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domingo, 25 de septiembre de 2011

Syrian Dschihad-Terrorismus. IS-Kämpfer soll eigene Mutter hingerichtet haben.


Aktualisiert am 08. Januar 2016, 17:04 Uhr
Weil sie versucht hatte, ihn zum Verlassen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zu überreden, hat ein IS-Kämpfer in Syrien laut Aktivisten seine eigene Mutter hingerichtet.

Die 40 Jahre alte Postangestellte sei aus ihrer Heimatstadt Tabaka in die IS-Hochburg Raka gereist, um ihren 20-jährigen Sohn heimzuholen, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Sie habe gefürchtet, dass er bei Luftangriffen auf die Stadt getötet werden könnte.

Der junge Mann habe umgehend seine Vorgesetzten informiert, berichtete die oppositionsnahe Organisation. Seine Mutter sei daraufhin festgenommen worden. Am Mittwoch habe ihr Sohn sie in Raka in der Öffentlichkeit vor rund hundert Zuschauern mit einem Kopfschuss getötet.


Die Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle, die sich auf ein dichtes Netz von Aktivisten in Syrien stützt, können wegen der unübersichtlichen Lage in dem Konfliktgebiet von unabhängiger Seite nur schwer überprüft werden.
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