Theranos.-Bluttest-Erfinderin Holmes: Der tiefe Fall der jungen Milliardärin

Theranos-Gründerin Elizabeth Holmes

Von Alexander Demling

REUTERS
Theranos-Gründerin Elizabeth Holmes
Sie galt als der nächste Steve Jobs: Elizabeth Holmes brach ihr Studium ab und wurde mit ihrem Bluttest-Start-up Theranos zur Multimilliardärin. Nun könnte alles zusammenbrechen.
Wenig Zeit? Am Textende gibt's eine Zusammenfassung.

Die Geschichte ist zu schön, um wahr zu sein: Eine 19-jährige Stanford-Studentin kommt in das Büro ihres Professors, um ihr Studium zu schmeißen. "Lass uns eine Firma gründen", sagt Elizabeth Holmes und zeigt ihm die Patentanmeldung für eine revolutionär erscheinende Blutanalysetechnik, die sie selbst entwickelt hat.
Der Professor, der Chemieingenieur Channing Robertson, ist begeistert, lässt das Wunderkind ziehen und heuert sogar als ihr technischer Berater an. "Mir wurde klar, dass ich vielleicht gerade dem nächsten Steve Jobs oderBill Gates in die Augen schaute", sagt Robertson später über Holmes.
Zwölf Jahre später bietet Holmes' Firma Theranos den "Edison" genannten Test an. Mit nur einem Tropfen Blut aus der Fingerspitze, verspricht die Firma, untersuche Edison ebenso präzise wie bisherige Verfahren. Eine medizinische Revolution, die einfachere und schnellere Aids- und Hepatitis-Diagnosen verspricht. 750 Millionen Dollar haben Risikokapitalgeber in Theranos-Anteile investiert, zuletzt zu einer Bewertung von neun Milliarden.
Holmes, der weiterhin mehr als die Hälfte der Firma gehört, ist die jüngste Selfmademilliardärin der Welt. Die blonde Frau mit den oft dunkel geschminkten blauen Augen zierte die Cover der US-Wirtschaftsmagazine "Forbes" und "Fortune", die Zeitschrift "Time" wählte sie in ihre Liste der einflussreichsten Menschen der Welt.
Wenn eine Geschichte zu schön ist, um wahr zu sein, ist sie es meistens auch nicht.
Heute ermitteln die US-Börsenaufsicht, der medizinische Dienst der US-Krankenversicherung Medicare und die Arzneimittelbehörde (FDA) gegen Theranos und seine Gründerin. Es gibt Vorwürfe, dass unqualifiziertes Personal in den Laboren der Technologiefirma gearbeitet haben soll und, schlimmer noch, dass der vielvers prechende Bluttest der Firma in Wahrheit eine Luftnummer sei.
Holmes könnte von der Firmenspitze verbannt werden
Zweifel an der Effektivität von Edison kamen bereits im vergangenen Oktober auf, als im "Wall Street Journal" ehemalige Mitarbeiter schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Arbeitgeber erhoben: Der nach dem Glühbirnen-Erfinder benannte Apparat werde so gut wie nie eingesetzt, stattdessen verdünne Theranos die Proben und untersuche sie mit herkömmlichen Analysegeräten von Siemens.
Der angebliche Grund: Der vermeintliche Wundertest sei längst nicht so verlässlich, wie die Firma es verspreche.
Damals stritt Holmes die Vorwürfe weitgehend ab, inzwischen wächst der Druck aber fast täglich. Walgreens, die größte Apothekenkette der USA, droht, Theranos' Blutproben-Behälter aus seinem Sortiment zu verbannen.
Die FDA erwägt sogar, Holmes für zwei Jahre den Besitz und die Leitung von Laboren zu verbieten. Die Zustände in einem ihrer beiden Laboren stellten eine "unmittelbare Gefahr für Patienten" dar, schreiben die Kontrolleure in einem Bericht. Die Firma betont, sie arbeite "eng mit den Regulierungsbehörden zusammen" und zeige sich "bei allen Ermittlungen absolut kooperativ".
Die Ermittlungen könnten dem Milliarden-Start-up den Todesstoß versetzen. Und den Ikarus-Flug der Elizabeth Holmes jäh beenden.
Die 32-Jährige gibt sich reuig: Sie sei "erschüttert, dass wir diese Probleme nicht früher und schneller angegangen sind", sagte Holmes gerade in einem Interview mit der "Today Show". Man habe alle Tests in dem kritisierten Labor eingestellt und werde es "von Grund auf" neu aufbauen.
Auch wenn Holmes ernster TV-Auftritt gut ankam - inzwischen wundern sich viele Mediziner und Biotechnologen über die Blauäugigkeit, mit der Investoren wie die Stiftung des mexikanischen Telekom-Multimilliardärs Carlos Slim der jungen Frau jedes Versprechen abkauften.
Experten zweifeln die Theranos-Methode grundsätzlich an
Natürlich riskieren Geldgeber im Silicon Valley ständig Geld, wenn sie in Firmen mit ungeprüftem Geschäftsmodell investieren. Auf jede Erfolgsgeschichte wie Google oder Facebook kommen Dutzende Start-ups, die rasch wieder dichtmachen. Aber neun Milliarden Dollar sind selbst für die zum Enthusiasmus neigende amerikanische Tech-Szene eine steile Bewertung - die deutsche Biotech-Hoffnung Curevac, die an Krebsimpfstoffen forscht, ist nicht mal ein Fünftel davon wert.
Noch immer ist nicht sicher, ob sich Theranos am Ende als völliges Luftschloss erweist. Ihre Test methode hält die Firma bis heute geheim, Holmes veröffentlichte nicht einmal Teilergebnisse in wissenschaftlichen Journals, wo unabhängige Experten sie hätten überprüfen können.
Inzwischen scheinen die Fortschritte von Theranos ziemlich zweifelhaft: Für 120 Diagnosen hat das Unternehmen die Zulassung seines Verfahrens bei der FDA beantragt, bislang ist Edison nur für einen einzigen Herpes-Test zugelassen.
Kein Wunder, schreibt Norman A. Paradis, Medizinprofessor am renommierten Dartmouth College, im Wissenschaftsmagazin "Scientific American". Der Edison-Test könne gar nicht das Gleiche leisten wie bisherige Verfahren. Im Blut der Fingerspitze sei die Konzentration bestimmter Moleküle eine andere als in den Venen.


