzen von Union und SPD nach Jahren des Lavierens durchgerungen, eine Katastrophe zu verhindern. Eine Mindestzahl von Pflegekräften wollen sie für einzelne Klinikstationen festlegen, sobald die neue Große Koalition steht. Es sind teure Pflegeuntergrenzen. Doch eine Wahl gibt es nicht mehr für die Politik. Die Lage droht zu eskalieren.
Ein nie dagewesener Kampfgeist hat Krankenhäuser in ganz Deutschland erfasst. Ausgehend von der Berliner Charité, an der Pflegekräfte mit Streiks feste Personalschlüssel durchgesetzt haben, begehrt das Personal an Kliniken in Bayern und Baden-Württemberg, in Norddeutschland und Nordrhein-Westfalen auf: Augsburg, Dachau, Tübingen, Freiburg, Heidelberg und Ulm, Essen, Düsseldorf, Hannover. Mancher Krankenhausbetreiber versuchte, sich vor Gericht gegen Streiks zu wehren - und verlor.
Klinik-Pflegekräfte streiken
DPA
Klinik-Pflegekräfte streiken
Im Saarland breitet sich eine Protestwelle aus, wie sie deutsche Kliniken noch nicht gesehen haben. An allen 21 Krankenhäusern streiken Pflegende, sie fordern mehr Personal, stellen Ultimaten und drohen mit Dienst nach Vorschrift: Pausen einhalten, keine Überstunden, keiner springt in der Freizeit ein. Dann würde die Versorgung vollständig zusammenbrechen.
"Bei mir und vielen anderen hat sich ein Schalter umgelegt. Wir haben den Mut gefunden, uns zu wehren", sagt Gerhart. "Es muss sich jetzt etwas ändern. Sonst kippt alles."
Kliniken drohen Sanktionen bei niedrigen Pflegestellen
Der Aufstand stellt das Versagen der deutschen Gesundheitspolitik bloß. Es fehlen rund 100.000 Pflegestellen in Deutschland, rechnet Michael Simon, Professor für Gesundheitspolitik an der Hochschule Hannover, in einer aktuellen Analyse vor: "Wir haben haarsträubende Verhältnisse in unseren Krankenhäusern." 2016 warnte der Deutsche Ethikrat davor, auf die Ökonomie an Kliniken zu fokussieren und damit das Patientenwohl zu gefährden.
Keine Bundesregierung hat das nahende Desaster am Krankenbett aufgehalten. Die Finanzierung über Pauschalen pro Behandlungsfall hat die Katastrophe sogar noch befeuert: Als Folge haben Krankenhäuser zwar investiert, aber vor allem in mehr Ärzte. Denn die bringen Geld rein mit immer mehr Operationen. Davon bestreiten Kliniken auch Investitionen in ihre Gebäude, für die per Gesetz eigentlich die Länder aufkommen sollten. Doch die Länder zahlen nur knapp drei Milliarden Euro - weniger als die Hälfte des jährlichen Bedarfs.
Nun klafft eine Lücke. Denn gespart wurde an den wenig lukrativen Pflegekräften: Seit 1995 haben die Kliniken fast 60.000 Vollzeitstellen für Ärzte aufgebaut, gleichzeitig strichen sie rund 25.000 Pflegejobs. Obwohl es im Jahr fast vier Millionen Behandlungsfälle mehr gibt, wie Frank Weidner, Direktor des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung (dip), sagt: "Wir haben schon vor 15 Jahren vor der Dramatik der Pflegesituation gewarnt. Doch in der Politik wollte lieber niemand zuhören - denn der Personalaufbau ist teuer."
