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viernes, 16 de septiembre de 2016

5 Männer, die im Laufe der Pop-Geschichte schon einmal als "fünfter Beatle" bezeichnet worden sind


Sie sind Menschen, die der Band nahestanden, sie unterstützten oder eine Zeit lang begleiteten. Hinter dem Begriff "fünfter Beatle" stecken Produzenten, prominente Weggefährten - und eine tragische Geschichte.
"Fünfter Beatle" wurden in der Geschichte der britischen Band schon viele genannt. Aber nur einer davon darf zudem auch als der wohl größte Pechvogel der Musikgeschichte bezeichnet werden. Der Beatle, der in den Anfangsjahren der Band das Schlagzeug spielte und kurz vor dem Durchbruch aus der Band geschmissen wurde: Pete Best.
Erster Beatles-Drummer
In Liverpool lernten sich die Jungs kennen, im Haus von Pete Bests Mutter. Dort im Kohlenkeller eröffnete sie den legendären Musikclub "Casbah", wo auch John Lennon, Paul McCartney und George Harrison verkehrten. Für ihre Zeit in Hamburg engagierten sie Pete Best als Drummer. Knapp anderthalb Jahre spielten die Beatles in kleinen Clubs der Elbmetropole.
Als sie nach Liverpool zurück kamen, hatten sie sich zu einer gestandenen Band entwickelt und standen im Sommer 1962 vor dem ganz großen Erfolg: Sie hatten einen Plattenvertrag in der Tasche, sollten zum ersten Mal ins Fernsehen kommen und standen vor der Produktion ihrer ersten Single. Doch am 16. August 1962 war für Pete Best die Reise zu Ende. Fast genau zwei Jahre nachdem er bei den Beatles zu spielen begonnen hatte, wurde er vom Manager Brian Epstein mit den Worten "Die Jungs wollen dich raushaben" aus der Band geworfen. Kurz danach erschien der erste Beatles-Hit "Love me Do". Am Schlagzeuger saß Ringo Starr.
Rausschmiss ohne Grund
Warum er rausgeschmissen wurde, das weiß Pete Best bis heute nicht. Mal heißt es, er sei zu ruhig und etwas launisch gewesen. Ein anderes Gerücht besagt, die anderen seien eifersüchtig auf den gutaussehenden Beatle gewesen, der in Liverpool und Hamburg reihenweise Mädchenherzen gebrochen hatte. Der offizielle Grund aber ist: Pete Best sei als Schlagzeuger schlicht zu schlecht gewesen und wurde deshalb mit Ringo Starr ersetzt.
Kontakt hatte Pete Best danach mit keinem aus der Band. Aus der Ferne beobachtete er den kometenhaften Aufstieg seiner ehemaligen Freunde. 1965 - in dem Jahr, in dem die Beatles in New York den größten Live-Auftritt ihrer Karriere absolvierten und ihr Idol Elvis Presley trafen, versuchte Pete Best schließlich sich umzubringen, seine Mutter und sein Bruder retteten ihn. Die Musik hing er anschließend an den Nagel. Pete Best wurde Beamter im Arbeitsamt von Liverpool und führte ein zurückhaltendes Leben. Selbst seinen Töchtern erzählte er lange nicht, dass er einst ein Beatle war.
Rückkehr zur Musik
Erst 1988 kehrte Best mit einer eigenen kleinen Band zur Musik zurück, und als 1995 das Best-Of-Album "The Beatles Anthology" mit frühen Aufnahmen der Band erschien, bekam auch Pete Best plötzlich etwas vom Ruhm und von den Tantiemen der Beatles ab - 35 Jahre nach seinem Rauswurf.
Wer in der Pop-Geschichte noch irgendwann einmal der "fünfte Beatle" genannt wurde, das erfahren Sie in unserem High-Five-Ranking.
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