Manuel Neuer (30) wurde dreimal hintereinander Welttorhüter (2013, 2014, 2015).
Quelle: BILD
Bei den Bayern prägt er eine eigene Ära. Der Protest der Bayern-Fans („Koan Neuer“) nach seinem Wechsel 2011 von Schalke nach München ist verflogen, weggespült von einer rot-weißen Erfolgswelle. Neuer reiht sich ein in die Galerie der Torwart-Riesen Sepp Maier, Jean-Marie Pfaff und Oliver Kahn.
Nur auf Schalke haben Teile der Fans ihrem Ex-Liebling, der früher selbst in der blau-weißen Nordkurve stand, den Wechsel zum Rekordmeister nicht verziehen. Beim letzten Duell mit Königsblau gab es wieder Schmähgesänge gegen den Nationaltorhüter.
HINTERGRUND
Im „Kicker“ wehrt sich Neuer gegen die Fan-Beleidigungen: „Wenn ich lautstark als Hurensohn beschimpft werde, habe ich kein Verständnis dafür. Das ist flach und dünn dazu.“ Den bis heute anhaltenden Frust der Schalke-Fans über seinen Wechsel verstehe er. Doch sportlich müsse jeder sehen, dass Bayern der richtige Karriereschritt für ihn war.
Sein 30-Mio-Wechsel nach München war zu Beginn ebenfalls geprägt von Hass und Abneigung vieler Bayern-Fans. Neuer: „Eine unglaubliche Lebenserfahrung. Von Schalke wegzugehen und durch dieses Stahlbad zu gehen, das war nicht einfach.“
Seine Erfolgs-Bilanz in München: 3x Meister, 3x DFB-Pokalsieger, Champions-League-Sieger sowie Weltpokalsieger 2013. Gekrönt wurde seine Karriere mit dem WM-Titel 2014
Klares Karriereziel: Das Triple mit Pep und der EM-Titel in Frankreich.
In einem Interview mit „BT Sport“ formulierte Neuer kürzlich seine Mannschafts-Philosophie: „Es geht nicht darum, die besten Spieler der Welt zu verpflichten und dann zu glauben, dass wird schon irgendwie funktionieren. Es braucht auch eine gewisse Struktur, mit der man sich identifizieren kann und die den Klub sehr gut kennen. Man sollte den Charakter und das Teams nicht jedes Jahr verändern.“
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