Mehr Ärzte, weniger Pflegekräfte
Prozentuale Veränderung in allgemeinen Krankenhäusern von 1995 bis 2016
Vollkräfte PflegedienstVollkräfte hauptamtl. ärztliches PersonalZahl der BehandlungsfälleKrankenhäuser19951996199719981999200020012002200320042005200620072008200920102011201220132014201520160-50-25255075
Quelle: Gesundheitsberichterstattung (GBE) des Bundes
Wie soll die Umkehr gelingen? Ausgerechnet Krankenkassen und Kliniken hat der bisherige Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) überlassen, die Höhe der Pflegeuntergrenzen festzulegen. Also denen, die am liebsten Kosten drücken. Die bisherigen Gespräche zeigen schon, was dadurch schiefläuft: Kassen und Kliniken wollten Pflege-Mindestzahlen zuerst nur für sechs Stationstypen festlegen, natürlich für lukrative.
Das hat die SPD nun verhindert. Jetzt sind strikte Personalvorgaben für alle Stationen geplant. Zudem sollen die Kosten des Pflegepersonals künftig unabhängig von Fallpauschalen erstattet werden - das würde das Sparen an der Pflege unattraktiver machen.
Sollten die Krankenhäuser sich den neuen Vorgaben widersetzen, drohen ihnen Strafen. Es werde für die Kliniken Sanktionen geben, wenn sie die Untergrenzen nicht einhielten, droht die Hamburger Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD). "Sie müssen damit rechnen, dass dies veröffentlicht wird und sich auf den Krankenhausplan des jeweiligen Bundeslands auswirken kann."
Die Frage ist nur, ob Kassen und Kliniken die Mindestzahl von Pflegenden überhaupt hoch ansetzen werden.
"Das ist gefährliche Pflege"
Elisabeth Schwane* sieht den Verfall in den Kliniken seit 40 Jahren. Als sie anfing, hatte die Krankenpflegerin etwa 2500 Kollegen, heute sind es nur noch 1500. Besonders die Kinderintensivpflege macht der 61-Jährigen zu schaffen. Viele Kinder hier haben Herzoperationen oder schwere Eingriffe an der Lunge hinter sich. Da viele Krankenhäuser im Umland die Zahl ihrer Betten reduziert haben, kommen mehr Kinder in dieses Krankenhaus.
Doch die Klinik spart, hat zu wenig Betten, zu wenig Pfleger. "Da werden winzig kleine Frühchen gebracht, die sofort einen Beatmungsplatz brauchen. Doch dort liegt noch das Herzkind mit der OP von gestern. Wir müssen es Stunden oder Tage zu früh von der Maschine entwöhnen", sagt Schwane. Manches Kind hat noch kaum die Kraft, selbst zu atmen.
"Das ist gefährliche Pflege", sagt Schwane. Manche ihrer Kolleginnen weinen am Abend.
Die Regierung duckt sich weg
Wie Hohn müssen Pflegenden wie Schwane die kürzlichen Worte von Gesundheitsminister Gröhe erscheinen: "Die erfolgreiche Pflegepolitik der letzten Jahre werden wir jetzt entschlossen fortsetzen."
Politik und Krankenkassen war es zu teuer, den Engpass wirklich zu beheben. 1993 wollte die Regierung die Pflegesituation schon einmal verbessern und machte die Pflege-Personalregelung zum Gesetz. Jede Klinik erfasste den Pflegebedarf jedes Patienten im Detail. Als herauskam, dass Zehntausende Stellen fehlten, wurde die Regel vier Jahre später wieder eingestampft.
Jetzt ist der Mangel noch gravierender. Ihn zu beheben, wird kostspieliger - und schwieriger. Denn mittlerweile wollen immer weniger Menschen in der Klinikpflege arbeiten. Viele Kräfte quittieren vor der Rente ihren Job oder flüchten in Teilzeit. Auszubildende geben reihenweise in den ersten Jahren auf.
Tim Umhofer gehört zu denen, die aufgestanden sind gegen die Zustände. Der 24-jährige Krankenpfleger hat erst vor zwei Jahren seine Ausbildung beendet und streikte Anfang Oktober schon erstmals mit Kollegen der katholischen Marienhausklinik Ottweiler. "Ich bin nachts allein mit 30 Patienten, tagsüber mit der Hälfte. Nach manchen Schichten merke ich, dass ich nicht einmal ein Glas Wasser in den acht Stunden getrunken habe", sagt er.
