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domingo, 23 de octubre de 2016

VORSITZENDE Rückendeckung für Merkel aus ihrer Partei



CDU MECKLENBURG-VORPOMMERN WILL SIE WIEDER ALS VORSITZENDE

Kanzlerin Angela Merkel (62, CDU) umarmt den Landesvorsitzenden der CDU in Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier
Kanzlerin Angela Merkel (62, CDU) umarmt den Landesvorsitzenden der CDU in Mecklenburg-Vorpommern, Innenminister Lorenz Caffier, in Wittenburg 

So würde Deutschland wählen!

CDU/CSU
29.5%
0%
SPD
21.5%
-0.5%
Grüne
12%
1%
Linke
12.5%
0.5%
FDP
6.5%
0%
AfD
13.5%
-1.5%
Sonstige
4.5%
0.5%Es war ein hitziger Parteitag der CDU Mecklenburg-Vorpommern am Samstag in der Skihalle von Wittenburg im Landkreis Ludwigslust-Parchim.
Doch am Ende stand eins fest: Der CDU-Landesvorstand Mecklenburg-Vorpommern steht hinter Angela Merkel (62) und nominiert sie einstimmig für den CDU-Vorsitz. Damit ist sie ein Stück näher an eine erneute Kanzlerkandidatur herangerückt. 
Am 20. November kommt der CDU-Vorstand im Adenauerhaus in Berlin zusammen – man will den Leitantrag für den Parteitag in Essen zwei Wochen später diskutieren.
Dann könnte Merkel öffentlich ihre erneute Kandidatur für den Parteivorsitz ankündigen. Schon jetzt ist der Druck aus den Reihen der CDU auf Merkel groß. Bald muss sie die Frage klären, ob sie noch einmal Kanzlerin werden möchte. 
Eine Ankündigung Merkels, wieder als CDU-Vorsitzende anzutreten, würde auch die Kanzlerkandidatur klären – so sehen es jedenfalls viele in CDU und CSU.

HINTERGRUND ZU MERKEL ALS KANZLERIN

Schließlich hatte Merkel selbst Anfang September in einem RTL-Interview klar gemacht, dass für sie Kanzleramt und Parteivorsitz zusammengehören:
„Es ist so, dass ich der Meinung bin, dass man Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende sein sollte gemeinsam“, hatte sie etwas umständlich aber unzweideutig formuliert.
Jetzt ist zumindest klar: Die Unterstützung des Landesverbands, in dem auch ihr Wahlkreis Stralsund liegt, ist ihr schon mal sicher. 

„Wie viele singen bei der CDU-Weihnachtsfeier noch Weihnachtslieder?“

Beim Landesparteitag stimmten die Delegierten nach vier Stunden Reden, Diskussionen und einer geheimen Abstimmung auch für den Koalitionsvertrag mit der SPD. Die Zustimmung lag bei 67,7 Prozent zu. 
Vor den Delegierten sagte Merkel, bei der Neuauflage der Landesregierung mit der SPD solle ein Anfang gemacht werden, „der uns nicht gleich vor äußerste Zerreißproben stellt“.
Angela Merkel beobachtet auf dem Sonderparteitag der CDU Mecklenburg-Vorpommern die Ausspreche der Delegierten über den Koalitionsvertrag mit der SPD
Angela Merkel beobachtet auf dem Sonderparteitag der CDU Mecklenburg-Vorpommern die Ausspreche der Delegierten über den Koalitionsvertrag mit der SPD – begeistert wirkt sie nicht 
Merkel, die von einigen Rednern für ihre Flüchtlingspolitik im vergangenen Jahr kritisiert wurde, forderte von ihrer Partei mehr Selbstbewusstsein im Umgang mit den christlichen Wurzeln.
„Wir sind die Partei mit dem C im Namen“, sagte die Kanzlerin. Wie viele sängen bei der CDU-Weihnachtsfeier eigentlich noch christliche Lieder, fragte sie. „Oder läuft da auch Tamtatata oder Schneeflöckchen, Weißröckchen?“

Unter dem Gelächter der Delegierten fügte Merkel hinzu: „Was bringen wir unseren Kindern und Enkeln bei? Ich meine das ganz ernst.“
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