Queen Elizabeth with US presidents past and present – in pictures

To celebrate her 90th birthday, the Obamas presented Queen Elizabeth II with an album containing pictures of her meeting presidents of the United States – and the longest reigning monarch in British history has met a lot of them
She was a princess at the time she met Harry Truman at the Canadian Embassy in Washington in 1951

Weekend men's fashion special spring-summer. Can you cut it: what your hairstyle says about you

Once, it was all about the beard: this season it’s time to experiment with what’s on top. But should you go for a Johnny Depp or a Don Draper?
Johnny Depp, Lucky Blue Smith, George Clooney as Caesar, Jon Hamm as Don Draper and the Weeknd
Is your inspiration Johnny Depp, Lucky Blue Smith, George Clooney’s Caesar, Jon Hamm’s Don Draper or the Weeknd? Photographs: Rex, Allstar, Getty, Landmark Media
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hen did men’s hair get so adventurous? Look across a crowded bar and never mind the beards, it’s the hair that will grab your attention. Zigzag sides, bleached burns, auburn frosted tips: we are living in the age of the male superhairo (and I don’t mean Justin Bieber’s dreadful dreadlocks).


The trend emerged during the merry-go-round whirl of awards season. In among all the red carpet coverage, one thing was obvious: male hair was going through a post-man‑bun renaissance. There was Pharrell’s golden bleached crop at the Oscars, a mullet-slicker do from Outlander’s Sam Heughan at the Golden Globes, and rapper Wiz Khalifa’s dip-dyed hippy dreads at the Grammys, every do as desirable as the next.


Men’s grooming, alongside headphones and smart TV accessories, is now one of the fastest-growing retail categories of the 21st century. “The market is expected to be valued at $21.4bn by the end of 2016,” says Patrick Kidd, founder of Patricks grooming products. “In 2015, we saw over 100% growth in sales in the hair category, with hair styling products among our best sellers,” adds Dan Rookwood, US editor of men’s fashion website Mr Porter. In the same year, Google revealed there was a record number of searches for men’s hairstyles (top of the list was “man bun” followed by, well, “combover”: the Donald Trump effect, presumably).


Stylist Dale Ted Watkins thinks we are seeing a shift back to our postwar attitude to hair. “In the 50s, men were very well groomed: they’d get their hair cut twice a month. It was the very masculine idea of looking your Sunday best.” Kidd thinks this is tied to the economic downturn. “Unemployment is high and the world is becoming a smaller place, so competition is tougher. The importance of standing out increases. You have to be well groomed and well dressed in the office.”


Instagram, of course, has had a big impact. “I follow several barbers,” Rookwood says, “and learn the names of styles from the captions.” He says the average person’s knowledge of hairdressing terms has increased, too; they know exactly what to ask for when they sit down in the barber’s chair, “rather than feeling awkward and muttering something about a ‘short back and sides, please’”. 

So it’s official: now is the time to experiment. But who’s your inner hairo? Here’s a helping hand to find inspiration for your new look.

Obama triff Prinz George: Gute Nacht, kleiner Prinz - Gute Nacht,

Treffen zweier Stilikonen: Herzogin Kate und First Lady Michelle Obama im...

Barack Obama triff Prinz George: Gute Nacht, kleiner Prinz - Gute Nacht, Mr. President

Dinner for five: US-Präsident Barack Obama und Ehefrau Michelle sind zu einem...
AP
Dinner for five: US-Präsident Barack Obama und Ehefrau Michelle sind zu einem Abendessen in den Kensington Palast geladen. Prinz William, seine Frau Kate und Prinz Harry im Gespräch mit den Gästen.

Moral.-Fragen Sie Frau Sibylle: Plädoyer für den Moralmenschen


Eine Kolumne von Sibylle Berg

Warum hat das Wort "Moral" für viele 
eigentlich einen ekligen Beigeschmack?
 Moralische Menschen bekommen zwar 
keinen Orden - aber ohne sie würde 
unsere Gesellschaft nicht funktionieren.