"So will keiner pflegen, so will keiner gepflegt werden"
Wie wenig Zeit für die Patienten da sei, habe ihn schockiert. Im Beruf würde er gerne bleiben, aber nicht so wie jetzt, sagt Umhofer. Er überlegt, ob er studieren soll. Unter diesen Bedingungen will er nicht lange auf einer Station arbeiten. Das kann er mit seinem Gewissen nicht vereinbaren. "So will keiner pflegen, so will keiner gepflegt werden."
Den Mitarbeitermangel nutzen die Kliniken nun als Argument, um sich vor den geforderten Mindestbesetzungen zu drücken. "Die Untergrenzen erzeugen keine Pflegekräfte", kritisiert Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). Bis zu 15.000 Pflegestellen seien unbesetzt in den Krankenhäusern. Die Zahl der Ausbildungsplätze könne den künftigen Bedarf nicht decken.
Wie auch? Sie sanken in den vergangenen zehn Jahren um 7000. Baum ficht das nicht an. "Ich sehe nicht, wie wir die Auszubildendenquote wesentlich erhöhen können", sagt er. Die Kliniken stünden bei der Pflege in Konkurrenz mit vielen anderen Berufen. "Wir schaffen es nicht von heute auf morgen Menschen dazu zu bringen, die Pflegeausbildung zu durchlaufen."
Die geforderten Personalgrenzen müssten flexibel definiert werden, fordert Baum daher. Keiner könne erwarten, dass Kliniken in jeder Situation die Untergrenzen gewährleisteten. Sonst müssten ganze Abteilungen geschlossen werden. Die DKG will, dass die Kliniken die geforderten Pflegezahlen nicht für jeden Tag, sondern nur im Jahresdurchschnitt nachweisen müssen.
Das kritisiert die Gewerkschaft Ver.di: Dann würden etwa auch kranke Pflegekräfte aufgeführt, als wären sie im Einsatz. Jahresdurchschnittszahlen sähen auf dem Papier schick aus, sagt Johann-Magnus von Stackelberg, Vizechef des Krankenkassen-Spitzenverbands. "Sie helfen dem einzelnen Patienten mit seinem individuellen Pflegebedarf jedoch nicht."
Den Teufelskreis durchbrechen
Die Ausweichmanöver der Krankenhäuser sieht auch Hamburgs Gesundheitssenatorin Prüfer-Storcks kritisch. Wegen der schlechten Arbeitsbedingungen verlören die Kliniken Pflegekräfte, das mache es für die verbleibenden noch schlimmer. "Wenn wir diesen Teufelskreis nicht durchbrechen, werden wir nicht genügend Pflegekräfte haben, um unsere medizinische Versorgung sicherzustellen."
Das spüren auch die Krankenhäuser: Mitte Januar reagierte die Uniklinik in Homburg auf das Ultimatum der Pflegenden der Krebsstation, die 4,5 mehr Stellen forderten, und genehmigte immerhin 2,5. Die Uniklinik Gießen Marburg schafft nach Protesten 100 neue Jobs und will Unterbesetzung auf Stationen bestrafen. "Da kommt Bewegung rein, es sind Lösungsmöglichkeiten da", sagt Grit Genster, Ver.di-Bereichsleiterin Gesundheitspolitik.
Erstmals bemerken die Pflegekräfte, dass sie auch Macht haben. "Es brauchte erst den Mut der Verzweiflung, damit wir uns wehren", sagt Pflegerin Gerhart. Diesen Kampfgeist wird auch die neue Regierung fürchten lernen.