Und der bereits zugelassene Herpes-Test? Bei dem, schreibt Paradis, werden lediglich Antikörper im Blut gegen den Erreger gemessen, jedoch nicht der Erreger selbst. Kurz: Die versprochene Medizin-Revolution sei mehr als fragwürdig.

Entscheidet die FDA gegen Holmes, muss sie binnen acht Tagen abtreten. Trotzdem halten ihre Investoren noch zu ihr: Nicht die Medien, sondern "der freie Markt und die wissenschaftliche Community werden über die Zukunft der Firma entscheiden", sagte Aufsichtsrat David Boies gerade in einem Interview.

Stalking auf Reporterin: Moderatorin einigt sich mit Hotels wegen illegaler Nacktaufnahmen

Erin Andrews: Einigung im Stalker-Streit

Getty Images
Wegen heimlicher Nacktaufnahmen in einem Hotelzimmer wurden Erin Andrews 55 Millionen Dollar zugesprochen. Die Hotelbesitzer haben sich nun mit der Reporterin geeinigt - möglicherweise aus Angst vor noch höheren Zahlungen.
Im Streit um die heimliche Aufnahme von Nackt videos in Hotelzimmern hat US-Sportreporterin Erin Andrews mit den Hotelbesitzern einen Kompromiss geschlossen. Dadurch bleibt beiden Seiten ein jahrelanger Prozess erspart. "Der Rechtsstreit ist vorbei", sagte Andrews' Anwalt Randall Kinnard. Seine Mandantin sei mit der Einigung zufrieden. Die genauen Inhalte der Übereinkunft sind geheim.


Eine Jury hatte Andrews im März 55 Millionen Dollar zuerkannt . Zur Zahlung von 28 Millionen wurde aber Michael David Barrett verurteilt. Er hatte sich schuldig bekannt, Andrews in drei Städten gestalkt zu haben. Er habe Türspione in Hotelzimmern in Nashville und Columbus manipuliert, um die Reporterin heimlich nackt zu filmen . Eine der Aufnahmen aus dem Jahr 2008 habe er ins Internet gestellt.

Die Jury verhängte auch die Zahlung von 27 Millionen Dollar Schmerzensgeld gegen zwei Unternehmen, die das Hotel besitzen, in denen Barrett das Video machteDie Hotelketten hatten das Urteil angefochten, weil sie der Ansicht waren, Barrett sei allein für die Taten verantwortlich. Andrews' Anwälte hatten argumentiert, die Unternehmen hätten die Herstellung des Videos begünstigt. Das Hotel hätte Barrett nicht die Zimmernummer der Moderatorin nennen dürfen und verhindern müssen, dass er das Zimmer neben Andrews bucht.
Möglicherweise gingen die Beklagten Unternehmen auf einen Kompromiss mit Andrews ein, um nicht noch höhere Zahlungen zu riskieren. Zu der Einigung kam es nämlich nur Stunden vor Beginn eines weiteren Gerichtstermins. Wie die Zeitung "The Tennessean" berichtet, wäre dabei möglich gewesen, dass die Hotelbesitzer die gesamte Schmerzensgeldsumme hätten zahlen müssen.
In dem Prozess hatte Andrews, Sportreporterin für Fox Sports und Moderatorin der Show "Dancing with the Stars", unter Tränen ausgesagt, sie habe unter Depressionen gelitten und habe sich öffentlich gedemütigt gefühlt. Der Vorfall habe sie zutiefst traumatisiert. Seitdem suche sie jedes Hotelzimmer panisch nach versteckten Kameras ab.

