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martes, 11 de octubre de 2016

Deutschland - Nordirland 2:0.- Zwei frühe Tore gegen defensive Nordiren reichten,

Julian Draxler, Thomas Müller und Mesut Özil (v.l.) jubeln
Deutschland - Nordirland 2:0

Deutschland auch gegen Nordirland ohne Probleme

Zwei frühe Tore gegen defensive Nordiren reichten, um der DFB-Elf den dritten Sieg im dritten Spiel der WM-Qualifikation zu bescheren.
Draxler celebrates scoring the first goal against Northern Ireland on Tuesday night
Julian Draxler (13.) und Sami Khedira (17.) erzielten am Dienstag (11.10.2016) die Treffer für die in allen Belangen überlegene Mannschaft von Joachim Löw. "Das Spiel gegen Tschechien war ein bisschen besser, aber gegen die Nordiren war es auch schwieriger", sagte Torhüter Manuel Neuer.
"Ähnlich wie in den ersten beiden Spielen haben wir sehr konzentriert und aggressiv gespielt", sagte Sami Khedira: "Im Großen und Ganzen können wir zufrieden sein, vor allem mit der 1. Halbzeit. Dann war ein bisschen die Luft raus, aber trotzdem ist es ein gutes Ergebnis."
Auch der Bundestrainer war insgesamt zufrieden. "Erstmal haben wir die Aufgabe gelöst. Aber es war nicht ganz so einfach, weil der Gegner die Räume gut zugemacht hat", urteilte Löw.
Juventus midfielder Khedira celebrates scoring the second goal in Hannover

Keine personellen Veränderungen im Vergleich zum Spiel gegen Tschechien

Der Bundestrainer vertraute dem gleichen Team, das bereits am Samstag gegen Tschechien (3:0) siegte. Wie erwartet setzten die Nordiren eher auf die Defensive. Die Briten spielten - lautstark angefeuert von über 2.000 mitgereisten Fans - in einem 5-4-1-System.
Damit musste die DFB-Auswahl andere Lösungen finden als gegen Tschechien: Während Jerome Boateng und Mats Hummels gegen die Tschechen das Spiel mit ihren Diagonalbällen aus der Innenverteidigung heraus immer wieder geöffnet hatten, waren nun verstärkt Toni Kroos und Sami Khedira im defensiven Mittelfeld im Spielaufbau gefragt. Die Außenverteidiger Joshua Kimmich und Jonas Hector wurden bei eigenen Angriffen zu zusätzlichen Außenstürmern.
Goalscorer Draxler and Thomas Muller were unable to put the finishing touch to a cross

Nordirland kaum mit Offensivaktionen in Hälfte eins

Über die Außenposition wäre auch fast das frühe Führungstor geglückt. Thomas Müller flankte mustergültig, doch den Kopfball von der deutschen Spitze Mario Götze parierte Schlussmann Michael McGovern stark (4.).
Der erste Treffer fiel dann aus der Distanz: Draxler traf aus rund 17 Metern zur Führung. Nur wenige Minuten später fand Hummels nach einer Ecke mit seiner Kopfballvorlage Khedira, der aus kurzer Distanz einnickte.

Striker Josh Magennis was a handful for Germany defender Mats HummelsLangeweile im zweiten Abschnitt

Die Gäste blieben lange Zeit harmlos, in den letzten Minuten vor der Pause deuteten sie jedoch Torgefahr an und die deutsche Defensive wirkte nicht immer stabil. "Wir haben etwas zu oft Eins gegen Eins gespielt. Das müssen wir künftig besser machen, das birgt immer Gefahren", so Löw.
Im zweiten Abschnitt verflachte die Partie mit zunehmender Spieldauer. Deutschland blieb weiterhin dominant, ohne sich klare Torchancen zu erarbeiten. Einzig Kroos verzog einmal knapp (67.).

Nächste Partie in San Marino

Am vierten Spieltag (11. November) der WM-Qualifikationsgruppe C ist die DFB-Elf in San Marino zu Gast. Die Nordiren treffen auf Aserbaidschan, Tschechien spielt gegen Nordiren.

STATISTIK

Fußball · Qualifikation zur Weltmeisterschaft · 3. Spieltag 2018

Dienstag, 11.10.2016 | 20.45 Uhr

Deutschland

Neuer – Kimmich, Boateng (69. Mustafi), M. Hummels, J. Hector (81. K. Volland) – S. Khedira, Kroos – T. Müller, Özil (46. Gündogan), Draxler – M. Götze
2

Nordirland

McGovern – Hodson, Hughes, McAuley, J. Evans, Ferguson – C. Evans, Davis, Norwood (73. McNair) – Magennis (76. K. Lafferty), J. Ward (61. McGinn)
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