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miércoles, 3 de agosto de 2016

DFB-Frauen starten mit Kantersieg, Rio 2016.


Die deutschen Fußballerinnen tun sich zunächst schwer, besiegen Simbabwe dann aber deutlich. Einen Wermutstropfen gibt es aber auch: In dem sehr harten Spiel verletzt sich eine deutsche Schlüsselspielerin.
Olympische Spiele Frauenfussball Deutschland vs. Simbabwe (Foto: picture-alliance/dpa/AP Photo/N. Antoine)
Ein Sixpack zu Beginn, der aber einen bitteren Nachgeschmack hat: Die deutschen Fußballfrauen starteten zwar mit dem erwarteten Kantersieg in das olympische Turnier, müssen aber den Ausfall von Simone Laudehr verkraften, die sich eine Bänderverletzung im linken Sprunggelenk zugezogen hat - ihre Gegenspielerin Lynett Mutokuto hatte sie rüde gefoult, ohne dafür von der teilweise überforderten Schiedsrichterin bestraft zu werden.
In dem überaus hart geführten Spiel dauerte es bis zur zweiten Halbzeit, bis Deutschland den klaren Sieg herausspielen konnte. Mit 6:1 (2:0) setzte sich der haushohe Favorit gegen die Nummer 98 der Weltrangliste durch. Die Treffer steuerten Sara Däbritz (22. Minute), Alexandra Popp (36.), Melanie Behringer (53./78.), Melanie Leupolz (83.) sowie Eunice Chibanda per Eigentor (90.) bei. Damit übernimmt die Mannschaft von Silvia Neid die Tabellenführung der Gruppe F. "Wir sind zufrieden, haben drei Punkte und sechs Tore auf den Konto", resümierte die scheidende Nationaltrainerin im Ersten Deutschen Fernsehen (ARD) und kritisierte: "Es ging schon ziemlich auf die Knochen, da bräuchte man mal eine Schiedsrichterin, die auch mal durchgreift."
Sorge um Laudehr
Laudehr, die bereits nach 19 Minuten verletzt ausgewechselt werden musste, hat sich nach der ersten Diagnose das Außenband gerissen oder zumindest stark überdehnt. Ein Ausfall von Laudehr würde die DFB-Auswahl hart treffen. Bei Olympia dürfen nur 18 Spielerinnen gemeldet werden. Laudehr sei regelrecht zusammengetreten worden, erklärte Neid. Das Sprunggelenk sei sehr geschwollen.
Olympische Spiele Frauenfussball Deutschland vs. Simbabwe (Foto: picture-alliance/dpa/J. Rodrigues)
Die Deutschen mussten einiges einstecken
Die Bundestrainerin, die nach den Spielen ihr Amt zur Verfügung stellt, sagte, insgesamt sei sie "total zufrieden. Man könnte vielleicht bemängeln, dass wir ein paar Tore mehr hätten machen können." Um das hoch gesteckte Ziel, die Goldmedaille, tatsächlich zu holen, muss sich das DFB-Team noch strecken. Am Samstag treffen die DFB-Frauen erneut in São Paulo auf Australien, drei Tage später in Brasilia auf Kanada. Die Kanadierinnen hatten zuvor 2:0 (1:0) gegen Australien gewonnen. Die Ersten und Zweiten der drei Vierergruppen ziehen ins Viertelfinale ein, außerdem die zwei besten Gruppendritten. Das Finale findet am 19. August statt.
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