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sábado, 15 de octubre de 2016

Donald Trump fordert Drogentest vor TV-Duell


Donald Trump ist schwer angeschlagen. Dem republikanischen Präsidentenkandidaten scheint inzwischen jedes Mittel recht: Nun verdächtigt er seine Rivalin Hillary Clinton, Drogen konsumiert zu haben.
US TV Debatte Trump vs Clinton (Reuters/R. Wilking)
Am Anfang der vergangenen Fernseh-Debatte am 9. Oktober (Artikelfoto) sei Hillary Clinton völlig "aufgedreht" gewesen, wusste Donald Trump bei seiner Wahlkampfrede in Portsmouth/New Hampshire zu berichten. Dann sei ihr die Puste ausgegangen. "Ich weiß nicht, was mit ihr los ist", fügte Trump an und suggerierte, seine Gegnerin könne sich aufgeputscht haben, mit Medikamenten oder gar mit Drogen. "Warum machen wir nicht einen Drogentest?", fragte der republikanische Bewerber seine Anhänger bei einem weiterem bizzaren Auftritt seiner Kampagne. Während der TV-Debatte hatte er gar in Aussicht gestellt, im Falle eines Wahlsiegs Clinton hinter Gitter zu bringen.         
Polemik immer wilder 
Eine Serie von Enthüllungen über angebliche sexuelle Übergriffe hatte dem Immobilienmilliardär zuletzt schwer zu schaffen gemacht. Angesichts abstürzender Umfrageergebnisse verschärft der Präsidentschaftskandidat seine Angriffe auf Clinton, ihre Unterstützer und die Medien immer mehr. Ständig spricht er von "falschen Anschuldigungen und unverhohlenen Lügen" sowie Verschwörungen, um die Wahlen zu "manipulieren"
Je schwerer die Vorwürfe, desto heftiger seine Gegenwehr: Donald Trump bezeichnete die gegen ihn erhobenen Vorwürfe sexueller Belästigung von Frauen als Teil einer "Schmutzkampagne". "Lügen, Lügen, Lügen", sagte der 70-Jährige in Greensboro im Bundesstaat North Carolina. Zugleich machte er sich über eine der Frauen lustig, die Missbrauchsvorwürfe gegen ihn erhebt. "Glaubt mir, sie wäre nicht meine erste Wahl, das kann ich Euch sagen", sagte Trump über die heute 74-jährige Jessica Leeds, die dem Geschäftsmann vorwirft, sie vor mehr als 35 Jahren während eines Fluges betatscht zu haben. Bei seinen Anhängern erntete Trump damit wie gewohnt Gelächter.
Demokraten: Abstimmung nicht manipuliert 
In einer ersten Reaktion auf Trumps neuerliche Anschuldigungen warfen Clintons Wahlkampfmanager dem rechtspopulistischen Unternehmer vor, das Vertrauen in die Rechtmäßigkeit der Wahl am 8. November zerstören zu wollen. "Wahlkampagnen müssen hart ausgefochten und Wahlsiege hart erkämpft werden, aber die Basis des amerikanischen Wahlsystems ist, dass es frei, fair und für alle offen ist", erklärten sie.
Präsident Barack Obama hatte Trump am Freitag vorgeworfen, andere des Betrugs und der Manipulation zu bezichtigen, statt seine eigenen Fehler für seine verheerende Kampagne verantwortlich zu machen. "Du beginnst nicht über den Schiedsrichter zu klagen, noch bevor das Spiel überhaupt begonnen hat. Du machst einfach dein Spiel", sagte er bei einem Wahlkampfauftritt für Clinton.
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