Kosmetik-Nutzerin.-Hauterkrankung Mundrose: Der rätselhafte Make-up-Ausschlag


Kosmetik-Nutzerin
TMN
Kosmetik-Nutzerin
Die übermäßige Anwendung von Kosmetika kann Mundrose auslösen. Die Hautkrankheit ist kaum bekannt, Frauen reagieren bei ersten Symptomen oft falsch. Dabei ist die Behandlung ganz einfach.
Als Carolin Weigel* morgens in den Spiegel schaut, ist da plötzlich diese rote Stelle - ein bisschen sieht sie aus wie ein Pickel. Zuerst dachte sie sich nichts dabei und machte weiter wie jeden Tag: nach dem Aufstehen eine Reinigungslotion fürs Gesicht, eine Tagescreme und Make-up. Und abends schminkte sie das Ganze wieder ab - mit einer Seifenlösung und anschließend mit einer Feuchtigkeitscreme. "Doch die Haut um den Mund spannte und juckte immer mehr", erzählt die 27-jährige Studentin.

Innerhalb weniger Wochen hatten sich die Rötungen bis zum Kinn ausgebreitet und begannen zu schuppen. Weigel trug ihr Make-up immer dicker auf. Doch das war ein Fehler, denn auch der Ausschlag wurde immer stärker, irgendwann konnte sie ihn nicht mehr verdecken. Schließlich ging sie zum Hautarzt. Diagnose: periorale Dermatitis, auch Mundrose genannt.
Es handle sich um eine Intoleranzreaktion der Gesichtshaut, der eine wiederkehrende Irritation zugrunde liege, erklärt Andreas Wollenberg, Oberarzt an der Hautklinik der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Die genauen Ursachen der Erkrankung sind noch unklar. Als wesentlicher Auslöser gilt jedoch die übermäßige Anwendung von Hautpflegeprodukten. Vor allem Frauen zwischen 20 und 40 Jahren sind betroffen. "Durch eine Überpflegung leidet die natürliche Barrierefunktion der Haut, die Hornschicht quillt auf, und es kommt zu einem erhöhten Wasserverlust."
Der mysteriöse Streifen um die Lippen
In der Folge trocknet die Gesichtshaut aus, sie spannt und brennt. Vor allem in der Mundregion bilden sich Hautrötungen mit kleinen Knötchen und Bläschen, aber auch die Stirn, Wangen und Augenlider sowie das Kinn können betroffen sein. Ein schmaler Streifen um die Lippen herum ist hingegen nicht vom Ausschlag befallen. "Das ist ein typisches Merkmal der Erkrankung", sagt Wollenberg.
Teufelskreis der Hautpflege
REUTERS
Teufelskreis der Hautpflege
Das Spannen und Jucken der Haut verleitet viele Betroffene zu einer noch intensiveren Hautpflege, sodass ein Teufelskreis entsteht. "Oft verwenden sie Kosmetika, die nicht zu ihrem Hauttyp passen", sagt Ulrich Klein vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) und Hautarzt im Dermacenter Witten. Die Fettgehalte der Pflegeprodukte und des eigenen Hauttyps sollten sich nicht sehr unterscheiden.
Pflegemilchprodukte haben am wenigsten Fett, Salben das meiste. Dazwischen liegen Pflegecremes. "Zum Beispiel leiden die Abwehrkräfte einer trockenen Haut, wenn man stark fetthaltige Salben verwendet", erläutert Klein. "Der Barrierefilm einer normal gefetteten Haut kann hingegen beschädigt werden, indem man die Haut zunächst mit Reinigungsalkohol austrocknet und ihr anschließend zu wenig Fett, etwa in Form einer Pflegemilch, zuführt."
Hilfe durch Nulltherapie
Solche falschen Pflegeroutinen haben Betroffene oft tagtäglich über Jahre angewendet. Umso schwerer fällt ihnen häufig der erste Behandlungsschritt: Rund sechs Wochen lang sollen sie auf alle Hautpflegeprodukte und Kosmetika verzichten. "Das heißt: Man reinigt und pflegt sein Gesicht einzig und allein mit klarem Wasser", erläutert Dermatologe Thomas Bieber von der Deutschen Haut- und Allergiehilfe (DHA). Ziehen die Betroffenen diese sogenannte Nulltherapie durch, klingt die Mundrose in der Regel vollständig ohne Narben ab.
"In den ersten zwei Wochen verschlimmern sich die Beschwerden aber meistens wieder", sagt Bieber. Gerade dann ist die Versuchung groß, sich wieder einzucremen. "Ist man nur einmal inkonsequent, fällt man wieder auf Tag eins der Nulltherapie zurück." Vor allem Kortisoncremes scheinen eine schnelle Lösung zu versprechen. "Doch sie lindern die Symptome nur kurzfristig, und nach Absetzen der Creme kommen die Beschwerden stärker zurück als vorher."
Eine Möglichkeit, die Nulltherapie einfacher durchzustehen, bieten Schwarzteeumschläge. "Schwarztee enthält Gerbstoffe, die entzündungshemmend wirken und das Spannungsgefühl abmildern", erklärt Klein. "Kühlen Sie den Schwarztee hierfür ab und legen Sie die Teeumschläge ein bis zwei Mal täglich für etwa zehn Minuten auf die betroffenen Hautstellen."Trotz Schwarzteeumschlägen können oder wollen einige Betroffene die wochenlange Nulltherapie nicht durchhalten. Dann helfen unter Umständen dünnflüssige, fettarme und feuchtigkeitsspendende Cremes ohne Duft- und Konservierungsstoffe.
Ist die periorale Dermatitis stark ausgeprägt, müssen in seltenen Fällen auch Antibiotika zum Einsatz kommen. "Durch eine geringe Dosierung von Antibiotika können wir deren antientzündliche Wirkung ausnutzen und so das Immunsystem der Haut beruhigen", erklärt Bieber.
Carolin Weigel hat inzwischen wieder eine gesunde Haut ohne rote Knötchen und Bläschen. Neben der Nulltherapie hat ihr vor allem eine Hautbilduntersuchung bei ihrem Hautarzt geholfen. "Meine Haut hat einen hohen Wasserverlust und einen geringen Fettgehalt", sagt sie. Deshalb wäscht sie ihr Gesicht heute immer ohne Seife und benutzt hauchdünnes Make-up für sensible Haut.