* Name geändert
Zusammengefasst: Sie sind erschöpft und ausgelaugt - jetzt setzen sich bundesweit Pflegekräfte in Krankenhäusern zur Wehr. Sie stellen ihren Arbeitgebern Ultimaten und streiken für mehr Pflegepersonal auf den Stationen. Jahrelang bauten die Kliniken Arztstellen auf und Pflegejobs ab. Nun läuft das Krankenhaussystem auf eine Katastrophe zu. Union und SPD versuchen sie noch abzuwenden: mit Untergrenzen für Pflegepersonal. Doch es wollen sich kaum mehr Menschen dem Klinikdruck aussetzen, es ist ein Teufelskreis entstanden.

Papst Benedikt XVI. - Rücktritt als Fortschritt


Vor fünf Jahren trat Papst Benedikt XVI. als Oberhaupt der katholischen Kirche zurück. Damit hat er das Amt verändert und einen Aufbruch ausgelöst, dessen Folgen noch nicht absehbar sind, meint Christoph Strack.
Vatikan Feier des 65. Priesterjubiläums Papst Franziskus und Vorgänger Benedikt (Reuters/Handout/Osservatore Romano)
Franziskus (li.) und Benedikt XVI., zwei Päpste, die einander respektieren und wertschätzen - ein Novum in der Geschichte
Der Begriff "Sensation" war als Wort eigentlich zu klein. Es war eine Erschütterung, ein Innehalten. Als der 85-jährige Papst Benedikt XVI. am 11. Februar 2013, dem Rosenmontag im Karneval, vollkommen überraschend seinen Rücktritt vom Amt ankündigte, blickte die Welt auf Rom. Deutsche Medien schoben ihren ersten Eilmeldungen bald hinterher, dass diese Nachricht kein Karnevalsscherz sei.
Der erste deutsche Papst nach fast 500 Jahren sorgte mit diesem Schritt für Bilder, die die Welt bewegten. Und er definierte das Papst-Amt neu, menschlich. Noch sein zum Ende der Amtszeit vom Alter extrem gezeichneter Vorgänger Johannes Paul II. hatte erklärt, ein Papst trete nicht zurück. Und dessen langjähriger Sekretär, der polnische Kardinal Stanislaw Dziwisz, wurde nach Benedikts Ankündigung damit zitiert, der Wojtyla-Papst habe das Papstamt trotz seiner schweren Erkrankung bis zum Tode ausgefüllt und gesagt "vom Kreuz steigt man nicht herunter".
Das Papstamt geerdet
Ein Papst hängt nicht am Kreuz, da hängt ein anderer - für gläubige Christen wohl ein größerer. Benedikt entschied anders als sein Vorgänger. Damit erdete er das Papstamt. Das tut dem Amt gut. Und dieses Amt gewinnt in Zeiten der Globalisierung, der weltweiten Suche nach Sinn und neuer Relevanz der vatikanischen Diplomatie an Bedeutung. "Wenn ein Papst zur klaren Erkenntnis kommt, dass er physisch, psychisch und geistig den Auftrag seines Amtes nicht mehr bewältigen kann, dann hat er ein Recht und unter Umständen auch eine Pflicht, zurückzutreten", hatte Benedikt bereits 2010 in einem Interview-Buch erklärt. Und nur ein so wirklich großer Theologe wie Papst Benedikt, dieser Joseph Ratzinger, konnte diesen Schritt so souverän gehen. 
Strack Christoph Kommentarbild App
Christoph Strack ist Kirchenexperte der DW
Auch im Abstand von fünf Jahren sind unter Kirchenrechtlern viele Fragen rund um einen solchen Rücktritt ungeklärt. Wie redet man einen zurückgetretenen Papst an (die Anrede "emeritierter Papst", "papa emerito" wird da verbreitet kritisch gesehen)? Wie sollte er sich kleiden - in päpstlichem Weiß oder nicht doch im Rot der Kardinäle, in deren Rang er ja zurücktritt? Und die Wohnortfrage ist im Falle Benedikts mit der klösterlichen Existenz in den Vatikanischen Gärten zwar beeindruckend geklärt, aber eben auch nicht festgeschrieben. Kein kirchliches Gesetz würde einen Lebensabend in Zurückgezogenheit - wo auch immer - verbieten. Und manch einen irritierte es, dass zum "Leben im Gebet" als Dienst an der "Heiligen Kirche Gottes", von dem Benedikt bei seiner Rücktrittsankündigung sprach, seither auch einzelne sehr kirchenpolitische Äußerungen zählten.
