Sigue el blog por Email

domingo, 13 de noviembre de 2016

Joe-Biden-Witze Das Trump-Trauma weglachen


Humor ist das beste Mittel gegen Angst. Nach Donald Trumps Wahlsieg verbreiten sich im Netz Hunderte Weißes-Haus-Witze. Mitten drin: ein störrischer Noch-Vizepräsident Joe Biden. Die besten Sprüche im Überblick.
Vizepräsident Joe Biden, Präsident Barack Obama
A
Zwar mögen Tausende Amerikaner auf die Straße gehen, um gegen Trump zu protestieren. Zwar mögen Experten die wirtschafts- und außenpolitischen Pläne des republikanischen Immobilienmilliardärs zerpflücken. Zwar mögen Kritiker ihm Korruption, Lug und Betrug anlasten. Doch es hilft ja nichts. Trump ist nun mal gewählt und wird am 20. Januar 2017 als 45. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt.
Der beste Weg aus der Ohnmacht ist Akzeptanz. Wenn man schon an den Umständen nichts ändern kann, so kann man wenigstens die eigene Einstellung ändern. Man muss nichts gutheißen, aber doch die Dinge annehmen, wie sie sind.
Ein Großmeister der Akzeptanz meldete sich unmittelbar nach Trumps Wahlsieg zu Wort. Bereits in seiner ersten Rede forderte Präsident Barack Obama die US-Bürger dazu auf, alles zu tun, damit der kommende Präsident Erfolg haben könne, das Land zu führen und wieder zu vereinen.
Weniger meisterhaft in Sachen Akzeptanz zeigte sich Vizepräsident Joe Biden. Bei Obamas Anmerkung, die Sonne sei auch an diesem Tag wieder aufgegangen, schaute er fragend gen Himmel. Jemand schnitt Obamas Rede zusammen, legte eine Stelle, in der Biden sich bekreuzigt, unter die Szene, in der Obama Trump viel Glück bei der Führung des Landes wünschte - und fertig war das Bild vom renitenten Biden.
Das Video war der Startschuss für eine weltweite Web-Bewegung. Für eine Koalition der Akzeptanzverweigerer, die nun versucht, sich auf andere Weise von ihrem Trump-Trauma zu therapieren. Mit Humor.
Und so häufen sich in den sozialen Netzen die Witze mit stets derselben Rollenverteilung: Biden als trotziges Kind, das Bosheiten und infantile Streiche gegen Trump plant; Obama als Mutter Vernunft, die ihren Schützling zu mäßigen versucht. Die Witze lassen sich grob in drei Kategorien unterteilen.
1. Verweigerung
Um einen Präsidenten Trump zu verhindern, gibt Biden ihm nicht die Adresse vom Weißen Haus.
Als Trump irgendwann doch auf dem Parkplatz vorfährt, will Biden sich wahlweise vor ihm verstecken oder Trump den Zutritt versperren.
Als Trump das Weiße Haus dann betreten hat, will Biden ihm das WLAN-Passwort nicht verraten.
Außerdem würde sich Biden gern den Anti-Trump-Protesten anschließen. Obama muss alle Register ziehen, um seinen Vize davon abzuhalten.
2. Sabotage
Jetzt, da sich Trumps Einzug ins Weiße Haus schon nicht vermeiden lässt, will es Biden dem neuen Präsidenten dort zumindest so ungemütlich wie möglich machen. Er versteckt erst einmal die Schlüssel zum Situation Room und die Batterien für die Fernbedienung.
Dann will er fiese Fallen à la "Kevin allein zu Haus" bauen. Doch da macht Obama nicht mit.
Den neuen Präsidenten im Badezimmer einzuschließen hält Obama ebenfalls für keine so gute Idee.
Immerhin: Das Speiseeis darf Biden noch schnell aufessen, damit der verhasste Republikaner nichts abkriegt.
3. Streiche
Biden überlegt, Trump Burritos essend im Sombrero zu empfangen, als Anspielung auf dessen feindselige Äußerungen gegen Mexikaner. Obama sagt: No, we can't.
Biden überlegt, Mini-Duschgel im Badezimmer zu drapieren, um Trump zu ärgern. Denn Trump hatte im Wahlkampf mehrfach den Zusammenhang zwischen seinen angeblich großen Händen und seinem angeblich großen Penis betont. Obama sagt: No, we can't.
Biden schlägt vor, eine aggressive Katze in einer Schublade zu verstecken und diese mit einer Notiz zu versehen, dass Trump doch mal versuchen solle, nach dieser Pussy zu grapschen. Im Wahlkampf war ein Video aufgetaucht, in dem sich Trump selbst als Pussygrapscher brüstet. Obama sagt: No, we can't.
Da sein Chef ihm alles verbietet, fragt Biden ihn ab sofort einfach nicht mehr, sondern schreitet beherzt zur Tat.
Um Trump zu verwirren, versteckt Biden einen kenianischen Pass in Obamas Schreibtisch und einen Gebetsteppich im Schlafzimmer des Weißen Hauses. Schließlich hatte Trump im Wahlkampf die Verschwörungstheorie verbreitet, dass Obama Muslim und gar kein amerikanischer Staatsbürger sei.
Von starken Frauen lässt sich ein Macho wie Trump ja sicher verunsichern. Und so malt Biden kurz vor der Schlüsselübergabe noch schnell "Michelle 2020" an die Decke des Schlafzimmers im Weißen Haus. In Leuchtfarbe.
Bonus-Witz
Nachdem Biden ein wenig Dampf abgelassen hat, wird ihm irgendwann doch mulmig zumute. "Bitte, lass mich mit dem nicht allein!", fleht er Obama an. Zumindest in diesem Punkt kann ihn sein Chef beruhigen. "Du gehst, wenn ich gehe", erinnert er ihn.
Publicar un comentario