Paris.-Protest gegen Arbeitsmarktreform: Dutzende Demonstranten in Frankreich schwer verletzt

Straßenkämpfe in Paris


Zur Großansicht
AFP
Straßenkämpfe in Paris
Zehntausende sind in mehreren französischen Städten auf die Straßen gegangen, um gegen die Einschränkung von Arbeitnehmerrechten zu demonstrieren. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei.
In Frankreich ist es bei Protesten gegen die geplante Arbeitsmarktreform zu schweren Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Demonstranten gekommen. 24 Polizisten seien verletzt worden, einer von ihnen schwebe in Lebensgefahr, sagte Innenminister Bernard Cazeneuve am Abend. Landesweit seien 124 Menschen vorläufig festgenommen worden.Zehntausende Menschen waren in Paris, Rennes, Nantes, Marseille und anderen Städten des Landes gegen die Pläne von Präsident François Hollande zur Aufweichung von Arbeitnehmerrechten auf die Straßen gegangen. Streikende Arbeiter hatten Reifen in Brand gesetzt, die Polizei setzte Tränengas ein.
Die Demonstranten verlangen kurz vor dem traditionellen Tag der Arbeit am 1. Mai einen Verzicht auf die Reformpläne, die nächste Woche im Parlament debattiert werden sollen. Mit dem Vorhaben sollen Entlassungen, aber auch Neueinstellungen erleichtert werden. Der Gewerkschaft CGT zufolge sollen dabei grundlegende Arbeitnehmer-Rechte beschnitten und den Firmen mehr Freiheiten bei Bezahlung, Pausen und Überstundenzuschlägen eingeräumt werden.
Neue Arbeitsmarktzahlen hatten Hollande zuletzt Rückenwind gegeben: Die Arbeitslosigkeit ging im März so stark zurück wie seit September 2000 nicht mehr. Im vergangenen Monat waren 3,53 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Dies sind 1,7 Prozent weniger gegenüber dem Rekordwert vom Februar, aber noch rund 0,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Hollande hatte erklärt, wenn die Arbeitslosigkeit nicht deutlich sinke, werde er sich nicht um eine Wiederwahl bemühen.

