Von Melanie Amann
Politisch agiert die Alfa-Partei von Bernd Lucke bisher glücklos, und nun muss sie auch noch um ihren Namen bangen. Sie verlor die nächste Runde im Rechtsstreit.
Bernd Lucke
Wie Bernd Lucke dem SPIEGEL bestätigte, hat die Partei einen Rechtsstreit mit dem Verein "Aktion Lebensrecht für alle" in erster Instanz verloren. Der Verein Alfa will der Partei Alfa untersagen, den Namen weiter zu nutzen. Das Landgericht Augsburg gab dem Verein nun recht. "Wir wollen die Urteilsbegründung abwarten", sagte Lucke, "aber wahrscheinlich gehen wir in Berufung."
Schon im Eilverfahren habe seine Partei in erster Instanz verloren, in zweiter aber gewonnen, sagte Lucke. "Deshalb sind wir jetzt nicht ganz pessimistisch, im zweiten Anlauf Erfolg zu haben."Der in Augsburg sitzende Lebensrechts-Verein, der nach eigenen Angaben etwa 10.000 Mitglieder hat, setzt sich gegen Schwangerschaftsabbrüche ein. Für eine Stellungnahme war der Verein am Freitag nicht erreichbar.
Lucke hatte Alfa (ein Akronym für "Allianz für Fortschritt und Aufbruch") gegründet, nachdem er im Sommer 2015 im Streit aus der AfDausgetreten war. Auf dem Bundesparteitag war Lucke abgewählt worden, seither führen Frauke Petry und Jörg Meuthen die AfD.
Der Zeitpunkt des Urteils ist für Lucke besonders bitter: An diesem Wochenende trifft sich seine alte Partei AfD zum Bundesparteitag in Stuttgart, auf dem ein neues Programm beschlossen werden soll. Es ist mit Sticheleien der Parteifreunde gegen die bislang glücklose Alfa zu rechnen.
Schon im Eilverfahren habe seine Partei in erster Instanz verloren, in zweiter aber gewonnen, sagte Lucke. "Deshalb sind wir jetzt nicht ganz pessimistisch, im zweiten Anlauf Erfolg zu haben."Der in Augsburg sitzende Lebensrechts-Verein, der nach eigenen Angaben etwa 10.000 Mitglieder hat, setzt sich gegen Schwangerschaftsabbrüche ein. Für eine Stellungnahme war der Verein am Freitag nicht erreichbar.
Lucke hatte Alfa (ein Akronym für "Allianz für Fortschritt und Aufbruch") gegründet, nachdem er im Sommer 2015 im Streit aus der AfDausgetreten war. Auf dem Bundesparteitag war Lucke abgewählt worden, seither führen Frauke Petry und Jörg Meuthen die AfD.
Der Zeitpunkt des Urteils ist für Lucke besonders bitter: An diesem Wochenende trifft sich seine alte Partei AfD zum Bundesparteitag in Stuttgart, auf dem ein neues Programm beschlossen werden soll. Es ist mit Sticheleien der Parteifreunde gegen die bislang glücklose Alfa zu rechnen.
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