Benedikt ermöglichte durch seinen Schritt die Wahl eines (durchaus konservativen) Reformers. Er wurde zum Papst des Übergangs - und wird doch kirchengeschichtlich viel mehr als das bleiben. Kein anderer Schritt der vergangenen Jahrhunderte, auch die Festschreibung der lange diskutierten Frage der päpstlichen Unfehlbarkeit, hat das Papstamt so verändert. Und Benedikt veränderte damit die katholische Kirche. Wie sehr - das lässt sich abschließend noch gar nicht zu sagen.
"Auf der Wallfahrt nach Hause"
Aber Benedikts Entscheidung und sein Leben in Zurückgezogenheit seit dem Rücktrittstermin, dem Abend des 28. Februar 2013, zeigen noch etwas anderes. Es hat nicht mit Kirche und Macht, sondern mit existenziellen Fragen zu tun. Denn sie lehren die Würde und Bürde des Alters. Vor wenigen Tagen schrieb Benedikt den Lesern einer italienischen Zeitung, bewegt davon, dass so viele ihrer Leser wissen wollten, "wie ich diese letzte Phase meines Lebens verbringe. Dazu kann ich nur sagen, dass ich - während die physischen Kräfte langsam schwinden - innerlich auf der Wallfahrt nach Hause bin. Es ist für mich eine große Gnade, auf diesem letzten Stück meines mitunter etwas mühevollen Wegs von einer Liebe und Güte umgeben zu sein, die ich mir nicht hätte vorstellen können." Wer jemals einen alten Menschen im Zugehen auf den Tod begleitet hat, weiß, was das heißt.
Papst Benedikt XVI. bleibt ein großer Theologe. Und er ist bis heute, ins hohe Alter ein tiefgläubiger Mensch.

Katie Price. 'I've probably lost my licence!' Katie Price reveals she's facing a SECOND driving ban... as model jets out of London with daughter Princess in tow

Jetting off: Katie Price was spotted jetting out of London Gatwick Airport with her daughter Princess in tow on Friday evening - a day after revealing she may lose her driving licence
Jetting off: Katie Price was spotted jetting out of London Gatwick Airport with her daughter Princess in tow on Friday evening - a day after revealing she may lose her driving licence
The day before jetting off, The Star reports that Katie communicated with her fans while driving her car, saying: 'I'm just dropping Louise home so I will be on my own if you want to chat.
Insisting that she was putting safety first, she assured her followers that the phone wasn't in her hand as she navigated the streets, explaining: 'I've got both hands on the wheel... I'm not holding the phone.'
She then shockingly told her fans about her legal woes, saying: 'I've probably lost my licence on Monday as I have to go to court again.' 

All smiles: Dressed in a black ensemble, the former glamour model smiled broadly as she made her way through the terminal with one of her five children
MailOnline has contacted a representative for Katie for comment. 
Her revelation comes almost six years after she received a 12-month driving ban in 2012 - after claiming that she's failed to see a pair of speeding tickets.
The mother-of-five claimed that she hadn't come across the notifications because her own mother takes care of the mail, but she was ordered to pay a total of £75) - and was slapped with the driving ban. 
Ahead of facing her court judgement, Katie appeared to be in good spirits on Friday evening as she prepared to jet out of the English capital with her daughter. 
Report: In a statement to MailOnline, Alex Reid said that he had filed a complaint with the police over the allegationsBattle: Her outing came hours after she blasted reports that she shared sexually explicit videos of her ex-husband Alex Reid as alter-ego Roxanne
Battle: Her outing came hours after she blasted reports that she shared sexually explicit videos of her ex-husband Alex Reid, right, as alter-ego Roxanne
'Lies!' The What Katie Did Next... star took to her social media to shoot down the claims, posting a message that vehemently denied the allegations
'Lies!' The What Katie Did Next... star took to her social media to shoot down the claims, posting a message that vehemently denied the allegations
Dressed in a black ensemble, the TV personality smiled broadly as she made her way through the bustling terminal with her offspring by her side.