Aleppo in Syrien: Angriff auf Krankenhaus war offenbar kein Versehen Zerstörtes


Zerstörtes Krankenhaus in Aleppo
DPA
Zerstörtes Krankenhaus in Aleppo
Mindestens 30 Menschen sollen bei Luftangriffen auf ein Krankenhaus in Aleppo getötet worden sein. Die USA machen die syrische Armee verantwortlich und fordern von Russland, auf das Regime einzuwirken.
Die Uno fordert angesichts der eskalierenden Kämpfe in Syrien eine neue Friedensinitiative von US-Präsident Barack Obama und Russlands Staatschef Wladimir Putin. Der laufende Prozess sei kaum noch am Leben, sagte der Syrien-Gesandte Staffan de Mistura.
Am Vormittag waren trotz geltender Waffenruhe Dutzende Menschen bei Luftangriffen auf ein Krankenhaus in Aleppo getötet worden. Rettungshelfer vor Ort berichteten von mindestens 30 Toten und 50 Verletzten. Wer für die Bombardements verantwortlich ist, blieb zunächst unklar.
Die Zerstörung des Klinikums in Aleppo könne kaum ein Versehen gewesen sein, sagte de Mistura. Erst wenn die anhaltenden Angriffe in Aleppo und anderen Orten aufhören, sehe er die Möglichkeit, einen Termin für die Fortsetzung der Genfer Syrien-Gespräche anzusetzen. Aus Protest waren die Vertreter der Opposition Ende vergangener Woche abgereist.
USA verurteilen Angriffe auf Krankenhaus
Auch US-Außenminister John Kerry erklärte, es sehe alles nach einer absichtlichen Attacke auf die medizinische Einrichtung aus. Er wiederholte seine Forderung an Russland, alles dafür zu tun, damit sich das syrische Regime an die Waffenruhe halte.

Der Sprecher des US-Außenministeriums, John Kirby, teilte mit, Washington mache die syrischen Regierungstruppen für den Angriff verantwortlich. Man verurteile das Bombardement als "in jeder Hinsicht verwerflich" und appelliere einmal mehr an die Regierung in Damaskus, alles zu tun, um die Situation im Land zu beruhigen, sagte er weiter.
Auch die Opposition beschuldigt das Regime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad und seinen Verbündeten Russland. Ein Vertreter des syrischen Militärs bestritt nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Sana jedoch, dass die Klinik von Flugzeugen der syrischen Regierung bombardiert worden sei. Das Verteidigungsministerium in Moskau wies der Agentur Interfax zufolge ebenfalls eine Beteiligung zurück.
Angriffe auf Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen haben sich Analysten zufolge zu einer Kriegstaktik in Syrien entwickelt. Bei einem Angriff im Februar auf mindestens fünf Krankenhäuser und zwei Schulen waren nach Uno-Angaben fast 50 Menschen ums Leben gekommen.

Lewis Hamilton trails Mercedes team-mate Nico Rosberg by 36 points

Lewis Hamilton eyes 'steep mountain to climb' after falling behind in title race 

  • Lewis Hamilton trails Mercedes team-mate Nico Rosberg by 36 points
  • The 31-year-old finished third in Bahrain and battled to seventh in China
  • Hamilton admits he has a lot of work to but winning title is not impossible 
Rosberg has arrived in Russia bidding to win his fourth race from as many grands prix this season - and seven in all - a streak which stretches back to last year.
In contrast, Hamilton, 31, has endured a troubled start to the defence of his title. He finished second in Australia, third at the ensuing race in Bahrain, before battling back from last on the grid to seventh in China.
Lewis Hamilton has struggled at the start of his title race and is 36 points behind team-mate Nico Rosberg
Lewis Hamilton has struggled at the start of his title race and is 36 points behind team-mate Nico Rosberg
Hamilton's fellow Mercedes driver Rosberg is now favourite to win the title with some bookmakers
Hamilton's fellow Mercedes driver Rosberg is now favourite to win the title with some bookmakers
With 18 races of this marathon 21-race season remaining, and a possible 450 points still available, the Briton has, to date, taken adversity in his stride. But speaking on the eve of round four of the championship, Hamilton said: 'I don't look at it lightly, and I don't look at it like it is not a big deal.
'It is 36 points - a lot of points - and I don't take it for granted that it is a big step. I know that I have got a lot of work to do. I don't look at it and think that's nothing. It is a steep mountain to climb.
'There are 18 races left, and it is an average of two points a race, so it is not impossible. For as long it is not impossible, anything is possible.'
Asked if reeling in Rosberg, now the title favourite with some bookmakers, would present the biggest challenge of his 10-season grand prix career, Hamilton replied: 'No. It is one of them, but I have been racing 23 years and there has been a lot of challenges from the get-go.
'It is just another one, and just as hard as one of those.' 
Hamilton gives thumbs up to supporters during an autograph session with fans at the Sochi Autodrom
Hamilton gives thumbs up to supporters during an autograph session with fans at the Sochi Autodrom
Hamilton has spent the majority of his time between China and Russia in America with his family. On Tuesday night he attended a glitzy ceremony in New York after being named by Time, the well-known American magazine, as among the 100 most influential people on the planet.
Hamilton added: 'It wasn't until I left, and I was with my mum and my sister on the plane, and I was like "'can you believe that night?" It was huge.
'I came up on the screen. All these people were coming up on the screen, and they didn't cheer for everyone.
Hamilton poses alongside his mother Carmen Larbaleister at the TIME100 Gala in New York City on Tuesday
Hamilton poses alongside his mother Carmen Larbaleister at the TIME100 Gala in New York City on Tuesday
'I was sat next to some people and I said 'was it me or did I seem to get a warmer response than everyone else?', and they were like 'yeah'.
'I was asked to do a speech - only five people were asked to do a speech - and I took the opportunity to say a couple of words for my dad.
'The reason I am sitting in front of you is because of him. Obviously for me, God comes first, but my dad made everything possible. I owe everything to him.

