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viernes, 14 de octubre de 2016

POLIZEI-EINSATZ Wieder Razzia im Bahnhofsviertel


Die Polizei hat in den vergangenen Wochen wiederholt Razzien im Bahnhofsviertel gemacht. (Archivbild)  Foto: Boris Roessler/dpa
Die Frankfurter Polizei setzt ihre Razzien nach Beschwerden über aggressive Dealer im Bahnhofsviertel fort. Sie kontrolliert bei einem neuen Einsatz 125 Personen
Die Frankfurter Polizei lässt im Bahnhofsviertel nicht locker. Nach Beschwerden über aggressive Dealer, Fixer und Uringeruch hat sie ihre Kontrollen am Donnerstag fortgesetzt. Sie kontrollierte von 16 Uhr bis in den Abend hinein insgesamt 125 Personen, die sie im Quartier antraf. 98 davon seien nach Drogen und Waffen durchsucht worden, berichtete die Polizei am Freitag.Schwerpunkte der Kontrollen waren die Düsseldorfer Straße und die sogenannten Wasserstraßen wie etwa die Niddastraße. Die Razzia erstreckte sich auch auf die B- und C-Ebene des Hauptbahnhofes.
Die Einsatzkräfte nahmen zwei Personen wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen illegalen Aufenthalts in Deutschland fest. Vier Personen mussten zur Wache mitkommen, damit ihre Identitäten festgestellt werden konnten. Zwölf Personen erhielten einen Platzverweis. Insgesamt schrieben die Beamten 20 Strafanzeigen wegen verschiedener Delikte. Sie stellten außerdem Haschisch und Marihuana sicher.
Bei der Razzia wurde die Frankfurter Polizei durch Einheiten der Bereitschaftspolizei aus Mühlheim und Lich unterstützt.
Bereits in den vergangenen Wochen hatte die Polizei wiederholt Kontrollen im Bahnhofsviertel gemacht, zuletzt am Mittwoch und Donnerstag in der vergangenen Woche. Hintergrund der Razzien sind die sich häufenden Beschwerden im Bahnhofsviertel über Dealer und Fixer.
Das Bahnhofsviertel war am Donnerstagabend auch Thema im Frankfurter Stadtparlament. Die Situation dort bereitet allen Fraktionen Sorgen. Nach Angaben von Jessica Purkhardt (Grüne) soll sich die Zahl der Dealer in der Düsseldorfer Straße und am Platz der Republik „vervielfacht“ haben. Ordnungsdezernent Frank (CDU) sagte, es sei schon gelungen, die Lage am Wiesenhüttenplatz zu entspannen.
Ordnungsdezernent Frank hatte Ende September in dem Quartier einen Rundgang gemacht. Zuvor hatte der parteilose OB-Kandidat Volker Stein „alarmierende Zustände“ im Bahnhofsviertel beklagt. Die FDP hatte im Römer Frank „Hilflosigkeit“ vorgeworfen. Nach Einschätzung von Frank Weber, Einsatzleiter bei der Stadtpolizei, ist die Drogenszene insgesamt „aggressiver geworden“.
Nach massiven Beschwerden über unhygienische Zustände am Frankfurter Hauptbahnhof schickte Umweltdezernentin Rosemarie Heilig am Mittwoch eine Putzkolonne dorthin, obwohl die Deutsche Bahn eigentlich für die Reinigung zuständig ist.
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