Shielding her eyes behind a pair of jewel-rimmed sunglasses, the mother-of-five wrapped up in sweater under a faux fur coat, which she teamed with tracksuit bottoms and a pair of camouflage trainers.
Hauling a small suitcase and carry-on bag, she placed a protective arm around her daughter, who was also dressed in black, as she hugged a purple stuffed toy.
Katie's outing came hours after she denied allegations that she had shared sexually explicit content of her ex-husband Alex Red with a group of people last month, branding the claims 'lies' and stating that she has no such material on her phone.
Denial: The former glamour model has branded the claims 'lies' and stated that she has no such material on her phone. Pictured in 2011
Denial: The former glamour model has branded the claims 'lies' and stated that she has no such material on her phone. Pictured in 2011
Earlier this week, Alex, 42, claimed that his ex-wife had shown the explicit and private images of him dressed as his drag alter-ego Roxanne to a group of strangers in the audience of Celebrity's Big Brother's Bit On The Side.
It was reported that the police were now involved and that they had been in touch with Katie over the 'revenge porn' claims.
But the What Katie Did Next... star took to her social media to hit back, posting a message that vehemently denied the allegations and stating she has not been contacted by the police at all.
She wrote: 'I take online bullying and revenge porn seriously. My family have been subjected to such and I have been the victim of revenge porn. I would not do it to someone else.

Clip: She reportedly aired the clip while taking a break from filming Celebrity's Big Brother's Bit On The Side, allegedly appearing to show him 'in drag and performing an act with a sex toy'
'It is sad that my attempting to push through help for those bullied online is used by someone to suggest that I have behaved in this way or to get publicity for themselves.'
MMA fighter Alex, 42, told MailOnline on Friday: 'I am very upset that such private matters are once again being aired in the press. I am taking legal action against Katie Price over her actions and I will not be commenting publicly any further.'
A source further told The Sun: 'Alex reported Katie to the police after he learnt of the incident. He was told that she had shown an explicit video of him to people during filming for a TV show and was understandably upset.' 
Denied: In denying the claims, Katie continued, 'I did not show TV audience members a video of Alex or Roxanne engaged in sexual activity, nor would I'
Denied: In denying the claims, Katie continued, 'I did not show TV audience members a video of Alex or Roxanne engaged in sexual activity, nor would I'
According to The Sun, Katie was said to have been 'drunk and giggling' as she aired the clip while taking a break from filming Bit On The Side, allegedly appearing to show him 'in drag and performing a lewd act with a sex toy'.
This came after the former model admitted last year that she had 'disgusting' and 'disturbing' footage of Alex but vowed never to make it public because it would be 'so embarrassing him for him'.
But Katie has passionately declared that none of this is the truth, categorically addressing each point in a concise list and stating that she does, in fact, not keep such material on her phone.
She went on in her statement: 'I would like to make the following clear: I do not have any videos/sexual images of Alex Reid or Roxanne on my phone.
Giving her word: Last year, Katie admitted that she had 'disturbing' footage of Alex but vowed never to make it public because it would be 'so embarrassing him for him'
Giving her word: Last year, Katie admitted that she had 'disturbing' footage of Alex but vowed never to make it public because it would be 'so embarrassing him for him'
I did not show TV audience members a video of Alex or Roxanne engaged in sexual activity, nor would I. I have not had contact from the police, but if I get such I will co-operate fully to show them that this allegation is a lie.
'I have made clear that I would never reveal tapes of Alex Reid or Roxanne.'
Katie was said to have played the clip - which allegedly saw Alex wearing a corset and fishnets - to 40 strangers as she took a break from filming the CBB sister show on January 9.