Europa League semi-final.-Villarreal 1-0 Liverpool: Adrian punishes Jurgen Klopp's side late on to snatch advantage

Villarreal 1-0 Liverpool: Adrian Lopez punishes Jurgen Klopp's side late on to snatch advantage in Europa League semi-final first leg

  • Villarreal's Adrian Lopez scored the only goal of the game in the second minute of stoppage time to beat Liverpool
  • It gives the Yellow Submarine a slim advantage to take to Anfield next week ahead of the second leg of semi-final 
  • Cedric Bakambu found space to hit the post with a header at a Villarreal corner a minute after second half restart
  • Roberto Firmino angled a shot against the woodwork after breaking free of his marker to fire at goal on 65 minutes
  • Bakambu was mainly starved of service but he forced a good save from Simon Mignolet with four minutes left
  • Alberto Moreno then broke forward at the other end but he fired over under the close attentions of Denis Suarez

  • Alberto Moreno ran the length of the pitch, in injury time, and shot over the bar. Denis Suarez, of Villarreal, kept him company all the way.
When, a minute later, the roles were reversed, Moreno didn't have the heart for it. Suarez was still going, Villarreal were still going, but Liverpool's left back had decided he had done enough.
And that is why Liverpool are chasing the game at Anfield in seven days time; because European football does not stop to draw breath.
The Villarreal players celebrate wildly after Adrian Lopez netted a stoppage-time winner against Liverpool in their Europa League first leg
The Villarreal players celebrate wildly after Adrian Lopez netted a stoppage-time winner against Liverpool in their Europa League first leg
Denis Suarez broke beyond the Liverpool defence but with Kolo Toure and Simon Mignolet closing in he squared to Adrian to score
Denis Suarez broke beyond the Liverpool defence but with Kolo Toure and Simon Mignolet closing in he squared to Adrian to score
Adrian had the simple task of slotting into the net to finally find the goal that put Villarreal in charge of the semi-final
Adrian had the simple task of slotting into the net to finally find the goal that put Villarreal in charge of the semi-final
James Milner and Christian Benteke stand dejected on the centre circle as they prepare to kick-off following Adrian's late winner
James Milner and Christian Benteke stand dejected on the centre circle as they prepare to kick-off following Adrian's late winner
Liverpool manager Jurgen Klopp saw enough from his team to encourage the travelling fans at full-time as he stepped on to the pitch
Liverpool manager Jurgen Klopp saw enough from his team to encourage the travelling fans at full-time as he stepped on to the pitch
Villarreal manager Marcelino celebrated on the El Madrigal pitch after the late strike gave his side the advantage in the first leg
Villarreal manager Marcelino celebrated on the El Madrigal pitch after the late strike gave his side the advantage in the first leg
Alberto Moreno fired over with a key chance late in the game before Adrian  netted for the hosts at the other end to seal Liverpool's defeat
Alberto Moreno fired over with a key chance late in the game before Adrian netted for the hosts at the other end to seal Liverpool's defeat