Der "Moralapostel" war der "Gutmensch" der Neunziger. "Moralinsauer". Auch so ein Schmähwort. Schmähung ist das heiße Ding der Saison, jetzt wo in Deutschland gerade die Grenzen der Kunst und Meinungsfreiheit verhandelt werden. Was sehr niedlich ist und im besten Fall eine Überarbeitung des Strafgesetzes nach sich zieht. (In einer Demokratie gibt es keine Staatsdiener und Staatsherren oder -damen, und "Angriffe gegen Staatsoberhäupter" ist eine Begrifflichkeit, die eher zu Diktaturen passt, möchte ich murmelnd anmerken.)Wo wir elegant wieder bei der Moral gelandet wären. Ein Wort, das für viele einen ekligen Beigeschmack zu haben scheint. Wann immer mich Journalisten fragen, ob ich eine Moralistin sei, klingt das, als wollten sie wissen ob, ich Dackel lebendig verzehre. Mit Babysoße. Was ist das nur mit dieser unklaren inneren Instanz, die sich keiner ausgedacht hat? Moralisches Handeln, das trotz der Deformation durch die Religion ein Instinkt in Tieren und Menschen zu sein scheint. Vielleicht bildet das Zusammenleben in einem Rudel sie aus, vielleicht ist sie, wie andere Sinne, ein Bestandteil des Seins.
Diesen - sagen wir - Instinkt kann man wahrnehmen oder ignorieren. Dann passiert halt der Mist, der täglich passiert. Dann wird gemordet, betrogen, verletzt, und - vielleicht ist eine fehlende moralische Instanz einfach eine Art Geisteskrankheit. Oder eine Störung, der man medikamentös beikommen müsste. Auf jeden Fall ist sie keine Eigenschaft, die es verdient, veralbert oder als Schmähwort gebraucht zu werden.
Sind Sie einer von den Guten?
Moral meint nicht, mal schnell im Netz über andere zu urteilen, sich zu erheben, sich seine Sekunde Wohlgefühl abzuholen, in einer Gruppe von Rechthabern, in Herabwürdigung irgendeines Spacken, der bei der Aufzählung aller LGBT Buchstaben einen vergessen hat. Moral nervt, weil sie einen mit den eigenen Schwächen konfrontiert. Man wüsste ja, wie es besser wäre. Ahnt, dass vieles nicht stimmt, was man tut, aber es ist so mühsam. Gegen geistige Bequemlichkeit anzugehen, eine harte Übung.

Und so verstecken sich viele hinter Ausreden, die ihr Arschsein rechtfertigen. Ich habe nur Anweisungen ausgeführt. Ich habe nur gemacht, was alle machen. Wenn ich es nicht tue, tut es eine andere. Tut doch keinem weh. Das eine Mal. Ich war gerade so im Stress. Ich muss doch den Kredit abbezahlen. Wenn ich das Tier nicht fresse, frisst es mich. Die da oben sind genauso schlimm. Was sag ich, noch viel schlimmer. Die anderen sind immer schlimmer. Oder sie behaupten Moral, sie belehren, sie maßregeln. Man will ja gar nicht wissen, wie die Klugscheißer sich fernab von ihrem Schreibtisch benehmen. Aus ihrem Elfenbeinturm heraus (Fanfare, dieses unsagbar blöde Wort zum ersten Mal benutzt, weil - ich es kann).
Wenn Sie ein moralischer Mensch sind, dann sind Sie einer oder eine von den Guten. Ihre Instinkte sind in Ordnung, vermutlich auch Ihr Gehirn, Sie nehmen sich die Zeit zu überlegen, was Ihr Handeln bewirkt, wie andere empfinden. Sie werden nicht besser durch Ihr Leben gehen, Sie bekommen weder einen Orden noch ein paar Extrajahre. Nichts wird leichter oder angenehmer. Aber - Sie sind weder krank noch ein Arschloch. Und dazu beglückwünsche ich Sie, sonst wird es keiner tun. Aber Sie helfen, das Zusammenleben vieler ein bisschen angenehmer zu machen.
PS: Wenn Sie sich in moralischen Fragen nicht ganz sicher sind, fragen Sie mich. Ich habe immer recht.