An alleged witness claimed: 'She had asked us if we wanted to see it, and none of us replied. We all watched it, but we didn’t react. No one was laughing or cheering her on or anything like that. We didn’t want to encourage her.' 
No contact: 'I have not had contact from the police, but if I get such I will co-operate fully to show them that this allegation is a lie,' Katie has stated
No contact: 'I have not had contact from the police, but if I get such I will co-operate fully to show them that this allegation is a lie,' Katie has stated
Katie Price 'worse-for-wear' during wild club appearance


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It remains unknown if the incident was reported by Alex - who was wed to Katie from February 2010 to March 2012 - or a guest at Big Brother’s Elstree ­Studios, in Borehamwood, Herts. 
The claims against Katie come days after she addressed Parliament about cruel bullies who take aim of her 15 year-old son, Harvey - who is blind and has a range of health problems.
She went to the police about the trolls but they were left 'embarrassed' and unable to take cases any further because there was no criminal offence in place. 
The mother-of-five is calling for a new criminal offence - which she has dubbed 'Harvey's Law' - to be created to make online trolling a specific crime.
Passionate: This comes after Katie took to parliament to describe how sick trolls single Harvey out and hurl racist abuse at him on the internet - even creating videos of him
Passionate: This comes after Katie took to parliament to describe how sick trolls single Harvey out and hurl racist abuse at him on the internet - even creating videos of him
No more to say: Alex has said that he won't be commenting further on his legal battle
No more to say: Alex has said that he won't be commenting further on his legal battle
Speaking about her son, Ms Price said: 'He is mocked for his colour, his size, I just think they think he is an easy target to pick on. But I'm his voice. I'm here and I'm going to protect him.' 
A police spokesperson told MailOnline: 'Officers are investigating an allegation of harassment through the disclosure of a private act, which is reported to have occurred at Elstree Film Studios in Borehamwood between 10.30pm and 11pm on Tuesday, January 9. 
'Enquiries are on-going and it would be inappropriate to comment any further at this stage.'
In July of last year, Katie admitted that she would never show the 'disturbing footage' of Alex and expressed her desire that he would stop criticising her because she had far more incriminating things to show about him. 
Having her say: She went to the police but they were left 'embarrassed' and unable to take cases any further because there was no criminal offence in place
Having her say: She went to the police but they were left 'embarrassed' and unable to take cases any further because there was no criminal offence in place
'We didn’t want to encourage her': Witness reportedly revealed that they didn't ask to be shown the footage and no one cheered her on 
'We didn’t want to encourage her': Witness reportedly revealed that they didn't ask to be shown the footage and no one cheered her on 
She told Heat magazine at the time: 'When I've split up with exes, they've gone on a rampage, slagging me off. The only way I get retaliation is I do books, but I don't slag them off, I tell the truth.
'Now, with Alex for example, the amount of stories he's done on me, but he forgets what videos and pictures I have of him. All my friends have seen them, but not once have I ever put them out.
'One, it would disturb everyone to the grave and number two, they're not flattering, they're disgusting. You look at them and you're disgusted.' 
Katie ended her marriage to Alex in 2011, just 11-months after their wedding day. 
In a lengthy statement issued via her publicist at the time, she conceded she married the athlete 'too quickly', but accused him of being 'fascinated' by his new celebrity status.
Unclear: It remains unknown if the incident was reported by Alex - who was wed to Katie from February 2010 to March 2012 - or a guest at Big Brother’s Elstree ­Studios, in Borehamwood
Unclear: It remains unknown if the incident was reported by Alex - who was wed to Katie from February 2010 to March 2012 - or a guest at Big Brother’s Elstree ­Studios, in Borehamwood
In her cutting statement, Katie accused her estranged husband of 'changing' from the 'man I fell in love with' when they started dating in July 2009 - just eight weeks after she split from first husband Peter Andre.
But Katie claimed his 'desire to promote himself caused a change in the dynamic of our relationship and contributed to our alienation'.