MATCH FACTS 

Villarreal (4-4-2): Asenjo 6; Gaspar 6, Bailly 7 (Musacchio 76mins), Ruiz 7, Costa 6; Dos Santos 6 (Castillejo 72, 6), Bruno 7, Pina 6, Suarez 6; Soldado 6 (Adrian 74, 6.5), Bakambu 6.
Unused subs: Areola, Samuel, Rukavina, Trigueros.
Booked: Costa.
Goal: Adrian 90.
Manager: Marcelino 6.
Liverpool (4-3-3): Mignolet 7; Clyne 7, Toure 7, Lovren 7, Moreno 6; Milner 6, Lucas 6, Allen 6; Lallana 6, Firmino 6 (Benteke 90), Coutinho 6 (Ibe 46, 6).
Unused subs: Chirivella, Skrtel, Smith, Sturridge, Ward.
Manager: Jurgen Klopp 6.
Referee: Damir Skomina 7. 
There is a place in the Champions League at stake in this competition now; Liverpool are effectively two matches away from a prize no-one could have imagined was possible in Jurgen Klopp's first season.
In the fateful moment at El Madrigal it shifted further away. Such are the margins at this level. 
When Klopp reviews this game over the coming days he will know the significance of those late runs, the ones made and the ones that were not.
Credit to Moreno for being fastest out of the traps when a late Villarreal corner was cleared. He won a 50-50 challenge breaking from the penalty area, sped on goal, and only shot wide because Suarez — a former Manchester City man — did not give up and put him under pressure at the end.
Suarez then sprinted back to his starting position, just in case, while Moreno was slower to rise and did not spot the danger as Villarreal made one final attempt to win the game. Nothing about the move was unexpected either.
Key to it was a beautiful chip from Villarreal captain Bruno Soriano, who spotted that Liverpool had a void where a left back should have been and played the ball to the feet of the unguarded Suarez. This left Kolo Toure overstretched, meaning Simon Mignolet had to come out to cover, leaving substitute Adrian Lopez unmarked in the middle. Suarez squared, Lopez tapped in.
Liverpool are far from out of this tie, but it is going to have to be the hard way again, chasing a game and hoping the love of the common people can will them through, as so often happens on European nights at Anfield.
Klopp is not the type to criticise his players but his was a pointed comment about the ambition of counter-attacking in the 94th minute. No doubt more was said in private.
He thought he had got a decent draw on Thursday night. Not the best result, lacking an away goal, but not to be sniffed at in a week when Liverpool's best defender Mamadou Sakho was forced out of football for 30 days, and no doubt more, after failing a drugs test.
Villarreal fans raised scarves bearing their 'Yellow Submarine' nickname prior to kick-off in the semi-final clash with Liverpool
The home supporters also displayed a banner reading '96 You'll Never Walk Alone' following the Hillsborough tribunal verdict this week
Liverpool manager Klopp greets his counterpart Marcelino on the touchline of El Madrigal after the teams emerged
Liverpool manager Klopp greets his counterpart Marcelino on the touchline of El Madrigal after the teams emerged
Striker Daniel Sturridge was named on the bench as Klopp opted for a 4-3-3 shape with Roberto Firmino the man chosen to lead the line
Striker Daniel Sturridge was named on the bench as Klopp opted for a 4-3-3 shape with Roberto Firmino the man chosen to lead the line
Nathaniel Clyne battles back to challenge Villarreal's Denis Suarez as the hosts made a bright start in the opening stages of the semi-final
Nathaniel Clyne battles back to challenge Villarreal's Denis Suarez as the hosts made a bright start in the opening stages of the semi-final

SUPER STAT 

24 - Villarreal kept their 24th clean sheet this season. The 'Yellow Submarine' have prevented their opponents scoring in 46 per cent of their games.
In his place, Toure put barely a foot wrong facing the side that he scored the winning goal against for Arsenal in a Champions League semi-final in 2006.
This was a resilient, determined Liverpool, coming to the home of the fourth-best team in Spain and leaving with honour intact, if not the defence. They worked hard, James Milner was exceptional, and while it wasn't always pretty it was largely effective.
So can Liverpool overcome in the return? Of course. There is a Champions League place at stake here after all, the tournament Liverpool fans almost treat as their birthright, and Klopp has shown he is capable of inspiring great feats.
Yet Villarreal have backbone too, typified by giant centre half Eric Bailly, and will take some breaking down.
A job for Daniel Sturridge? Klopp didn't think it was on Thursday night, preferring Roberto Firmino and later introducing Christian Benteke. It is not the first time he has chosen Firmino as central striker but it is surely the most telling.
Recovered from injury, with Divock Origi out for the season, Sturridge would have expected to play on Thursday night, particularly having recently returned to scoring form.
Liverpool's Adam Lallana finds his tricky run through the defence torpedoed by the Yellow Submarine's resilient backline
Liverpool's Adam Lallana finds his tricky run through the defence torpedoed by the Yellow Submarine's resilient backline
Philippe Coutinho battles with Tomas Pina and Jonathan dos Santos for the ball on the edge of the Villarreal
Philippe Coutinho battles with Tomas Pina and Jonathan dos Santos for the ball on the edge of the Villarreal
Klopp tries to keep his team going from the touchline after a mixed opening to the game for Liverpool at El Madrigal on Thursday night
Klopp tries to keep his team going from the touchline after a mixed opening to the game for Liverpool at El Madrigal on Thursday night
Milner, captaining the side in Spain, shapes to shoot at goal under the close attentions of Bruno Soriano on the edge of the area
Milner, captaining the side in Spain, shapes to shoot at goal under the close attentions of Bruno Soriano on the edge of the area
Villarreal's Bakambu grimaces after a chance for the home side goes begging early in the second half with the game locked at 0-0
Villarreal's Bakambu grimaces after a chance for the home side goes begging early in the second half with the game locked at 0-0

STILL CAN'T GET STURRIDGE ON... 

Jamie Carragher was sure it was a night for Daniel Sturridge to figure up front for Liverpool, with Divock Origi out injured.
'Sturridge got to come into the equation,' the Sportsmailcolumnist tweeted. Jurgen Klopp wasn't listening, as Sturridge stayed on the bench.
Klopp always speaks highly of him, but his actions are starting to talk a whole lot louder, and increasingly it looks as if England's World Cup striker may need to be on the move again, certainly if he is to contest for a starting place against Harry Kane.
Firmino was poor to boot, sloppy in possession, even if he did have Liverpool's best chance of the night. It came in the 66th minute, put through by the excellent Milner, his shot hitting the near post.
That was about the best of it from Liverpool; the rest amounted to pot luck at best, and Villarreal goalkeeper Sergio Asenjo was severely underworked.
Unlike Mignolet, who made two excellent saves, first from Tomas Pina in the 21st minute, then late in the second half when Cedric Bakambu, partner to the former Tottenham man Roberto Soldado, broke through and should have scored. It was a nice ball from Suarez that split the defence, Bakambu aiming for the far corner, but thwarted by Mignolet's outstretched hand. Luck helped Liverpool, too.
A minute after half-time, Jonathan dos Santos took a corner from the right that was met by Bakambu, his header defeating Mignolet but not the near post. Earlier, a Soriano shot had struck Soldado, who reacted quickly and curled his own effort narrowly wide. 
Liverpool's Brazilian midfielder Lucas Leiva and former Tottenham striker Roberto Soldado battle it out for the ball in the air
Liverpool's Brazilian midfielder Lucas Leiva and former Tottenham striker Roberto Soldado battle it out for the ball in the air
Brazilian forward Roberto Firminho hit the post for Liverpool in a rare chance that could have provided them with a vital away goal
Brazilian forward Roberto Firminho hit the post for Liverpool in a rare chance that could have provided them with a vital away goal
Klopp vents his fury at opposite number Marcelino as things got heated in the technical areas over an incident in the second half
Klopp vents his fury at opposite number Marcelino as things got heated in the technical areas over an incident in the second half
Klopp and Marcelino looked to have become embroiled in a row on the sidelines but the pair of managers hugged it out afterwards
Klopp and Marcelino looked to have become embroiled in a row on the sidelines but the pair of managers hugged it out afterwards
Firmino put in a strong shift upfront for the visitors, with the Brazilian forward constantly harassing Villarreal's defenders
Firmino put in a strong shift upfront for the visitors, with the Brazilian forward constantly harassing Villarreal's defenders
Klopp has never won a European tie on Spanish soil but his record is better at home, including one fabulous night with Borussia Dortmund against Real Madrid. European nights at Anfield are special too and anything — absolutely anything — is possible. Villarreal will know it, as small clubs always know the history of illustrious opponents.
They will know that Borussia Dortmund had the tie won twice earlier this month, yet somehow ended up the losing team — and they may be surprised, as so many are, by the fervour around Liverpool in Europe.
The manager looked philosophical at the end here — he had saved that famous temper for an exchange with Villarreal's Marcelino late in the second half — but he will also know what is at stake.
He took a team that was damaged goods and now they are 180 minutes — plus extra time, who knows — away from a place in the Champions League, a reward for the Europa League winners that is arguably bigger than the trophy. Klopp will know, however, that everybody must be on point second time around.
Runs tracked, and no pauses for breath. Yellow Submarine is the club song at Villarreal — but living a life of ease is no way to reach the Europa League final.
Joe Allen loses out in an aerial contest with Bakambu, but the Villarreal hitman was largely starved of service on Thursday evening
Joe Allen loses out in an aerial contest with Bakambu, but the Villarreal hitman was largely starved of service on Thursday evening
Moreno lies face down on the turf after the full back had wasted a brilliant late chance before Adrian struck the winner
Moreno lies face down on the turf after the full back had wasted a brilliant late chance before Adrian struck the winner
Adrian finished off the flowing move with Liverpool keeper Mignolet appealing in vain for offside and the defenders left in his wake
Adrian finished off the flowing move with Liverpool keeper Mignolet appealing in vain for offside and the defenders left in his wake
Adrian wheels away to celebrate after completing the easy task of converting Suarez's unselfish pass across the penalty area
Adrian wheels away to celebrate after completing the easy task of converting Suarez's unselfish pass across the penalty area
The celebrations on the touchline were a mixture of delight and relief with Villarreal giving themselves a lead to take to Anfield
The celebrations on the touchline were a mixture of delight and relief with Villarreal giving themselves a lead to take to Anfield
Clyne, Moreno and Lallana trudge off at full-time with the draw having slipped away from Liverpool in stoppage time
Clyne, Moreno and Lallana trudge off at full-time with the draw having slipped away from Liverpool in stoppage time